Henry-Ford Schule in Köln schliessen

Die Henry-Ford Schule in Köln muss geschlossen werden. Es ist unverständlich wie die Stadt Köln und das Land NRW eine Schule nach einem Antisemiten benennen kann und dies der Frankfurter Rundschau, dem Zentralrat und frontal21 noch nicht aufgefallen ist.

Gruss Günter

Hi,

deine Ansichten sind schon fast so extrem wie die des Henry Ford.

Gleich mal eine Schule schließen, nur weil sie den „falschen“ Namen hat und Schüler und Lehrer am besten gleich auf die Straße setzen…

Wäre es mit einer Namensänderung vielleicht auch getan?

Statt Dich auf auf die Schule einzuschießen und zu polemisieren, solltest Du dich mal direkt bei den Namensgebern beschweren, denn die wären die richtigen Adressaten.

A.

hallihallo,

deine Ansichten sind schon fast so extrem wie die des Henry
Ford.

du irrst. günter hat nur den polemik-anzeiger vergessen.

gruß
datafox

Hi Andreas,

deine Ansichten sind schon fast so extrem wie die des Henry
Ford.

Gleich mal eine Schule schließen, nur weil sie den „falschen“
Namen hat und Schüler und Lehrer am besten gleich auf die
Straße setzen…
Wäre es mit einer Namensänderung vielleicht auch getan?

Nein, ist es nicht getan. Vielleicht erkennst Du den Irrsinn der derzeit bei uns läuft. Da erklärt eine, bevor ein Moslem CDU wählt, würde ihm wohl die " Hand abfaulen " und er ist rassistisch und ausländerfeindlich. Dieser Ausdruck in Verbindung mit der späteren Bundeswehr, dass jedem Deutschen die Hand abfaulen soll, wenn er noch jemals ein Gewehr in die Hand nimmt, war der dann auch rassistisch. Und mal eine saublöde Frage ? Gibt es eine moslemische oder deustche Rasse. So ein Schwachsinn, der derzeit in D diskutiert wird, zeigt, mit Ausnahme der 100 wichtiugsten Deustchen und einem Kübelböck auf Platz 16 und Schröde rauf 82 wie doof in diesem Land einige geworden sind. Fischer, MdB, erklärt, dass es ein Horror sei sich vorstellen zu müssen, dass in den Großstädten ganze Viertel mit deutscher Minderheit sind und das Volk schreit Rassismus. Tatsache ist, dass wir die Integration nicht schaffen, wenn wir Ghettos zu lassen. Tatsache ist, dass wir niemand integrieren können, wenn wir nicht bereit sind, diese Mitbürger so aufzunehmen, dass sie sich überhaupt integrieren können.

Für mich ist es ein Horror, wir haben rd. 16 % ausländische Mitbürger, wenn ich in eines der Viertel zu eienr Kontrolle muss. Hier wohnt nicht nur eine Generation, die 1960 - 1970 ins Land geholt wurde, weil die Deutschen diverse Arbeiten wie Müllabfuhr nicht machen wollten, sondern hier leben bereits weitere Generationen, die durch diese Situationen kaum die deutsche Sprache sorechen und sowohl in der Ausbildung wie später im Beruf kaum eine Chance haben. Ich erlebe nicht selten, dass Kinder dolmetschen müssen, obwohl Vater und Mutter seit 40 Jahren in D leben. Hier haben wir versagt. Nicht unsere Mitbürger. Wer keine Chance hat und bekommt, wer keine Wohnung bekommt, weil er Türke ist, kann sich nicht integrieren und muss in Ghettos. Und dies ist für alle Betroffenen ein Horror.

Und noch etwas. Diese Menschen müssen teilweise vor ihren eigenen Landsleuten geschützt werden. Wobei dieses Probleme noch gravierender bei Aus- und Übersiedlern aus der früheren UdSSR und aus Polen sind.

Statt Dich auf auf die Schule einzuschießen und zu
polemisieren, solltest Du dich mal direkt bei den Namensgebern
beschweren, denn die wären die richtigen Adressaten.

