Help! existenzminimum?!?

ich möchte gerne wohngeld beantragen. da ich studentin bin, habe ich keinen anspruch auf sozialhilfe. bafög steht mir aufgrund eines fachrichtungswechsels nicht mehr zu. nun habe ich versucht (damit ich irgendwie noch die möglichkeit habe, mein studium zu beenden) wohngeld zu beantragen.
traurig, aber wahr: mir wurde gleich mitgeteilt, dass mein antrag mit dem von mir wahrheitsgetreu angegebenen einkommen (kindergeld 154€ + minijob ca.150€ monatlich) abgelehnt werden würde, da nicht schlüssig wäre, wie ich über die runden komme.

meine antwort „gar nicht - deshalb sitze ich hier“ ist denen natürlich scheiss (sorry!)egal.

fazit, ich muss mit irgendwem einen dahrlehensvertrag eingehen, wenn ich mein studium nicht abbrechen bzw. wohngeld beantragen möchte.

nun zur konkreten frage: wie hoch muss der von mir angegebe betrag (inklusive meiner einnahmen von 300€) sein, damit ich eine chance auf bewilligung habe?!

ein bekannter hat mir erzählt(ebenfalls student), dass er beim sozialamt einen antrag auf „rundfunkgebührenbefreiung“ gestellt hat und immer wieder gesagt bekommen hat, seine angaben zum einkommen wären nicht schlüssig. zu guter letzt hat der freund sich irgendwie 800€ zusammenge… (was auch immer- lügen wäre an dieser stelle nicht angebracht). damit konnte die nette sachbearbeiterin dann auch arbeiten.

ich kann doch nicht 500€ an den haaren herbeiziehen?

wenn mein antrag abgeleht wird, kann ich mich gleich exmatrikulieren, da ich z.b. in der zeit, in der die diplomarbeit geschrieben bzw. praktika (mit ner 38,5 stunden woche) absolviert werden müssen, schlecht arbeiten gehen kann…

ich hoffe jemand kann mir weiterhelfen!

wenn nicht - trotzdem danke fürs lesen!

conny

Hallo,
na wie kommst du denn nun über die Runden?
Meine Schwester hat Unterhaltserklärungen von ihren Eltern angegeben und Unterstützung von der Oma, um das Mindesteinkommen zu beweisen.
Hmm, und dann kann man vielleicht auch arbeiten gehen…

Beatrix
http://www.trixi.de

ich möchte gerne wohngeld beantragen. da ich studentin bin,
habe ich keinen anspruch auf sozialhilfe. bafög steht mir
aufgrund eines fachrichtungswechsels nicht mehr zu. nun habe
ich versucht (damit ich irgendwie noch die möglichkeit habe,
mein studium zu beenden) wohngeld zu beantragen.
traurig, aber wahr: mir wurde gleich mitgeteilt, dass mein
antrag mit dem von mir wahrheitsgetreu angegebenen einkommen
(kindergeld 154€ + minijob ca.150€ monatlich) abgelehnt werden
würde, da nicht schlüssig wäre, wie ich über die runden komme.

Hallo
Ist das Dein Kindergeld (was Deine Eltern Dir gütigst abgeben)oder Kindergeld für ein eigenes Kind, dann hat das evtl wenigstens Anspruch auf Sozi.
Wenn Du alleine bist, geh mal zum Studentenwerk, die haben auch Möglichkeiten, evtl. zumindest mit einem billigeren Wohnheimzimmer.
Und sieh ruhig zu, dass du mehr arbeitest, wenn von den Eltern nicht mehr zu holen ist, und dir einen Puffer für die Prüfungen ansparst. Dann wundere Dich aber auch nicht über längere Studienzeiten (und lass dich nicht von Deiner Umwelt kirre machen).
Frag deine Profs nach HIWIjobs (wenn sie menschlich sind haben die auch Möglichkeiten einen ausser der Reihe einzurichten, Supersonderforschungsprojekt)
Arbeite in Deinem Bereich, dass macht sich wenigstens später besser als Taxifahren etc. (und gib dich dabei nicht als pubsiger Student aus, sondern als fast fertige Fachkraft)
Für die Prüfungsphase kannst du beim Studentenwerk auch einen Prüfungskredit bekommen (zinsgünstig). Auch beim Asta bist du nicht verkehrt, frag dort nach Möglichkeiten (haben im allgemeinen eine Sozialberatung), und evtl. bei der studierende Mütterberatung der Uni.
Schöne Grüße und viel Glück
Susanne

Hallo,

bafög steht mir
aufgrund eines fachrichtungswechsels nicht mehr zu.

