Kann mir jemand sagen, ob von Heizwendeln,
wie sie in Haartrocknern, Heizlüftern etc.
eingesetzt werden, ein Gesundheitsrisiko
ausgeht?
(Ein Standart-Heizdraht besteht aus
15%Cr/20%Fe/65%Ni und wird bis zu 1150° heiss)
Werden dabei giftige Metalloxyde
abgegeben oder ist das Quatsch?
Hi Tom ([Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hi,
wenn was wegfliegt vom Fön, dann ist es Ruß oder angesengter Dreck. Nämlich alles das, was sich an Staub, Haaren oder Bakterien etc. bei der Lagerung des Föns so ansammelt auf oder in der Nähe der Heizdrähte.
Gruß
André
Hallo Gandalf
langsam nervst Du mit der Fragerei über die toxischen
Emissionen von Metallen!
Also gibt es die nach deiner Meinung nicht.
Das ist Quatsch, denn sonst könnten solche Heizwendeln keine
Zehn und mehr Jahre alt werden, was sie beim Föhn meiner Frau
schon längst sind; und der wird einmal am Tag (mindestens)
benutzt.
Schön, dass du dich so sehr um das Gerät sorgst 
Trotzdem danke für deine Antwort.
Grüss dich
Tom
Hallo Tom,
Das Problem liegt da beim Kunsstoff-Gehäuse.
MfG Peter(TOO)
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Huhu!
Das ist Quatsch, denn sonst könnten solche Heizwendeln keine
Zehn und mehr Jahre alt werden, was sie beim Föhn meiner Frau
schon längst sind; und der wird einmal am Tag (mindestens)
benutzt.Schön, dass du dich so sehr um das Gerät sorgst
Trotzdem danke für deine Antwort.
Naja, wenn ständig irgendwelche Teilchen wegfliegen würden (und genau darum geht es bei Emissionen - das irgendetwas entkommt), wäre das Ding keine 10 Jahre alt geworden, weil es irgendwann durchgebrannt wäre.
Die Aussage oben hat mehr was von „Hirn einschalten und DENKEN!“
Grüßlis!
Scrabz.
Hi Scrabz
Naja, wenn ständig irgendwelche Teilchen wegfliegen würden
(und genau darum geht es bei Emissionen - das irgendetwas
entkommt), wäre das Ding keine 10 Jahre alt geworden, weil es
irgendwann durchgebrannt wäre.
Sorry, aber mir genügt die Erklärung „Es löst sich nicht auf,
also ists unschädlich“ nicht. Erinnert mich irgendwie ans
Mittelalter, als man Hexen wog, um festzustellen, ob sie
„echt“ sind…
Kann mir niemand konkret sagen, wie es sich mit Metallen
wie NiCrFe verhält, die auf Temperaturen unterhalb des
Schmelzpunktes erhitzt werden?
Findet eine verstärkte Oxydation statt oder geschieht diese
bis zu einem bestimmten Punkt und dann ist Schluss?
Was wird allenfalls abgegeben?
Ich denke(!), dass meine Frage angesichts der massiven
Verbreitung solcher Geräte durchaus eine Berechtigung
hat.
Gruss
Tom
Hi Tom,
Kann mir niemand konkret sagen, wie es sich mit Metallen
wie NiCrFe verhält, die auf Temperaturen unterhalb des
Schmelzpunktes erhitzt werden?
sie fangen an zu glühen.
Findet eine verstärkte Oxydation statt
Ja
Was wird allenfalls abgegeben?
so gut wie nichts. Und das was abgegeben wird ist nicht relevant, sonst würden Metallverarbeiter schnell sterben (z.B. Schmiede)
Ich denke(!), dass meine Frage angesichts der massiven
Verbreitung solcher Geräte durchaus eine Berechtigung
hat.
Hm, ich glaube, daß mehr Menschen ertrinken, als an Metalloxidvergiftung zu sterben. Sollen wir jetzt Wasser verbieten?!
So das ist das letzte was ich dazu scheibe.
Gandalf
Tach!
Sorry, aber mir genügt die Erklärung „Es löst sich nicht auf,
also ists unschädlich“ nicht. Erinnert mich irgendwie ans
Mittelalter, als man Hexen wog, um festzustellen, ob sie
„echt“ sind…
Naja, dann erkundige dich doch danach, was für eine Schmelztemperatur die Metalloxide haben - wenn sie über der Temperetur des Heizdrahtes liegt hast du 0-Emission.