Richtig, es war polemisch gemeint. Doch wenn bei uns schon die Diskussion über Themen besteht, die teilweise inhaltlich so gebogen werden, dass sie einen Zweck erfüllen, dann muss man solche Fragen aufwerfen. Im übrigen habe ich diese Frage Christiansen, der Frankfurter Rundschau und frontal21 gestellt. Ob ich eine Antwort bekommen werde ist zweifelhaft.

Ich möchte hier nur so drastisch hinweisen, weil nicht alles, was nun heute besteht, schon im 3. Reich bestanden hat, schon vor dem 2. Weltkrieg wie bei Ford - warum auch immer - ich will die Schriften von Ford nicht kommentieren - nicht alleine deshalb weil das Wort jüdisch fällt oder Juden schon Antisemitismus ist. Wobei ja diese hektische Diskussion im Ausland wohl eher mitleidig belächelt wird.

In aller Deutlichkeit. Hier wird derzeit zu Lasten von Minderheiten und zu Lasten dieses Landes Nachwahlkampf betrieben. Hier sind einige Däppen aus der CDU genauso beteiligt wie auf der anderen Seite für die SPD versucht wird den Boden zu gewinnen, den Schröder verloren hat.

Mein Problem sind erstrangig nicht diese dummen Reden und die noch dümmeren Reaktionen. Insbesondere die Einmischung des israelischen Botschafters in die deutsche Innenpoolitik ist eine erhebliche Gefahr für die Stabilität unseres Landes. Stein gefährdet die Stabilität unseres Landes.

Am Ende wird weder die CDU profitieren, auch die SPD und die Grünen nicht. Am Ende wird Schill, die NPD und die DVU profitieren. Und davor habe ich mehr Sorge wie von einigen Idioten, die sich profilieren wollen.

Wir haben Zensur im Land, die Eigenzensur der Presse, die bewusst nicht informiert oder gar falsch infotrmiert. Wir haben eine seit 1945 nie dagewesen Bespitzelung - sieht man von der Stasi ab -. Diese Staat ist um Überwachungs-Staat mutiert.

Dass ausgerechnet jene daran beteiligt sind, die zwischen 1968 und 1980 Freiheit und Ho Tschi Ming schrieen, Castro als Helden gefeiert haben, die Amis als Mörder beschimpft haben, aber schon dort den Durchmarsch durch die Institutionen erklärt haben, mit dem Ziel den Staat zu zerstören, ist eine andere Sache.

Es fällt für den, der schon länger mit Politik, zu tun hat, der die RAF nicht als Befreiung sondern als krimineller Haufen sieht auf, dass da eine regierung ist, die mehr Fehler machte als man machen kann und ich glaube nicht an den Zufall.

Es wird versucht - und da wird auch der rechte Rand aktiv - das soziale Gefüge dieses Landes zu zerstören, um, was bis 1980 angedroht wurde, vollenden zu können. Das Ende dieses Staates als Rechtsstaat. Dsa Ende der freiheitlichen Gesellschaft, die soziale Marktwirtschaft ist ohnehin nicht mehr vorhanden sowie der Beginn des Überwachungsstaates hat bereits begonnen.

Gruss Günter

Hi Guenter,

Hier wohnt nicht nur eine Generation, die 1960 - 1970
ins Land geholt wurde, weil die Deutschen diverse Arbeiten wie
Müllabfuhr nicht machen wollten,

naja, also niemand wurde gezwungen hierher zu kommen. Die Leute haben Arbeit bekommen und Geld verdient, das sie zum grossen Teil auch in ihre Heimat schicken konnten und ihre Familien damit unterstuetzten.

