Heizungsausfall - Mietminderung trotz Bemühungen?

Hallo!
Angenommen durch eine Neuinstallation fällt die Heizung in einem ganzen Mietshaus komplett aus - für 16 Tage im Oktober/November. Die Temperaturen liegen bei 16- 18 Grad Celcius,sodass die Bewohner während dieser Zeit den Aufenthalt im Haus meiden.
Generell scheint in diesem Fall Mietminderung möglich, wenn man sich die Einträge hier im Forum anschaut. Was ist aber, wenn der Vermieter sich, nachdem sich die Mieter eines Appartements beschwert haben, zumindest bemüht das Problem zu beheben und Heizlüfter liefern lässt? Durch die stromfressenden Geräte entstanden höhere Kosten als gewöhnlich und eine ausreichende Heizleistung war nicht gegeben.
Kann man Mietminderung geltend machen und wenn ja, wie viel ist angemessen?
Wäre für Tipps sehr dankbar.
A.

Der Vermieter scheint ehrlich bemüht zu sein und der Mieter möchte wegen ein paar Euro Heizkosten eine Mietminderung durchdrücken?

Wirklich?
Hallo,

Die Temperaturen liegen bei 16- 18 Grad
Celcius,sodass die Bewohner während dieser Zeit den Aufenthalt
im Haus meiden.

Also 16-18 Grad kann man mit passender Kleidung locker aushalten, und wenn es in dem Haus wirklich noch so warm ist, dann muss es gut isoliert sein. Dann würde ein einziger Heizlüfter für mehrere Räume ausreichen.
Und bei angenommenen 5 Euro Strom pro Tag und Wohnung hätte man weit mehr als genug warm, wenn es eh schon 16 Grad hat.
Also irgendwas stimmt an deiner Geschichte nicht.

Lass es gut sein und blamier dich nicht.

Gruss,
TR

Doch, eigentlich stimmt das alles. Wenn man den ganzen Tag zu Hause am Schreibtisch arbeitet, sind 16 Grad wirklich nicht auszuhalten. Auch mit entsprechender Kleidung.
Dennoch: Danke fürs Kommentieren

Hallo,

ok.

Dennoch ist die Teilaussage mit dem Heizlüfter, dessen Leistung nicht ausreichen soll, nicht haltbar.
So ein kleiner Heizlüfter hat ca. 2000 Watt, und das ist für einen einzelnen Raum der bereits 16 Grad hat
viiiiiiel zu viel. Damit kann man mehrere Zimmer heizen.

Jedenfalls blamiert man sich wenn man dem Vermieter weismachen will, man hätte unter diesen Bedingungen gefroren.

Gruss,
TR

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Hallo,

vor vielen Jahren hörte ich mal von einem Gerichtsurteil, das eine Mietminderung wegen einer nahe gelegenen Baustelle, für die der Vermieter aber so etwas von gar nichts konnte, erlaubte.

Wenn dies stimmt und sich die Rechtslage nicht geändert hat und der Fall übertragbar ist, zählen die Bemühungen des Vermieters rechtlich gesehen nichts, sondern nur der fühlbare Erfolg dieser Bemühungen.

Ob man aber wegen dieser Sache ein Fass aufmachen will, hängt auch (ganz unjuristisch gesprochen) vom gegenwärtigen und erhofften zukünftigen Verhältnis zum Vermieter ab.

Viele Grüße,

Bombadil2

Der fühlbare Erfolg der Bemühungen ist eine warme Wohnung. Wenn dies mit Heizlüftern erfolgen kann, ist kein Raum für Mietminderung.
Der Schaden durch höhere Energiekosten ist allerdings eine andere Baustelle.

vnA

Hi, dem wird jetzt mal ganz energisch widersprochen, dass ein 2KW Heizlüfter bei 16° Zi.-Temp. für 1 Zimmer viel zu viel wäre!
Um, auch warm angezogen, sitzend in dem Zi. zu verweilen, sollten mind. 22°C erreicht werden. Dazu müsste der Lüfter fast auf Dauerbetrieb laufen u. mit 5 Stunden täglich wäre das keineswegs getan.
Der Mieter kann sich auf einen täglichen Stromverbrauch von ca. 20KW u. mehr einstellen u. dass schlägt dann in d. Stromrechnung bei mehreren Tagen schon heftig zu Buche.
MFG ramses90

[Sarkasmus]
20kW wow, das sind ja mindestens 4€. Macht in 14 Tagen sogar, wenn nicht noch mehr.
Bei 500€ normalen Heizkosten pa für die ganze Wohnung und 250 Heiztagen sind das auch 2 € pro Tag, die sowieso hätten bezahlt werden müssen. Dann hat er ja 2€ pro Tag Mehrkosten. Das kann sicherlich so nicht einfach hingenommen werden. Da lohnt sich schon ein Streit mit dem Vermieter, falls der das nicht großzügig abfinden will.

[\Sarkasmus]

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Ja nee, is klaa.
Hallo

Hi, dem wird jetzt mal ganz energisch widersprochen, dass ein
2KW Heizlüfter bei 16° Zi.-Temp. für 1 Zimmer viel zu viel
wäre!

Eine Wohnung die zu der fraglichen Zeit 16 Grad hält (die Rede war ja von mindestens 16) ist wärmetechnisch in einem Zustand wo sowieso keine Heizkörper drin sind die 2 KW bringen sondern weniger.
Der Heizlüfter ist also in jedem Fall mehr als genug.

Um, auch warm angezogen, sitzend in dem Zi. zu verweilen,
sollten mind. 22°C erreicht werden.

Sagen wir zwischen 20 und 24, je nach Mensch.

Dazu müsste der Lüfter
fast auf Dauerbetrieb laufen

Das muss er nichtmal in einem unisolierten Altbau.
Man lässt den 2-3 Stunden mit Vollgas laufen und danach stellt man auf Temperaturgeregelt mit 1 KW Leistung, und sogar dann läuft er nicht immer.
Dir fehlt wohl generell die Vorstellung was 2 KW Wärmeleistung sind.

u. mit 5 Stunden täglich wäre das
keineswegs getan.
Der Mieter kann sich auf einen täglichen Stromverbrauch von
ca. 20KW u. mehr einstellen

Dir ist der Unterschied KW und KWh nicht klar?

u. dass schlägt dann in d.
Stromrechnung bei mehreren Tagen schon heftig zu Buche.

Boah ey, 5 Euro pro Tag, boah, da wird man ja arm.

Wir reden hier von 3-4 Euro zusätzlichen Kosten, also ~ 50 Euro.
Also ich würde da bis zur höchsten Instanz gehen.

Gruss und Ende

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