Hm, überlegt man sich denn nicht vor so einem Wechsel, wie man das alles finanzieren kann ?

Bitte verstehe mich nicht falsch, ich bin sehr dafür, dass der Staat in Bildung investiert.
Nur nicht um jeden Preis …

nun habe
ich versucht (damit ich irgendwie noch die möglichkeit habe,
mein studium zu beenden) wohngeld zu beantragen.
traurig, aber wahr: mir wurde gleich mitgeteilt, dass mein
antrag mit dem von mir wahrheitsgetreu angegebenen einkommen
(kindergeld 154€ + minijob ca.150€ monatlich) abgelehnt werden
würde, da nicht schlüssig wäre, wie ich über die runden komme.

Und ? Wie kommst du denn über die Runden ? Mit 304,00 EUR monatlich kannst du ja nicht leben … also muß du ja noch irgendwo eine „Geldquelle“ haben !?!

meine antwort „gar nicht - deshalb sitze ich hier“ ist denen
natürlich scheiss (sorry!)egal.

„Denen“ ist das sicher nicht scheißegal, aber „die“ haben zum Glück auch ihre Vorschriften. Es kann ja nicht sein, dass XY einen Antrag auf Wohngeld stellt und der dann nicht wenigstens ganz genau geprüft wird.
Wenn du dort behauptet hast, du würdest von 304,00 EUR leben, dann kann ich sehr gut nachvollziehen, dass sich dort eine gewisse Skepsis breitmacht.

nun zur konkreten frage: wie hoch muss der von mir angegebe
betrag (inklusive meiner einnahmen von 300€) sein, damit ich
eine chance auf bewilligung habe?!

Diese Frage klingt ein wenig so, als wolltest du mauscheln … warum ?

ein bekannter hat mir erzählt(ebenfalls student), dass er beim
sozialamt einen antrag auf „rundfunkgebührenbefreiung“
gestellt hat und immer wieder gesagt bekommen hat, seine
angaben zum einkommen wären nicht schlüssig. zu guter letzt
hat der freund sich irgendwie 800€ zusammenge… (was auch
immer- lügen wäre an dieser stelle nicht angebracht). damit
konnte die nette sachbearbeiterin dann auch arbeiten.

Mit anderen Worten und auf den Punkt gebracht wurde der Staat hier beschissen. Herzlichen Glückwunsch !

ich kann doch nicht 500€ an den haaren herbeiziehen?

Warum sagst du nicht einfach ganz ehrlich, wie viel Geld du monatlich so bekommst ?

wenn mein antrag abgeleht wird, kann ich mich gleich
exmatrikulieren, da ich z.b. in der zeit, in der die
diplomarbeit geschrieben bzw. praktika (mit ner 38,5 stunden
woche) absolviert werden müssen, schlecht arbeiten gehen
kann…

Ich denke, du hast ganz klar die Wahl :
Entweder brichst du dein Studium ab und gehst arbeiten, oder aber du schenkst reinen Wein ein bezüglich des dir zur Verfügung stehenden Geldes.

Das ist meine Meinung … helfen kann man dir sicher erst, wenn du auch hier im Forum ehrlich bist.

Viele Grüße,
Vanessa

danke für deine antwort!

hat mir sehr weitergeholfen! solltest sowas beruflich machen!

viele liebe grüsse

conny

danke für deine antwort!

Gern geschehen, Conny :smile:

hat mir sehr weitergeholfen! solltest sowas beruflich machen!

Ich kann wirklich gut verstehen, dass dir meine Antwort so gar nicht in den Kram passt !

Was ich nicht verstehe, ist, weshalb du nicht mit offenen Karten spielen willst ?

