Hallo!
Nehmen wir einmal an, dass es eine Wohnung geben würde, bei der morgens um 6.00 Uhr die Heizung zwar „angeht“ aber der Vorlauf bis 7.00 Uhr lauwarm ist und somit praktisch keinerlei Heizwirkung da ist. Ferner, dass diese Heizung einen Raum aufheizen müsste, der morgens um 6.00 Uhr nur 17 Grad aufweist und diese Heizung den Raum bis 9.00 Uhr gerade einmal auf 18,3 Grad aufheizt.
Die Maximaltemperatur die die Heizung in diesem Raum im Laufe des Tages erreicht, kann mit 19,5 Grad angenommen werden.
Dies alles rein hypothetisch bei Außentemperaturen von -10 Grad.
Welche Mietminderung wäre in einen solchen Fall theoretisch anzusetzen, wenn es sowas geben würde.
Der Minderungsanspruch wird in so einem Fall wohl im einstelligen, (wenn überhaupt) im unterem zweistelligen Bereich zu suchen sein, maßgeblich wohl auch, an wievielen Tagen dies vorgekommen ist. Auch zu beachten, ein Minderungsanspruch besteht nur für die Zeit, da der Mangel vorhanden ist.
Natürlich steht es dem Mieter frei, den Vermieter zu veranlassen die Heizung so einzustellen, dass sie in der Lage ist auch bei kälteren Temperaturen die Räume entsprechend aufzuheizen.
Es kann davon ausgegangen werden, dass dieses Problem seit Beginn der Heizperiode vorliegen würde. Der Raum - nennen wir ihn Wohnzimmer - ist mit der installierten Heizung unabhängig von den Außentemperaturen nicht auf 20 Grad zu bekommen. Selbst wenn man den Thermostaten auf „5“ stellt kann davon ausgegangen werden, dass die max. Temperatur im Raum bei 19,7 Grag liegt!
Jeder Mieter würde diesen Mangel natürlich umgehend melden - wahrscheinlich bereits Mitte Oktober nachdem der Mangel deutlich erkennbar bleibt - und darum bitten, diesen abzustellen. Das schlimmste was einem Mieter dann passieren könnte, ist wenn er immer wieder hingehalten wird und nichts passiert.
Der Raum - nennen wir
ihn Wohnzimmer - ist mit der installierten Heizung unabhängig
von den Außentemperaturen nicht auf 20 Grad zu bekommen.
Selbst wenn man den Thermostaten auf „5“ stellt kann davon
ausgegangen werden, dass die max. Temperatur im Raum bei 19,7
Grag liegt!
Dann wird es wohl nicht direkt an der Heizung liegen, sondern vielmehr wird die Temperatur durch etwas begrenzt. Mögliche Ursache: Defektes oder mit Vorhängen zugehängtes Thermostat. Mehr vielleicht im Brett Sanitär-, Heiz- & Klimatechnik. Aber das nur am Rande.
Dann wird es wohl nicht direkt an der Heizung liegen, sondern
vielmehr wird die Temperatur durch etwas begrenzt. Mögliche
Ursache: Defektes oder mit Vorhängen zugehängtes Thermostat.
Wie kommst Du darauf? Es kann selbstverständlich auch daran liegen, dass die Vorlauftemperatur viel zu niedrig ist. Oder die heizkörper uz klein ausgelegt sind. Oder die Fenster nicht mehr dicht sind. Oder der Außenfühler auf der falschen Seite des Hauses angebracht wurde. Oder die Heizung schon länger nicht mehr gereinigt wurde. Oder bei der letzten Wartung eine zu kleine Düse eingebaut wurde.
Das sollte sich einfach mal jemand anschauen, der Ahnung hat. Und damit das auch zeitnah passiert, kann man die Miete kürzen.
Gruß
loderunner (ianal)
Wie kommst Du darauf? Es kann selbstverständlich auch daran
liegen, dass die Vorlauftemperatur viel zu niedrig ist. Oder
die heizkörper uz klein ausgelegt sind. Oder die Fenster nicht
mehr dicht sind. Oder der Außenfühler auf der falschen Seite
des Hauses angebracht wurde. Oder die Heizung schon länger
nicht mehr gereinigt wurde. Oder bei der letzten Wartung eine
zu kleine Düse eingebaut wurde.
würde aber nicht erklären, dass unabhängig von der Außentemperatur die Innentemperatur einen Wert um die 20°C erreicht.
Das sollte sich einfach mal jemand anschauen, der Ahnung hat.
Und damit das auch zeitnah passiert, kann man die Miete
kürzen.
Sicher hast Du recht, war nur eine Empfehlung um schnell Abhilfe schaffen zu können.
Also die Vorlauftemperatur ist sicherlich zu niedrig. Wenn die Anlage auf 70/50 eingestellt wäre, so würden die 70 Grad Vorlauf im Wohnzimmer nicht einmal annähernd vorhanden sein.
Gründe könnten natürlich vielfältig sein; Hydraulikproblem - vieleicht liegen die Heizkörper im DG und am weitesten von dem Heizkessel entfernt -, schlechte Dämmung der Rohre und Undichtigkeiten an der Fensterfront, welche zu einem erhöhtem Wärmebedarf führen könnten.
Zu klein ausgelegt könnte natürlich auch sein. Dazu würde man Informationen über die Auslegung der Heizanlage benötigen, um das „nachzurechnen“. Wird natürlich problematisch, sofern der Verwalter keine Informationen diesbezüglich rausrückt.
Die anderen Gründe wären natürlich auch möglich.
Die Frage nach der Höhe der Mietminderung bleibt natürlich??
Also wenn die Heizkurve entsprechend eingestellt ist, dann wird die Temperatur natürlich immer unter 20 Grad bleiben. Geringere Heizleistung mit zunehmender Außentemperatur wäre ja OK.
Sofern die Heizleistung aber in gleichem Maße abnimmt, wie die Außentemepertur zunimmt, führt dies im Endeffekt dazu, dass in dieser Wohnung eine bestimmte Temperatur nie überschritten werden könnte. Dies ganz einfach, weil die Heizleistung nicht ausreichen würde.
Die Frage bleibt aber, was dies für eine Mietminderung zur Folge haben könnte, damit der Verwalter endlich auch tätig wird?
Die Frage nach der Höhe der Mietminderung bleibt natürlich??
bei Mietminderungen ist immer große Vorsicht geboten und sollte von Fachleuten „abgesegnet“ werden.
Wichtig auch, dass man dem Vermieter zunächst den Mangel anzeigen muss, und dem Vermieter eine angemessene Frist (2 Wochen??) geben muss, um den Mangel abzustellen.