Suche im Internet nach den Gefahrstofflisten für die entrechenden Metalloxide (PPM, Art der Schädigung, etc.).
Oder rechne aus, wieviel denn maximal entkommen kann, bevor der Heizdraht durchbrennt - das ist eigentlich relativ einfach, man muß nur ne Menge nachschlagen: Dichte, Widerstand und Schmelzpunkt der Metalllegierung.
Dann rechnet man aus, welchen Minimaldurchmesser so ein Draht haben kann, bevor er durchbrennt (Je dünner, desto heißer wird er), und dann wieviel Metall entweichen kann, bevor er diese kritische Dichte unterschritten hat.
Ich werde es nicht nachrechnen, dafür fehlt mir die Zeit (und die Lust), aber ich schätze, du kommst auf erstaunlich geringe Werte.
Und wenn du die Werte dann auf 10 Jahre hochrechnest (so alt ist ja das Gerät von Gandalfs Gattin geworden), wirst du (Schätzung, ohne nachzurechnen), auf so niedrige Werte kommen, das du höheren Dosen ausgesetzt bist, wenn du über die Straße läufst.
Oder auch nur an einem Stück Seefisch schnupperst.
Und dann kannst du nachlesen, wieviele PPM des enstrechenden Oxids schädigend wirken, - dafür hast du ja oben gesucht.
OK, ich trolle.
'tschuldigung, cnr.
Grüßlis!
Scrabz.
Also,
um es mal klarzustellen: Stoffe können auch unterhalb ihres Schmelzpunktes verdampfen, allerdings in einem ausgesprochen geringen Maße. Während Eis noch einigermaßen bezifferbar unter „normalen“ Raumbedingungen verdampft, also nicht in Wasser übergeht, so muß man bei einem Metallklotz schon etwas mehr Geduld mitbringen, wie man sich vielleicht vorstellen kann.
Während nach sehr langer Lebensdauer einer Glühbirne sich noch etwas Wolfram nach Verdampfung an der Glaswandung niederschlägt, so ist es bei den viel niedrigeren Temperaturen einer Heizwendel mathematisch vernachlässigbar, über einen Materialverlust zu reden.
Man vergesse nie, daß die Chemie keine exakte Wissenschaft ist! Es kann sich sicherlich nach langer Betriebsdauer ein Metallatom in die Luft begeben, aber das sind schon eher philosophisch-religiöse Gedankenspiele als seriöse Wissenschaft.
Metalloxide von Chrom, Nickel oder Eisen haben dagegen ohnehin einen höheren Schmelzpunkt als ihre zugehörigen Reinmetalle, sie würden daher ohnehin auf der Heizwendel verbleiben.
Im Übrigen wäre ich mir bei der Temperatur nicht sicher, ob die Zahl 1150 °C stimmt, aber belegen kann ich meinen Zweifel nicht.
Alles in allem denke ich, daß die Gesundheitsgefährdung durch Heizlüfter und Fön so absurd gering ist, daß man diese im Angesicht ernsthafter Bedrohungen vollständig vernachlässigen kann.
Gruß
Fitzcarraldo, a.k.a. Oliver Buck
fachliche Beratung Dr. Frank Lange
Kann mir niemand konkret sagen, wie es sich mit Metallen
wie NiCrFe verhält, die auf Temperaturen unterhalb des
Schmelzpunktes erhitzt werden?
Findet eine verstärkte Oxydation statt oder geschieht diese
bis zu einem bestimmten Punkt und dann ist Schluss?
Was wird allenfalls abgegeben?
Wenn die metalle erwärmt werden findet tatsächlich eine beschleunigte Oxidation statt, diese Oxidschicht wird bei so hohen Temperaturen schneller wachsen und dicker werden. Die Oxidschicht wächst nach einem parabolischen Zeitgesetz. Durch die unterschiedliche Wärmeausdehnung des Oxids und des Metalls kann sich bei den stetig wechselnden Temperaturen im Fön schon mal was ablösen, das stellt aber keine nennenswerte Gesundheitsgefahr dar.