Btw…mir schwirrt dieser von dir formulierte Absatz noch im Kopf herum :

wenn mein antrag abgeleht wird, kann ich mich gleich exmatrikulieren, :da ich z.b. in der zeit, in der die diplomarbeit geschrieben bzw. praktika (mit ner 38,5 stunden woche) absolviert werden müssen, schlecht arbeiten gehen kann…

… und ich frage mich, warum du schlecht arbeiten gehen kannst ???
Meine Arbeitswoche besteht aus mind. 80 Stunden und das seit bereits gut 2 Jahren. Und es geht mir gut, sowohl körperlich als auch psychisch, denn ich weiß ja, dass auch dieser Zustand mal ein Ende hat. Nämlich genau dann, wenn ich mein Ziel erreicht habe !

Könntest du dir das für dich nicht vorstellen ?
Es ist doch wirklich nur für einen begrenzten, überschaubaren Zeitraum.

Viele Grüße,
Vanessa

Hallo,
Ein Studium bestimmt im Zweifelsfall, was man den Rest seines Lebens arbeiten wird. Da finde ich es sinnvoller, den Studiengang zu wechseln, als ein Leben lang unglücklich zu sein, oder?
Es gibt durchaus Leute, die mit verdammt wenig auskommen müssen und Cornelia schreibt ja die Anfrage deswegen, weil das Geld nicht reicht!
Vielleicht ist Cornelia ehrlich?!.. ich weiss es nicht, aber könnte ja sein, oder?
Tja… Tip hab ich trotzdem leider auch keinen, sorry.
Gruß
Jens

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Doch ne Idee
Hallo Conny,
ich würde Dir empfehlen, nochmal aufs Wohnungsamt zu gehen und dort einen schriftlichen Antrag auf Wohngeld zu stellen und abzugeben. Den müssen die entgegennehmen. Du wirst dann einen Bescheid bekommen. Sollte der negativ sein, solltest Du dagegen Widerspruch einlegen, dann entscheidet die nächste Instanz. Allein aufgrund der zynischen Bemerkung des Sachbearbeiters solltest Du auf keinen Fall auf einen Antrag verzichten. Sollte es ganz hart kommen, kannst Du auch beim Amtsgericht kostenlose Beratungsbeihilfe durch einen Anwalt beantragen.
Auf KEINEN FALL würd ich falsche Angaben machen, denn wenn das rauskommt, kannst Du ganz dick im Schlamassel hängen. Schließlich unterschreibst Du, dass Deine Angaben der Wahrheit entsprechen.
Ich wünsch Dir viel Glück und gute Nerven
Jens

Hallo Jens,

Ein Studium bestimmt im Zweifelsfall, was man den Rest seines
Lebens arbeiten wird. Da finde ich es sinnvoller, den
Studiengang zu wechseln, als ein Leben lang unglücklich zu
sein, oder?

Damit hast du zweifelsohne Recht !
Dennoch sollte man sich schon genau überlegen, wie man sein Studium finanzieren möchte.

Es gibt durchaus Leute, die mit verdammt wenig auskommen
müssen und Cornelia schreibt ja die Anfrage deswegen, weil das
Geld nicht reicht!

Aber mal im Ernst : Wie sollen denn bitte diese 304,00 EUR bis jetzt gereicht haben ?
Ich meine, man wird ja nun nicht 250,00 EUR Wohngeld bekommen, oder ???
Und soweit ich informiert bin, bekommt ein Sozialhilfeempfänger ja bereits Hilfe zum Lebensunterhalt in Höhe von 290,00 EUR, dazu dann noch Miete (auch mind. 220,00 EUR), Heizung und Mehrbedarf wie Kleidung etc.

Also können wir wohl davon ausgehen, dass einem Sozialhilfeempfänger im Jahr mind. 6600,00 EUR zustehen inkl. allem .
Das sind 550,00 EUR im Monat - und das ist von mir jetzt nur überschlagen und sehr knapp gerechnet.

Wir alle wissen, dass Sozialhilfeempfänger wirklich am Rande des Existensminimums leben und mit dem Geld meist absolut nicht auskommen.

Vielleicht ist Cornelia ehrlich?!.. ich weiss es nicht, aber
könnte ja sein, oder?

Klar könnte das sein … aber ich hege so meine Zweifel.
Wie will denn Cornelia es bisher geschafft haben, mit 304,00 EUR zu überleben ?

Und ich denke, dass ist auch der Punkt, an dem das Wohnungsamt skeptisch wurde.

Ferner finde ich es gnadenlos, dass sie meint, sie könne nicht arbeiten gehen … warum nicht ??

