Ich würde gerne mal wissen ob man in den Heizkreislauf der Heizung auch einen Kühlmittelzusatz wie z.B. im Auto Kühlerfrostschutz mit rein geben kann?
Im Kfz hat er ja die Aufgabe zu schmieren, einfriehren zu verhindern und gegen Korossion zu schützen. Da dürfte das Heizwasser auch nicht mehr so verrostet sein. Ich kenne priv. 2 Heizungsbauer und die Meinungen gehen da voll auseinander.
Wer kann mir das beantworten???
Es gibt solche Zusätze.
Nur muß man damit auch vorsichtig umgehen. Was wäre wenn das Wasser mit dem Mittel versetzt ist und das Sicherheitsventil öffnet? Dann fließt die Brühe in den Kanal. Muß für solche Zwecke zugelassen sein, ansonsten muß es aufgefangen und serperat entsorgt werden.
Würde solche Mittel nur dann einsetzen wenn es zwingend erforderlich ist.
Verfärben wird sich das Wasser trotzdem, denn mit jedem Nachfüllen der Heizungsanlage kommt auch gleichzeitig frischer Sauerstoff, gelöst im Trinkwasser, in die Anlage. Verfärbt sich auch wenn das Mittel ein Korrosionsschutz ist.
NOCH EIN HINWEIS ALLGEMEIN:
Wasser darf in die Heizungsanlage nicht mittels eines Schlauches nachgefüllt werden! Und er, der Schlauch, darf nicht dauerhaft mit dem Trinkwassernetz und der Heizungsanlage verbunden sein. Die Nachfüllung darf nur mit einigen Sicherheitseinrichtungen durchgeführt werden; diese verhinden das zurückdrücken des Heizungswassers in das Trinkwassernetz! Es gibt z.B. extra NAchfüllstationen, diese können auf den ANlagendruck eingestellt werden und stoppen automatisch bei Erreichen des eingestellten den NAchfüllvorgang. Hat dann den Vorteil das man den Hahn aufdrehen kann und beruhigt Heizkörper entlüften gehen kann, dann muß man nicht immer zwischen Heizraum und den zu entlüftenden Heizkörpern pendeln.
Zudem, ganz schlecht wäre das Nachfüllen mit Schlauch wenn noch dieses Korrosionsmitel in der Anlage ist. Wer will sowas in seinem Trinkwassernetz und dieses somit kontaminieren. Schmeckt nicht wirklich gut und man sollte auch an die Bewohner des Hauses denken, grade wenn man das Essen mit solchen Wasser zubereitet oder Nahrung für Kleinkinder/Babys!
Jetzt werden sich hoffentlich alle Leute mal darüber Gedanken machen und an ihre dauerhafte Verbindung mit dem Schlauch nachdenken.
Zusätzlich gibts da auch versicherungstechnische Probleme!
Schönes Wochenende an alle
Gruß
Nelsont
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Jetzt werden sich hoffentlich alle Leute mal darüber Gedanken
machen und an ihre dauerhafte Verbindung mit dem Schlauch
nachdenken.
Allerdings. Denn bei mir ist es so eingebaut worden
Wobei ich beim Nachfüllen erst denn Wasserhahn öffne und dann das Ventil an der Heizungsanlage. Bei erreichen des Drucks schliesse ich zuerst das Ventil an der Anlage und dann den Wasserhahn.
Selbst wenn die Schlauchverbindung nicht dauerhaft wäre würde sich an der Vorgehensweise aber doch nichts ändern, oder?
Jetzt werden sich hoffentlich alle Leute mal darüber Gedanken
machen und an ihre dauerhafte Verbindung mit dem Schlauch
nachdenken.
nö
Allerdings. Denn bei mir ist es so eingebaut worden
Wobei ich beim Nachfüllen erst denn Wasserhahn öffne und dann
das Ventil an der Heizungsanlage. Bei erreichen des Drucks
schliesse ich zuerst das Ventil an der Anlage und dann den
Wasserhahn.
Selbst wenn die Schlauchverbindung nicht dauerhaft wäre würde
sich an der Vorgehensweise aber doch nichts ändern, oder?
Gruss Sebastian
bei mir läufts genau umgekehrt. Erst an der Heizung öffnen, dann am Netz. Und später erst am Netz schließen und dann an der Heizung. Das hat den Vorteil, dass der Schlauch immer nur den Druck der Heizung hat, und der ist niedriger als der Netzdruck.
richtig. Das mit dem chlauchdruck ist ja soweit richtig. Der Schlauch kann bei mir den Druck vertragen.
Aber dadurch verhindere ich das doch mal Heizungswasser in den Brauchwasserkreis zurückschiessen könnte.
Wobei ich allerdings der Ansicht bin das der Druck in der Heizung sowieso immer niedriger ist als der Zulauf (sonst könnte ich die Heizung ja nicht befüllen).
Selbst bei stark erwärmten Wasser im Heizungskreislauf (höherer Druck)dürfte der Wasserdruck nicht so stark sein das er die Wassersäule bis zur Wasseruhr zurückdrückt
Hallo zusammen,
wenn alles so laufen würde, wie geplant,dann würde es auch keine Verkehrsunfälle geben. Die Praxis ist aber anders!
Im Wasserleitungsnetz kann unter Umständen sogar ein Unterdruck entstehten. Z. B. wenn ein Bagger eine Wasserleitung kappt. Oder wenn die Freiwillige Feuerwehr aus einem Hydranten Wasser entnimmt, um nur zwei Fälle zu nennen.
