hätte hier eine Frage bzgl. eines Heizungssystem in einem Neubau. Der benötigte Heizwert ist mir noch nicht genannt, Wfl falls relevant, liegt bei ca. 250 m2.
Da um den Bau herum 2 weitere Häuser entstehen war ursprünglich geplant eine Hackschnitzelheizung außerhalb dieser Häuser zu installieren und diese dann gemeinsam zu verwenden. Weiterhin ist im Haus ein Holzofen/Kachelofen vorgesehen. Der Rest wird mit Radiatoren und Fußbodenheizung erwärmt.
Es wurde uns jetzt geraten die Hackschnitzelheizung nicht oder nur teilweise zu realisieren. Sie sollte durch eine Luftwärmepumpe oder Erdwärmepumpe (Schleifen) ersetzt werden da dies kostengünstiger und effizienter sei. Hier sollte dann das ganze Haus mit Fußbodenheizung erwärmt werden.
Oder
Eine Mischung aus beidem. Heißt Hackschnitzel und LWP. Hier dann im EG, Keller Fußbodenheizung und im OG Radiatoren da sich dort überwiegend Schlafzimmer befinden.
Was haltet Ihr davon ist das eine sinnvolle Lösung? Grds. war ich von der Hackschnitzelheizung sehr angetan, gerade weil sie alle 3 Parteien versorgen könnte und daher günstig sein dürfte!
Habt Ihr andere Vorschläge wie die Heizung ausgestaltet werden könnte?
ich kann Ihnen das gern mal berechnen, allerdings denke ich das Hackschnitzel sich erst nach sehr langer Zeit sich armotisieren weren wird. Ich würde auf eine andere Heizung gehen, Preis Leistung und die Fördermittel sollten Sie in Ihre PLanung mit einbeziehen.
mit freundlichen Grüßen
bearbeiter: jörg oberkersch
Hallo,
eine Erdwärmepumpe ist in jedem Fall sinnvoller, jedoch in der Anschaffung etwas teurer. Hackschnitzel werden künftig genauso teurer werden wie Heizöl oder Gas, werden Hackschnitzel doch zunehmend von industriellen Anlagen verbraucht sodaß für Kleinanwender nichts übrig bleibt. Die Holzpreise steigen schon jetzt.
gruß.
es gibt Ingenieurbüros, die kennen sich damit aus und sind dann auch verantwortlich für Ihre Arbeit. Ich würde an Ihrer Stelle ein qual. Büro beauftragen.
Hallo,
ohne Zeichnung des Hauses und Kenntnis über die Isolierung des Gebäudes (Ist es ein Niedrigenergiehaus?) ist es nicht ganz leicht, eine Empfehlung zu geben. Daher auch nur einige Stichpunkte zur Anfrage:
Falls es sich um ein Niedrigenergiehaus handelt, kann man ohne Probleme an eine Luft- bzw. Erdwärmepumpe denken. Dann würde man zusätzlich zu einem vorhandenen Holzofen aber keine weitere Heizung mehr benötigen.
Wenn man gerne mit Holz heizen möchte, kämen auch Pellets in Frage, evtl. in Verbindung mit Sonnenkollektoren.
Eine weitere Alternative wäre ein sog. Blockheizkraftwerk; dieses erzeugt gleichzeitig elektrischen Strom.
Hallo eine mischung aus Hackschnizel- und wärmepumpenheizung macht keinen sinn da dort mit völlig unterschiedlichen Vorlauftemperaturen gearbeitet wird und mann wieder mit mischer uä arbeiten muss. Ich persönlich würde eine Erdwärmepumpe mit Flächenkollektor nutzen .Mann bekommt ca.aus 3kw Leistungsaufnahme etwa 9 kw Wärmeleistung .
Des weiteren ist die Fußbodenheizung die effektivste form.Mit Hackschnitzel habe ich leider keine Erfahrung über das Kosten nutzen verhältniss.
mfg Thomas
in diesem Dauerbrenner nach der Frage der richtigen Heizung gibt es wohl nicht die optimale Lösung. Jede Ausführung hat Vor- und Nachteile.
Als erstes würde ich mich informieren, welche Vorschriften oder Fördermöglichkeiten das jeweilige Bundesland hat, in dem man das Haus bauen möchte und deren Ausführung. (EnEV, KfW 70/55/40/Passiv –Haus)
Unabhängige Hilfe findet man z.B. beim Landkreis, Bundesland oder Land.
Grundsätzlich gleich ist bei allen eine gedämmte und luftdichte Gebäudehülle mit guten Fenstern.
Die Idee einer gemeinsamen Nutzung finde ich gut, aber man sollte den Aufwand für Installation und Wartung mal für 10 Jahre gegenüberstellen.
Öl- und Gasheizungen haben den Vorteil, das keine weitere Heizung benötigt wird (wobei eine Ölheizung für mich nicht in Frage kommt). Die anderen Lösungen brauchen fast immer einen Ersatz, wenn die eine Heizung mal nicht ausreicht. Die Anschaffungskosten, der Platzbedarf und der Wartungsaufwand sind aus diesem Grunde für mich noch zu hoch.
Ich selbst habe 2001 ein Einfamilienhaus gebaut, welches eine „normale“ Erdgasheizung hat. Im Haus habe ich eine zentrale Hauslüftungsanlage mit Soleerdwärmetauscher eingebaut, die für die Übergangszeit allemal ausreicht (die Heizung ist dann aus). Im Jahr haben wir so ca. 250€ Strom und 650€ Gaskosten, wobei der Soleerdwärmetauscher im Sommer noch kühlt. Im Vergleich zu anderen Häusern und Heizsystemen ist das für mich in Ordnung.