Wer etwas erreichen möchte, der muß unter Umständen auch mal für eine gewisse Zeit die Zähne zusammenbeißen.

Mir wäre es vielleicht manches Mal auch lieber, es kommt jemand zu mir und überreicht mir einen kleinen Obulus, damit ich mal ein paar Stunden Freizeit mehr habe … aber irgendwie kommt da niemand, also muß ich eben arbeiten.
Oder ich werfe alles hin, mache meine Firma dicht und setze mich aufs Arbeitsamt … die Frage ist eben, welches Ziel man hat !

Im Übrigen denke ich, dass du eine Qualifikation hast, die es dir erlaubt, zwischen den Zeilen zu lesen :smile:
Und wenn du ganz genau darüber nachdenkst, fällt dir bestimmt das eine oder andere auf.

Tja… Tip hab ich trotzdem leider auch keinen, sorry.

Es wären auch viel leichter, hier zu helfen, wenn wir mehr Randinformationen hätten…

Herzliche Grüße,
Vanessa

Hallo Cornelia,

traurig, aber wahr: mir wurde gleich mitgeteilt, dass mein
antrag mit dem von mir wahrheitsgetreu angegebenen einkommen
(kindergeld 154€ + minijob ca.150€ monatlich) abgelehnt werden
würde, da nicht schlüssig wäre, wie ich über die runden komme.

Was ist das denn für ein Schwachsinn??? Also da würde ich gerne mal wissen, in welcher Luxusbude Du wohnst. Da ich mal davon ausgehe, dass Du in einem billigen Zimmer wohnst, wird es wohl möglich sein zu demonstrieren, dass Du über die Runden kommst, wenn halt auch nur schlecht. Der Haken ist auch glaube ich gar nicht das Einkommen, sondern die sogenannte „Regelmäßigkeit“ Deines Einkommens. Kannst Du das nachweisen? Ich als Alhi - Empfänger habe z.B. bislang noch überhaupt kein Problem mit dem Wohngeld. Da reicht die Abgabe des Alhi- Bescheides und das Wohngeld (bei mir über 90 Euros) kommt.

Übrigens: Du glaubst nicht, was Du für Probleme mit der Krankenkasse haben würdest, wenn Du keine Studentin wärst. Die sind genauso drauf.

Also: Wohngeld steht Dir unentgeldlich zu. Du solltest- wie ein Vorredner schon anmerkte- auf jeden Fall den Antrag schriftlich stellen, denn gegen eine Ablehnung kannst Du Widerspruch einlegen.

meine antwort „gar nicht - deshalb sitze ich hier“ ist denen
natürlich scheiss (sorry!)egal.

Kein Grund zur Entschuldigung, verstehe Dich vollends. Warst sicher ganz schön fertig hinterher.

nun zur konkreten frage: wie hoch muss der von mir angegebe
betrag (inklusive meiner einnahmen von 300€) sein, damit ich
eine chance auf bewilligung habe?!

Meines Wissens gibt’s da keine Grenze, denn Du kommst, weil Du wenig Geld hast, und das ist ein guter Grund für den Wohngeldantrag. Den kann hier definitiv jeder stellen, auch jemand mit 2000 Euros im Monat. Wichtig wäre, wenn Du nachweisen könntest, dass Du ein regelmäßiges Einkommen hast- da fahren Behörden wie das Wohngeldamt drauf ab. Da sehen die: Aha, ein strebsamer, junger Mensch und bla, der will was LEISTEN und bla, da müssen wir den unterstützen- noch ein paar mütterliche und väterliche Worte geben und blubb…

ich kann doch nicht 500€ an den haaren herbeiziehen?

Nein, wahrscheinlich nicht. Der Minijob muss aber doch irgendwie vertraglich sein. Das ist doch was.

ich hoffe jemand kann mir weiterhelfen!

wenn nicht - trotzdem danke fürs lesen!

Ja, ich weiß, ich konnte nicht viel beisteuern, ich find’s 'ne Sauerei, schlicht und einfach gesagt. Warum muss überhaupt jemand arbeiten, wenn er studiert? Alles Gute, und lass Dich nicht unterkriegen.

