Heizung mit Holzvergaserkessel aber wie?

Hallo, ich möchte meine Heizung (Nachtspeicheröfen) rausschmeissen und durch eine Heizung mit Holzvergaserkessel und Pufferspeicher ersetzten. Hat schon jemand Erfahrung damit?

Ich habe mal gelesen das solche Heizungen gefördert werden. Stimmt das? Wenn ja wie hoch ist die Förderung, wie kommt man an das Fördergeld und an welche Bedingungen ist es gebunden?

Worauf muß man beim Kauf von einem Holzvergaserkessel achten? Welche sind bezahlbar und trozdem gut? Da ich die Kosten im Auge behalten muß bin ich für jede Hilfe Dankbar.

Ich habe ein sehr altes Haus mit einer Wohnfläche von ca 250 m² so ca aus dem Jahr 1900 die Dämmung ist also nicht die beste. Aber da das Haus von aussen komplett verklinkert ist tue ich mich schwehr da jetzt noch ne Dämmung drauf zu machen.

Macht es überhaupt Sinn in einem solchen Haus eine solche Heizung zu
Installieren?

Irgendwo habe ich gelesen das man für einen Altbau so ca 100 Watt Heizleistung pro m² Wohnfläche rechnen soll demnach brauche ich einen 25KW Kessel stimm das oder sollte der lieber etwas größer ausfallen?

Ich weiss es sind bestimmt noch viele offene Fragen, aber irgendwie muß man ja Anfangen.

Lieben Gruß Floh

Hi Floh,
las dich vor Ort von einem bzw. mehreren Heizungsbauern beraten und Angebote machen die können dir die nötigen fragen beantworten. Frag auch mal den zuständigen Schornsteinfeger den einen Schornstein brauchst du ja auch.

Mit freundlichen Grüßen

axelks

Wegen Foerderung
http://www.bafa.de/bafa/de/energie/erneuerbare_energ…

Hi,

ich hab eine Scheitholzheizung im Haus und bin damit sehr zufrieden. Mein Kessel funktioniert stromlos, ist also ein Naturzugkessel mit 14,9 KW und einen 1000 Liter Pufferspeicher. Ist der einmal aufgeheizt, reicht der locker bis zum nächsten Abend. Ich denke die Entscheidung war die richtige, eine reine Holzheizung einzubauen. Allerdings habe ich sie sehr zum Lächeln einiger Leute auf dem Schwerkraftsystem basierend installiert. Ich kann eine Pumpe schalten, brauche es aber in der Regel nicht. Das spart Strom, der ja bei mindestens 2 laufenden Pumpen auch nicht zu verachten ist.
Wichtig bei einer Holzheizung ist, daß man unbedingt die Rücklauftemperatur im Auge behalten muß. Sie darf niemals unter 55°C kommen, ansonsten fängt der Kessel an zu teeren. Damit dies immer gewährleistet ist, hab ich ein Termovar-Ventil eingebaut, welches den Vorlauf erst frei gibt, wenn die Kesseltemperatur über 72°C angekommen ist und es schließt auch wieder selbstständig, wenn die Temperatur unterschritten worden ist. Natürlich funktioniert dies auch vollkommen stromlos.
Schau mal im Internet unter Solarbayer nach. Dort gibt es sehr gute Kessel, auf dem Holzvergasungsprinzip zu relativ vernünftigen Preisen. Diese Kessel werden auch im Internet vertrieben - Ebay ect.!
Fakt ist aber, daß der Pufferspeicher nicht ztu klein ausgelegt werden darf. Pro KW Heizleistung des Kessels sollte man 100 Liter Speichervolumen haben - mindestens aber 50.
Um eine Förderung über die Bafa zu erhalten, sind Pufferspeicher in Verbindung mit einem Holzvergaserkessel an bestimmte Bedingungen geknüpft. In der Beziehung sollte man sich vorher schlau machen und gegebenfalls absegnen lassen.

Hi joho,

hört sich ja nicht schlecht an, aber wie Funktioniert eine Heizung nach dem Schwehrkraftsystem?
Wieviel Holz Verbrauchen Sie im Jahr und wieviel m² Wohnfläche beheizen Sie damit?
Altbau oder Neubau? Viele offene Fragen.

Ich habe die Holzvergaserkessel von Solarbayer bei e-Bay gesehen, aber sind die wirklich gut? Haben Sie so einen?
Da gibt es ja auch Komplettangebote zu Interessanten Preisen.

Haben Sie eine Förderung über die Bafa in Anspruch genommen?

MfG Floh