hallo an alle.
ich hab da mal ´ne allgemeine Frage.
Ich bin einer der Ersten an der Fernwärmespeisung.
Wenn ich die Heizung nur auf 2 drehe, geht die schon ab wie Sau,
wird also ziemlich heiß.
Berechnet der Heizkostenzähler nur die durchlaufende Wassermänge,
oder spielt die Temperatur auch eine Rolle?
Ist es ökonomischer die Heizung durchgehend auf einer niedrigen Stufe
zu lassen, oder sie auszuschalten und dann im Bedarfsfall aufzudrehen?
(bei geschlossenem Fenster, versteht sich)
Hallo Timmitee,
Wenn ich die Heizung nur auf 2 drehe, geht die schon ab wie
Sau,
wird also ziemlich heiß.
Erste Maßnahme: Thermostatventil erneuern. Nach einigen Jahren wird der Thermostat „müde“ und die Ziffern haben nur noch dekorativen Wert, es gibt nur noch „auf“ oder „zu“.
Berechnet der Heizkostenzähler nur die durchlaufende
Wassermenge,
oder spielt die Temperatur auch eine Rolle?
Bei den üblichen Messröhrchen am Heizkörper spielt nur die Temperatur eine Rolle (d.h. die Verdunstung der Messflüssigkeit abhängig von der Temperatur).
Ist es ökonomischer die Heizung durchgehend auf einer
niedrigen Stufe
zu lassen, oder sie auszuschalten und dann im Bedarfsfall
aufzudrehen?
Das kommt drauf an, wie viel Du Dich in der Wohnung aufhältst. Wenn Du ein ordentlich regulierbares Ventil bekommen hast, spricht für die durchgehend auf niedriger Stufe betriebene Heizung, dass bei „aus“ und dann „volle Pulle“ die Wände noch lange Zeit kalt bleiben, und Du für das gleiche Gefühl „warm“ mordsmäßig heiß haben musst und entsprechend viel verbrätst. Da ist aber Gefühlssache auch dabei; am einfachsten ists, wenn Du beides eine Weile machst und die verdunsteten „Einheiten“ am Messröhrchen selber abliest und dann vergleichst (jeweils möglichst gleiche Außentemperatur).
Schöne Grüße
MM