Wenn jetzt noch ein verkalktes Rückschlagventil an der Wasseruhr dazukommt, dann drückt bei unvorschriftsmäßiger Vorgehensweise das verdreckte Heizungswasser in die Trinkwasserleitung!
Diese Fälle sind nicht frei erfunden, sondern solche Dinge sind schon passiert. Und es sind auch schon Leute vom Gericht verknackt worden!
Wasser darf in die Heizungsanlage nicht mittels eines
Schlauches nachgefüllt werden! Und er, der Schlauch, darf
nicht dauerhaft mit dem Trinkwassernetz und der Heizungsanlage
verbunden sein.
wieso welcher Schlauch wenn gar keiner verwendet werdn darf?
also der erste Satz wäre mir neu,
den 2ten kenn ich.
Wie sonst, wenn nicht mit Schlauch, ich kann doch nicht jedesmal eine
Kupferleitung legen und wieder abbauen?
wenn alles so laufen würde, wie geplant,dann würde es auch
keine Verkehrsunfälle geben. Die Praxis ist aber anders!
Da hast Du wohl war
Wenn jetzt noch ein verkalktes Rückschlagventil an der
Wasseruhr dazukommt, dann drückt bei unvorschriftsmäßiger
Vorgehensweise das verdreckte Heizungswasser in die
Trinkwasserleitung!
Also bei mir haben die so einen Rückspülfilter eingesetzt.
Diese Fälle sind nicht frei erfunden, sondern solche Dinge
sind schon passiert. Und es sind auch schon Leute vom Gericht
verknackt worden!
Na dann ja wohl hoffentlich die, die das installiert haben. Ein Heizungsmonteur hat das damals so montiert und andere Monteure/Firmen haben das noch nie bemängelt.
Es gibt extra Nachspeisestationen die sich auch Systemtrenner nenne. Sollte es zu einem Unterdruck in der Wasserleitung kommen z.B. Arbeiten am Versorgungsnetzt oder Entleeren der Leitungen, verhindert diese Armatur das zurückdrücken des Heizungswasser in das Trinkwassernetz.
Wasser darf in die Heizungsanlage nicht mittels eines
Schlauches nachgefüllt werden! Und er, der Schlauch, darf
nicht dauerhaft mit dem Trinkwassernetz und der Heizungsanlage
verbunden sein.
wieso welcher Schlauch wenn gar keiner verwendet werdn darf?
Sorry für die mißverständliche Erklärung und Ausdrucksweise Asche über mein Haupt *g*
Da es fast über all praktiziert wird nur die eindeutige Aussage "Wenn er schon vorhanden ist (was ohne dies NICHT erlaubt ist), darf er nicht dauerhaft verbunden sein!
Wenn ich an Anlagen arbeite bei denen Wasser nachgefüllt werden muß und nur diese Ausführung vorhanden ist, trenne ich den Schlauch nach dem Befüllen ab und vermerke dies auch auf der Arbeitsdokumentation.
Wenn dann was passiert bin ich es nicht Schuld!
Man kann viel erklären und auf das Verständnis und Einsicht der Kunden pledieren, aber manche sind da stur. „Das ist schon seit Jahren so und es ist noch nie was passiert.“
Ich als Fachmann muß darauf hinweisen! Hinweispflicht!
Kann ja jeder seine Reifen wechsesln lassen und dabei wird festgestellt das die Bremsbeläge runter sind. Da muß die Fachwerksatt auch drauf hinweisen. Aber was wil man machen wenn die Kunden sagen „die sind aber noch ok, da passiert nichts“
Es wurde angemerkt, schriftlich vermerkt und vom Kunde quittiert.
Werde in Zukunft bessere Aussagen machen, aber um alles zu umschreiben ensteht schnell solch ein Roman.
Hoffe das war jetzt aussagekräftig genug Offline?
MfG
Nelsont
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
wenn alles so laufen würde, wie geplant,dann würde es auch
keine Verkehrsunfälle geben. Die Praxis ist aber anders!
Da hast Du wohl war
Wenn jetzt noch ein verkalktes Rückschlagventil an der
Wasseruhr dazukommt, dann drückt bei unvorschriftsmäßiger
Vorgehensweise das verdreckte Heizungswasser in die
Trinkwasserleitung!
Also bei mir haben die so einen Rückspülfilter eingesetzt.
Der Rückspülfilter hält nur Schmutzpartikel aus dem Leitungsnetz, aber kein verunreinigtes Wasser!
Diese Fälle sind nicht frei erfunden, sondern solche Dinge
sind schon passiert. Und es sind auch schon Leute vom Gericht
verknackt worden!
Na dann ja wohl hoffentlich die, die das installiert haben.
Ein Heizungsmonteur hat das damals so montiert und andere
Monteure/Firmen haben das noch nie bemängelt.
Das ist meist auch eine Preisfrage! Diese feste, starre Nachfüllleitung mit der Nachfüllstation kostet über hundert Euro.
Man kann aufklären so viel man will, manche Kunden wollen das einfach nicht. Die sind es nicht anders gewöhnt und meinen man will nur noch mehr Geld an denen verdienen.
Ich weise meine Kunden darauf hin, dann wird meistens schon wenigstens die dauerhafte Schlauchverbindung getrennt. Da gibts halt auch versicherungstechnische Aspekte!