Haben für eine medizinische Anwendung das Problem, dass es bei einem Fehler im System zu einem Gasautritt kommt und sich dieses direkt ins Herz ´injiziert´wird. Nun durfen wir keine Luft verwenden, da dies im Falle des Platzens des Ballons im Herzen tödliche Folgen hätte (bei ca. > 1cm³ Luft). Habe gehört dass das bei Verwendung von Helium verhindert werden kann, da sich diese sofort mit dem Blut verbindet und daher keine Gasblasen entstehen läßt.
Ist das war? Könntre mir da jemand weiterhalfen. Helium ist doch ein Edelgas, kann es daher überhaupt Bindungen eingehen??
Hallo Dieter,
Meines Erachtens ist das He ungefaehrlich, weil es sofort aus dem Koerper herausdiffundiert. D.h. das Gewebe ist fuer das He sehr durchlaessig.
Also an der Löslichkeit des He liegt es sicher nicht, die ist fast Null. Was sein kann, ist, daß He schneller dispergiert wird, weil die Viskosität von He wesentlich kleiner ist als die von Luft. D.h. die Blasen werden schnell zerschlagen und es kann zu keiner Embolie kommen, wie es bei Luft geschieht, wenn Luftbalsen Adern versperren und das dahinter liegende Gewebe nicht mehr versorgt wird.