Gruß

Wilfried

Hallo Vanessa,
danke für Deine Antwort - aber irgendwie kann ich einige Deiner Aussagen nicht nachvollziehen:

Aber mal im Ernst : Wie sollen denn bitte diese 304,00 EUR bis
jetzt gereicht haben ?
Ich meine, man wird ja nun nicht 250,00 EUR Wohngeld bekommen,
oder ???
Und soweit ich informiert bin, bekommt ein
Sozialhilfeempfänger ja bereits Hilfe zum Lebensunterhalt in
Höhe von 290,00 EUR, dazu dann noch Miete (auch mind. 220,00
EUR), Heizung und Mehrbedarf wie Kleidung etc.
Wir alle wissen, dass Sozialhilfeempfänger wirklich am Rande
des Existensminimums leben und mit dem Geld meist absolut
nicht auskommen.

Das weiss ich auch, aber ich weiss ebenso, dass es viele, viele Menschen gibt, die mit noch weniger, als Sozialhilfe auskommen (z.B. Stichwort Altersarmut). Auch unter meinen KommilitonInnen während des Studiums waren welche dabei, die mit weit weniger auskommen mussten, als sie Sozialhilfeanspruch gehabt hätten. Das IST leider so!

Klar könnte das sein … aber ich hege so meine Zweifel.
Wie will denn Cornelia es bisher geschafft haben, mit 304,00
EUR zu überleben ?

s.o.!

Ferner finde ich es gnadenlos, dass sie meint, sie könne nicht
arbeiten gehen … warum nicht ??

Tut sie doch - zumindest den Minijob! Es wird zunehmend von StudentInnen verlangt, innerhalb der Regelstudienzeit mit dem Studium fertig zu werden. Das gilt insbesonders hier in Hessen, wo vor kurzem für sogenannte Langzeitstudenten unverschämt hohe Studiengebühren eingeführt wurden (500 - 900 Euro pro Semester!). Entweder man versucht, das Studium in der Regelstudienzeit fertig zu kriegen - dann bleibt keine Zeit für einen Vollzeitjob, oder man arbeitet für seinen Lebensunterhalt, was aber das Studium verlangsamt und zudem noch das Problem der nicht finanzierbaren Studiengebühren entstehen lässt. Ich kann von Studenten nicht gleichzeitig verlangen, für ihren Unterhalt komplett durch Arbeit aufzukommen und gleichzeitig in der Regelstudienzeit fertig zu werden. Das ist nicht machbar und die Qualität der Ausbildung leidet darunter!

Im Übrigen denke ich, dass du eine Qualifikation hast, die es
dir erlaubt, zwischen den Zeilen zu lesen :smile:

Was?

Und wenn du ganz genau darüber nachdenkst, fällt dir bestimmt
das eine oder andere auf.

Was?
Viele Grüße
Jens

hallo jens! vielen dank für deine beträge! freut mich, dass meine lage nachvollzogen werden kann! ich habe mich zum ersten mal überhaupt an ein forum gewendet und war über einige reaktionen sehr verärgert. es ist wirklich hart(als „durchschnittsmensch“) wenn man ohne eltern sein studium in der dafür vorgesehenen zeit schaffen will. das habe ich eben vor, damit ich den studiengebühren, die auf mich wohl oder über zukommen werden (in nrw sinds 650euro pro semester), noch entgehen kann.
das heisst, ich muss sogar ein semester früher fertig sein, damit das der fall ist. aber ich bin guter dinge. verstehen kann ich allerdings nicht so ganz, warum einige leute glauben, ich hätte hier gelogen oder wäre zu faul zum arbeiten. ich gehöre nicht zu der sorte mensch, die gerne lügen oder mist erzählen, weil sie nichts anderes zu tun haben.

ich habe auch überhaupt zum ersten mal eine soziale leistung in anspruch nehmen wollen und war einfach sehr erschrocken darüber, dass der staat nicht bereit ist, mir in irgendeiner art und weise zu helfen. wohngeld ist nicht viel, aber es würde mir sehr helfen, wenn ich es z.b. für bücher und kopien verwenden könnte.

genau: stellt euch vor, ich lebe nicht nur, sondern habe mir sogar noch (seit oktober) monatlich durchschnittlich für 70euro studienmaterial in form von kopien und büchern zugelegt.

