Heizverhalten

Hallo!
Was meint Ihr, welches Heizverhalten ist kostengünstiger:
a) Ich stelle die Heizung immer komplett aus, wenn ich nicht in der Wohnung bin und wieder an, wenn ich wiederkomme, eventuell dafür etwas höher
b) Wenn ich weggehe, dann lasse ich Heizung auf kleiner Stufe laufen, damit es nicht so kalt wird im Raum und wenn ich wiederkomme, dann stelle ich sie wieder höher
Danke schonmal.
Chris

Ho

b) Wenn ich weggehe, dann lasse ich Heizung auf kleiner Stufe
laufen, damit es nicht so kalt wird im Raum und wenn ich
wiederkomme, dann stelle ich sie wieder höher

B ist kostengünstiger, weil komplett ausgekühlte Räume/Wände mehr an Energie verbrauchen bis sie wieder warm sind, als wenn die Heizung abgesenkt weiterläuft.

Gruß
Edith

Auch hallo!

b) Wenn ich weggehe, dann lasse ich Heizung auf kleiner Stufe
laufen, damit es nicht so kalt wird im Raum und wenn ich
wiederkomme, dann stelle ich sie wieder höher

Ebend genau so, meine Vorschreiberin hats schon erläutert
Jo, die au net gern friert

Hi, Chris,

wirtschaftlicher ist es, bei Abwesenheit die Heizung auszuschalten. Es macht aber keinen Sinn, beim Wiedernachhausekommen die Heizung „etwas höher“ einzustellen. Der Thermostat regelt das Aufheizen automatisch - mit „etwas höher stellen“ macht man sich nur zusätzliche Arbeit (die Stellung manuell korrigieren zu müssen) und höhere Kosten.

Nebenbei ist aber die Frage des Komforts von Bedeutung. Wenn ich nach 3 Tagen Dienstreise in eine auf 12° reduzierte Wohnung zurückkehre, dauert es mehrere Stunden, bis ich mich wieder wohlfühle. Es ist nicht ausgeschlossen, dass ich mir dabei eine Erkältung hole. Deshalb ist es sinnvoll, durch Fern- oder Zeitsteuerung ca. 6 Stunden vor Heimkehr die Heizung wieder auf normal zu stellen, so dass man sich gleich bei der Ankunft wieder wohl fühlt.

Gruß, Helmut

Moin, Chris,

a) Ich stelle die Heizung immer komplett aus

genau so. Die Wärmeverluste durch Wände und Fenster sind proportional zum Temperaturunterschied zwischen drinnen und draußen.

Gruß Ralf

Hi Panda.
Ist auch meine Ansicht.
Gruß Vanic.

Eine Wohnung darf man wegen der Nachbarn nicht weit auskühlen lassen.

Morai

Moin,

das war auch meine Argumentation und genau diese Diskussion hatten wir im Brett „Instandhaltung/Hausgeräte“ gerade erst (Thread Gasheizung) und ich habe da auch schon diskutiert (Hallo Uwi).
Wir sind da, so denke ich, zum Ergebnis gekommen das man eine pauschale Aussage so nicht treffen kann.
Bei mir (Haus ist Bj.1908 und schlecht isoliert) trifft es zu dass das Durchheizen auf kleiner Stufe sinnvoll ist.
Bei moderneren Wohnungen ist es nicht so. Die kühlen nicht so schnell aus. Dort erreicht man relativ schnell wieder akzeptable Temperaturen im Raum auch wenn die Heizung tagsüber bei Abwesenheit ausgestellt wird.
Recherchen im Netz stützen beide Thesen, wobei ich wirklich glaube das eine pauschale Aussage nicht machbar ist.
Letztlich spielt auch das persönliche Wärmegefühl/-bedürfnis eine Rolle.

Gruss Jakob

Hallo Chris,

guckst Du FAQ:2702

Gandalf

Eine Wohnung darf man wegen der Nachbarn nicht weit auskühlen
lassen.

Morai

huh???

Moin,

Eine Wohnung darf man wegen der Nachbarn nicht weit auskühlen
lassen.

Warum nicht? Haben die Angst das man sich erkältet?
Das man um Heizdecken bettelt?
Wenn das Auskühlen einer Wohnung sich schon auf die Nachbarwohnung auswirkt, dann stimmt das was mit der Bausubstanz nicht.
Man sollte dann wirklich mal die Löcher in der Wand verschliessen.
Übrigens, isch ahbe garkeine Nachbarn :wink:

Gruss Jakob

Hallo,

wie Jakob schon geschrieben hat, gab es erst kürzlich wieder
mind. 2 mal diese Diskussion hier.

b) Wenn ich weggehe, dann lasse ich Heizung auf kleiner Stufe
laufen, damit es nicht so kalt wird im Raum und wenn ich
wiederkomme, dann stelle ich sie wieder höher

B ist kostengünstiger, weil komplett ausgekühlte Räume/Wände
mehr an Energie verbrauchen bis sie wieder warm sind, als
wenn die Heizung abgesenkt weiterläuft.

Diese Aussage ist so physikalischer Nonsens.

Man kann dies leicht einsehen, wenn man den Zeitraum mal in die
Länge zieht. Also der Vergleich zwischen Abschalten und Weiterheizen
über Wochen/Monate/Jahre usw.
Da wird wohl jeder einsehen, daß man mit einmal Hochheizen niemals
soviel Energie braucht, wie wenn man ständig weiter heizt.

Aus anderen Gründen wie Komfort (Trägheit der Heizung) und auch
Schutz der Bausubstanz kann es trotzdem sinnvoll oder norwendig
sein, ständig etwas zu heizen.

Das bestätigt aber in keinem Fall obige These.

Gruß Uwi

Hi

Diese Aussage ist so physikalischer Nonsens.

Man kann dies leicht einsehen, wenn man den Zeitraum mal in
die
Länge zieht. Also der Vergleich zwischen Abschalten und
Weiterheizen
über Wochen/Monate/Jahre usw.
Da wird wohl jeder einsehen, daß man mit einmal Hochheizen
niemals
soviel Energie braucht, wie wenn man ständig weiter heizt.

Naja, ich dachte ja auch nicht an jahrelanges Durchheizen oder nicht heizen, sondern an „normale“ Abwesenheitszeiten. :wink:

Ich weiß allerdings aus meinen Zeiten in einer Hausverwaltung, daß es ziemlich lange dauert, bis man sich einer komplett ausgekühlten Wohnung wieder wohl fühlt und daß man da dazu neigt, die Heizung wesentlich stärker aufzudrehen als eigentlich nötig wäre. Wobei es sich dabei aber meist um Bauten mit schlechter Isolierung handelte.

Gruß
Edith