Und zwar beim oberen Leck denke ich, dass sich da die Dichtung aufgelöst hat.
Da wo der Pfeil ist, hängt ein Tropfen.
Beim unteren Leck weiss ich nicht so recht, um was es sich dabei handelt.
Das sieht so aus, wie eine 6mm Madenschraube, ist aber aus schwarzem Kunststoff.
Genau da tröpfelt es raus.
Hersteller der Teile ist Meibes. Eingebaut 1996.
Ich brauche bitte mal eine Reparaturempfehlung,
das ganze Wasser will ich ehr ungern ablassen,
aber wenn Ihr meint, das Teil besser komplett austauschen, dann wird das gemacht.
Und gern auch eine Beschreibung, wozu diese Bauteile dienen.
Besonders das ominöse schwarze Schräubchen ??, im Rücklauf ist das an der Stelle nicht vorhanden.
Hallo Edelherb!
Bei der oberen Leckage denke ich auch, es wird die Dichtung sein. Die Untere dürfte an der Betätigung (bzw. dem „manuellem Aufsteller“) für eine Rückschlagklappe sein. Sofern dort nichts ist, Wo man etwas „nachziehen“ kann, hat dieses Bauteil entweder ausgedient oder es tropft (wenn nicht zu stark) bis es sich evtl zugesetzt hat (was vorkommen kann, aber nicht muß).Der Austausch wird aber warscheinlich mit einer (Teil-)Entleerung der Anlage (die Du scheinbar vermeiden möchtest) einhergehen.
Gruß Walter
Die obere Undichtigkeit ist von dem Überströmventil zwischen Vor- und Rücklauf. Schmeiß am besten die Stromfresserpumpen gegen Energiesparpumpen aus (außer die rote ist für die Brauchwasserbereitung) dann brauchst du das Überströmventil überhaupt nicht mehr; also ausbauen und/oder Anschlüsse mit Kappen abdichten und in einem die Schwerkraftbremse (mit der kleinen Schlitzschraube) auch austauschen, es gibt genau wie bei dir Kugelhähne die die direkt integriert haben, kann man aber auch direkt auf die Pumpe scharauben.
Enleeren musst du auf jeden Fall außer es sind noch irgendwo Absperrungen oberhalb des Überströmventils. Ansonsten lass nen Fachmann kommen und die Anschlüsse vereisen, dann braucht nicht das ganze Wasser raus, ist wesentlich weniger Zeitaufwand.
Ich habe die Amaturen bestellt, die werden ausgewechselt, und auch noch eine moderne Heizungspumpe kommt rein.
Ich werde aber trotzdem das ganze Wasser ablassen, unsere Anlage war ursprünglich eine Schwerkraftanlage, und lässt sich sehr gut befüllen / entlüften.
So eine Vereisungs-Aktion hab ich mal auf Arbeit gesehen,
das dauert wohl lange, und dann müsste ich noch die Isolierung aufschneiden,
in der Zeit hab ich das auch abgelassen und wieder befüllt, ohne dass ich dafür was bezahlen muss.
Ich hab gestern nachmittag mal losgelegt, und das undichte Zeug ausgetauscht,
passt ja leider alles nicht 1:1. Zwei zollige Hahnverlängerungen mussten noch mit rein, hab gestern Abend noch gefüllt und entlüftet, Stromsparpumpe hab ich auch eingebaut.
Heute nach der Arbeit noch mal nachentlüftet, das ganze Werkzeug weggeräumt,
sieht gut aus, Heizung funktioniert, und es ist auch alles beim ersten Versuch dicht geworden. Hoffe mal, dass es so bleibt.
Es sind zwar ganz schöne Materialkosten entstanden, dafür gab es auch 15 Jahre keine Probleme mit der Heizung.