Ich erlebe nicht
selten, dass Kinder dolmetschen müssen, obwohl Vater und
Mutter seit 40 Jahren in D leben. Hier haben wir versagt.

es gibt auch einige, die seit 40 Jahren hier leben und sehr gut Deutsch sprechen. Wie kann das sein?

vg jima

Hi Jima,

Hier wohnt nicht nur eine Generation, die 1960 - 1970
ins Land geholt wurde, weil die Deutschen diverse Arbeiten wie
Müllabfuhr nicht machen wollten,

naja, also niemand wurde gezwungen hierher zu kommen. Die
Leute haben Arbeit bekommen und Geld verdient, das sie zum
grossen Teil auch in ihre Heimat schicken konnten und ihre
Familien damit unterstuetzten.

Halt, ich habe - als ich Deine Antwort gelesen habe - zuerst in Deine VIKA geschaut. In D wurden nach dem Krieg etwa ab Mitte 1960 zuerst Italiener, Spanier angeworben. In Jugoslawien und später auch in der Türkei waren sogenannte Rekrutierungsbüros die Ausländer für den deutschen Arbeitsmarkt gesucht haben. Krankenschwester wurden aus den Philippinen und Korea angeworben. Versprochen wurde viel, unter den CDU-geführten Regierungen Adenauer, Erhard, Kiesinger und unter der Regierungszeit Schmidt, SPD. Gehalten wurde nichts. Eine Integration - ich habe diese Zeit erlebt, bin dort aufgewachsen - war nur in Einzelfällen möglich. Für Dich mag es heute nicht „wahr“ sein, aber es war so und vielelicht gibt es den/die Eine,n der es bestätigen kann. In jener Zeit war es für einen Deutschen durchaus ein von Nachbarn mehr als krtisches Unterfangen, wenn sich jemand mit - selbst dort - die berühmten Worte - Spaghettifresser - Italienern traf. Die Italiener, man mag es sich kaum noch vorstellen, wurden anfangs schlimmer behandelt als heute in einigen Schichten der Umgang mit den Türken ist.

Ich erlebe nicht
selten, dass Kinder dolmetschen müssen, obwohl Vater und
Mutter seit 40 Jahren in D leben. Hier haben wir versagt.

es gibt auch einige, die seit 40 Jahren hier leben und sehr
gut Deutsch sprechen. Wie kann das sein?

Ich bestreite ja nicht, dass es viele gibt, die sich sogar bewusst von den eigenen Landsleuten distanzieren und in Räume gehen, wo sei mit allen möglichen Nationen zusammen leben und wo der Zwang besteht, die Sprache zu lernen. Und toi, toi, toi. Es gibt in der jetzigen Generation viele, die Abitur und Studium bereits schaffen oder geschafft haben. Doch die Großeltern, denn dies ist ja schon die 3. Generation die hier ist, hatten kaum eine Chance und die Eltern relativ selten.

Noch 1978 habe ich erlebt, dass unser jüngster Sohn heulend nach Haus kam, weil er weggejagt wurde von deutschen Kindern mit der Begründung, er würde sich mit " dreckigen Kümmeltürken" abgeben. Trefflich meinte er "Das sind aber doch auch Menschen ".

Ich bin froh, dass Du fragen musst, warum das sein kann, weil einfach die jetzigen Generationen ein geringe, aber doch langsam steigende Chance haben und Du heute solche Umstände in der Dramatik der früheren Jahren glücklicherweise nicht mehr erleben musst.

Gruss Günter

Hallo Guenter

Versprochen wurde viel,
unter den CDU-geführten Regierungen Adenauer, Erhard,
Kiesinger und unter der Regierungszeit Schmidt, SPD. Gehalten
wurde nichts.

nur falls es nicht zu viel Aufwand macht: weisst du noch welche Versprechen genau gemacht wurden und was eingehalten wurde? Du kannst mir auch gerne links geben.