übrigens wohne ich bei einem sehr lieben menschen, der bereit ist, auf miete zu verzichten, bis sich meine finanzielle situation gebessert hat.

liebe grüsse
conny

an alle: ebenfalls möchte ich explizit darum bitten, von weiteren nicht konstruktiven beiträgen abzusehen. dafür gibt es doch die schönen talk-shows.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

ja! genauso werde ich es auch machen. den antrag hab ich bereits gestellt, an dem tag, als ich den gang zum wohngeldamt gemacht habe. war wohl missverständlich ausgedrückt. ich bin gespannt, wie lange sich das hinziehen wird. meine nerven sind nicht die besten…
übrigens hat mich der sachbearbeietr darüber informiert, dass nur ein darlehnsvertrag da helfen kann.
heftig- wie ich finde.

danke nochmal!

tschööö

conny

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo,
na wie kommst du denn nun über die Runden?

gar nicht!

Meine Schwester hat Unterhaltserklärungen von ihren Eltern
angegeben und Unterstützung von der Oma, um das
Mindesteinkommen zu beweisen.
Hmm, und dann kann man vielleicht auch arbeiten gehen…

nee wirklich?! danke für deinen hilfreichen betrag.

liebe grüsse,

conny

Beatrix
http://www.trixi.de

Ist das Dein Kindergeld (was Deine Eltern Dir gütigst
abgeben)oder Kindergeld für ein eigenes Kind, dann hat das
evtl wenigstens Anspruch auf Sozi.
Wenn Du alleine bist, geh mal zum Studentenwerk, die haben
auch Möglichkeiten, evtl. zumindest mit einem billigeren
Wohnheimzimmer.

nein- ich habe kein kind. :smile:
ich wohne momentan bei einem bekannten, da ich mir momentan nicht mal nen zimmer leisten könnte. unter 180euro mit allen unkosten ist hier bei mir auch nichts drin. hab mich da schonmal schlau gemacht.

Und sieh ruhig zu, dass du mehr arbeitest, wenn von den Eltern
nicht mehr zu holen ist, und dir einen Puffer für die
Prüfungen ansparst. Dann wundere Dich aber auch nicht über
längere Studienzeiten (und lass dich nicht von Deiner Umwelt
kirre machen).

ich versuchs. das mit dem nebenbei arbeiten läuft bei mir für gewöhnlich auch besser. ich habe bisher immer darauf geachtet, dass ich nen job in meinem bereich mache. deshalb sieht das momentan auch so mager aus. hab da zum glück noch ne sache an der hand(nen netter mann vom jugendamt kann mir ein projekt anbieten *hüpf*).

das mit der studienzeit bekomme ich hin. bin da sehr optimistisch.

tja meine umwelt, da wäre das problem wieder- nee scherz.

Frag deine Profs nach HIWIjobs (wenn sie menschlich sind haben
die auch Möglichkeiten einen ausser der Reihe einzurichten,
Supersonderforschungsprojekt)
Arbeite in Deinem Bereich, dass macht sich wenigstens später
besser als Taxifahren etc. (und gib dich dabei nicht als
pubsiger Student aus, sondern als fast fertige Fachkraft)
Für die Prüfungsphase kannst du beim Studentenwerk auch einen
Prüfungskredit bekommen (zinsgünstig). Auch beim Asta bist du
nicht verkehrt, frag dort nach Möglichkeiten (haben im
allgemeinen eine Sozialberatung), und evtl. bei der
studierende Mütterberatung der Uni.

ja bei der sozialberatung der asta war ich. daher weiss ich auch, dass mir wohngeld zusteht. von diesem einmaligem prüfungskredit habe ich auch was gelesen… ich hoffe bis dahin muss ich mich nicht mehr verschulden und hab nen kleines polster angespart.

danke&liebe grüsse

conny

Du musst nachweisen das dur mindestens das Exitenzminimum monatlich zur Verfügung hast. Existenzminimum bedeutet den heutigen Sozialhilesatz. Meines Wissens liegt der bei knapp über 600 EUR.
Wenn du weniger Geld angibts liegst du unter dieser Grenze und unsere beamten gehen davon aus, das du sie bescheissen willst.
Lass dir einfach von deinen Eltern schrftlich bestätigen, das sie sich dich mit monaltlich 500 EUR unterstützen. Plus deinem Minijob und schon hast du 650 EUR zusammen und dein Wohngeldantrag wird stattgegeben.