In
jener Zeit war es für einen Deutschen durchaus ein von
Nachbarn mehr als krtisches Unterfangen, wenn sich jemand mit

  • selbst dort - die berühmten Worte - Spaghettifresser -
    Italienern traf. Die Italiener, man mag es sich kaum noch
    vorstellen, wurden anfangs schlimmer behandelt als heute in
    einigen Schichten der Umgang mit den Türken ist.

ja, meine Mutter kann sich noch erinnern, dass als sie noch Kind war in ihrer Kleinstadt das Geruecht verbreitet wurde, Italiener aessen Katzen. Die Kinder waren folglich sehr misstrauisch gegenueber den Italienern. Meine Mutter war ziemlich durcheinander weil die Italiener so nett waren und gleichzeitig sollten sie Katzenfresser sein…

Es gibt in der jetzigen Generation viele, die Abitur und
Studium bereits schaffen oder geschafft haben.

ja, ich habe auch tuerkische Freunde, die ein excellentes Abitur haben.

Ich bin froh, dass Du fragen musst, warum das sein kann, weil
einfach die jetzigen Generationen ein geringe, aber doch
langsam steigende Chance haben und Du heute solche Umstände in
der Dramatik der früheren Jahren glücklicherweise nicht mehr
erleben musst.

wahrscheinlich ist es wirklich schwierig sich das vorzustellen wenn man es nicht selbst miterlebt hat. Besonders wenn man in einer Grosstadt lebt wie Koeln, mit dem hoechsten prozentualen Auslaenderanteil in Deutschland.
Auslaendische Freunde sind da mehr als nur normal. Man geht jede Woche zum „Kruemeltuerken“ Doener essen oder zum Italiener.
Zumindest gilt das fuer die juengere Generation.

vg jima

Hallo Guenter

Versprochen wurde viel,
unter den CDU-geführten Regierungen Adenauer, Erhard,
Kiesinger und unter der Regierungszeit Schmidt, SPD. Gehalten
wurde nichts.

nur falls es nicht zu viel Aufwand macht: weisst du noch
welche Versprechen genau gemacht wurden und was eingehalten
wurde? Du kannst mir auch gerne links geben.

Ich habe keine Links. Ich kann mich nur noch daran erinnern - Deine Mutter hat recht, ich kenne aus meiner Kindheit solche dummen Hinweise zu Italienern auch, dass die katzen fressen, dass seinerzeit den ausländischen Arbeitnehmern neben Arbeitsplätzen Wohnungen zugesagt wurden, während die Meisten dann anfangs in Barracken untergebracht waren. Deutschkurs waren seinerzeit nicht „notwendig, weil die Ausländer hier arbeiten und dann wieder zurück in die Heimat sollen“. Hinweise gibt es wohl eher noch bei denen, die sich direkt mit diesen Fragen befasst haben.

z.B. kann ich mich noch erinnern, dass die Philippininnen hier in den Krankenhäusern eingesetzt wurden, weil anfangs der 60er bis Mitte 70 er Jahre ( erst 1973 oder 1974 gab es eine Lohnerhöhung von 14 % ) das Einkommen einer Krankenschwester wirklich nach seinerzeitigen Massstäben eine Zumutung war. Nachdem der Job lukrativer wurde und zunehmend mehr Deutsche diese Berufe erlernt haben, mussten die Philippininnen zurück.

In
jener Zeit war es für einen Deutschen durchaus ein von
Nachbarn mehr als krtisches Unterfangen, wenn sich jemand mit

  • selbst dort - die berühmten Worte - Spaghettifresser -
    Italienern traf. Die Italiener, man mag es sich kaum noch
    vorstellen, wurden anfangs schlimmer behandelt als heute in
    einigen Schichten der Umgang mit den Türken ist.

ja, meine Mutter kann sich noch erinnern, dass als sie noch
Kind war in ihrer Kleinstadt das Geruecht verbreitet wurde,
Italiener aessen Katzen. Die Kinder waren folglich sehr
misstrauisch gegenueber den Italienern. Meine Mutter war
ziemlich durcheinander weil die Italiener so nett waren und
gleichzeitig sollten sie Katzenfresser sein…

Richtig und wenn eine Katze nicht mehr nach Hause kam und umher sträunte, waren schon die Vermutungen da. Und dann gab es noch eine andere Gruppe, die aus demn Erinnerungen mit den Italienern um 2. Weltkrieg nichts zu tun haben wollten. Im Übrigen stammt die Behauptung, Italiener aesen Katzen, aus der Zeit des 2. Weltkrieges. Es spielte hier auch noch die Nachkriegsgeschichte hinein.

Es gibt in der jetzigen Generation viele, die Abitur und
Studium bereits schaffen oder geschafft haben.

ja, ich habe auch tuerkische Freunde, die ein excellentes
Abitur haben.

Ich bin froh, dass Du fragen musst, warum das sein kann, weil
einfach die jetzigen Generationen ein geringe, aber doch
langsam steigende Chance haben und Du heute solche Umstände in
der Dramatik der früheren Jahren glücklicherweise nicht mehr
erleben musst.

wahrscheinlich ist es wirklich schwierig sich das vorzustellen
wenn man es nicht selbst miterlebt hat. Besonders wenn man in
einer Grosstadt lebt wie Koeln, mit dem hoechsten prozentualen
Auslaenderanteil in Deutschland.

Dieses Thema war in Räumen, die überwiegend ländlich geprägt sind, wohl noch viel schlimmer. In diesen Regionen war „das Fremde ja noch fremder“.

Auslaendische Freunde sind da mehr als nur normal. Man geht
jede Woche zum „Kruemeltuerken“ Doener essen oder zum
Italiener.
Zumindest gilt das fuer die juengere Generation.

Glücklicherweise hat sich dies alles geändert. Der Umgang innerhalb unseres Landes hat sich verändert. Daher ärgert es mich auch , wenn aus allen Parteien diverse Hetzer von den „Islamisten als Terroristen“ reden und der „Islam“ als Gefahr dargestellt wird.

Gruss Günter

Hallo Jima,

naja, also niemand wurde gezwungen hierher zu kommen. Die
Leute haben Arbeit bekommen und Geld verdient, das sie zum
grossen Teil auch in ihre Heimat schicken konnten und ihre
Familien damit unterstuetzten.

Das ist ein bißchen eine naive Vorstellung! Die wenigsten Menschen werden „gezwungen“ auszuwandern. Sie wandern aus, weil sie meistens keine andere Wahl haben! In den 60ern und 70ern waren die Türkei, das ehemalige Jugoslawien, Griechenland und auch Italien (vor allem der Süden) wesentlich ärmer dran als Deutschland.

Ich kenne einige Italiener der älteren Generation, die damals nach Deutschland kamen, um zu arbeiten, und die mir von ihren ersten Jahren in dem fremden Land erzählt haben.
Glaub mir, es ist alles andere als einfach, für Menschen, die keine gute Ausbildung genossen haben und kaum in ihrer eigenen Sprache schreiben können, Deutsch zu lernen. Sie haben hier zwar Geld verdient, haben aber isoliert gelebt, ausgegrenzt durch ihre eigenen Ängste und durch die Vorurteile der anderen.

Viele Menschen kommen „freiwillig“ nach Deutschland - selber schuld, wenn sie hier gegen Rassismus kämpfen müssen?

Einmal hat hier datafox etwas geschrieben, das ich gleich unterschreiben würde (@datafox: sorry, wenn ich dich nicht wortwörtlich zitieren kann): Jeder sollte mal eine Zeitlang im Ausland leben und selbst erleben, was es heißt, ein Ausländer zu sein.

Gruß
Camilla

Hallo Camilla,

naja, also niemand wurde gezwungen hierher zu kommen. Die
Leute haben Arbeit bekommen und Geld verdient, das sie zum
grossen Teil auch in ihre Heimat schicken konnten und ihre
Familien damit unterstuetzten.

Das ist ein bißchen eine naive Vorstellung! Die wenigsten
Menschen werden „gezwungen“ auszuwandern. Sie wandern aus,
weil sie meistens keine andere Wahl haben! In den 60ern und
70ern waren die Türkei, das ehemalige Jugoslawien,
Griechenland und auch Italien (vor allem der Süden) wesentlich
ärmer dran als Deutschland.

Das ist richtig. Aber Tatsache ist doch, dass in den Ländern, auch in Italien vor allem Arbeitskräfte während des Aufschwung in D gesucht wurden. Ob es auch Anwerbestellen in Italien gab ist mir nicht mehr in Erinnerung. In Spanien, in Griechenland, Jugoslawien, Korea und auf den Philllinen gab es sie.

Ich kenne einige Italiener der älteren Generation, die damals
nach Deutschland kamen, um zu arbeiten, und die mir von ihren
ersten Jahren in dem fremden Land erzählt haben.
Glaub mir, es ist alles andere als einfach, für Menschen, die
keine gute Ausbildung genossen haben und kaum in ihrer eigenen
Sprache schreiben können, Deutsch zu lernen. Sie haben hier
zwar Geld verdient, haben aber isoliert gelebt, ausgegrenzt
durch ihre eigenen Ängste und durch die Vorurteile der
anderen.

Richtig. Wobei die Ausgrenzung überwogen hat. Heute sind Italiener nicht nicht mehr aus unserer Bevölkerungsstruktur wegzudenken.

Viele Menschen kommen „freiwillig“ nach Deutschland - selber
schuld, wenn sie hier gegen Rassismus kämpfen müssen?

Es ist ja wohl erstaunlich, dass in unserem Land offenbar nur Türken, Polen und Russen betroffen sind. Nun darf man sich natürlich auch mal fragen, ob die Presse, die sich heute über dumme Bemerkungen eines Nitzsche aufregt nicht genau der Schlüssel für diesen Abneigung gegen gewisse Gruppen ist. Spiegel, Stern, Frankfurter Rundschau, ARD, ZDF um einige zu nennen : „Türkische Drogendealer bedrohen unsere Kinder“ , Eussenmafia in Deutschland", Polen klauen unsere Autos" sind doch jene, die sysytematisch Hetze durchgeführt haben, heute aber tun sie so als hätten sie keinen Anteil. Eine ganze Nation und deren Schmierblätter nehemn einen Fall Mehmet um ein ganzes Volk zu verurteilen. Ludin ist, weil Muslima wohl, das Sinnbild, dass in D in Gruppen arbeitet, die man angeblich observiert.

Jene Zeitschriften und Zeitungen, die derzeit Rassismus und Antisemitismus schreien gehören zu der Gruppe, die bis heute eine der übelsten Nachkriegskampagnen für den Rassismuss betrieben haben und aus meiner Sicht als Steigbügelhalter zu nennen sind.

Gruss Günter

Hallo Guenter

Daher ärgert es
mich auch , wenn aus allen Parteien diverse Hetzer von den
„Islamisten als Terroristen“ reden und der „Islam“ als Gefahr
dargestellt wird.

ich sehe nicht den Islam als Gefahr. Ich kenne einige moderne Moslems, die zum Teil auch noch ihren Glauben leben, zum groesseren Teil aber eher als unreligioes zu betrachten sind.
Aber Islamisten als solche betrachte auch ich als Gefahr, Fanatiker, die Nicht-Moslems als Unreine oder Gottlose bezeichnen und westliche Frauen als Schlampen, die ihre Maedchen vom Schulsport ausgrenzen, zwangsverheiraten oder womoeglich sogar beschneiden lassen. Gott sei Dank ist das nicht die Mehrheit der Moslems in Deutschland.

vg jima

Hallo Jima,

Daher ärgert es
mich auch , wenn aus allen Parteien diverse Hetzer von den
„Islamisten als Terroristen“ reden und der „Islam“ als Gefahr
dargestellt wird.

ich sehe nicht den Islam als Gefahr. Ich kenne einige moderne
Moslems, die zum Teil auch noch ihren Glauben leben, zum
groesseren Teil aber eher als unreligioes zu betrachten sind.
Aber Islamisten als solche betrachte auch ich als Gefahr,
Fanatiker, die Nicht-Moslems als Unreine oder Gottlose
bezeichnen und westliche Frauen als Schlampen, die ihre
Maedchen vom Schulsport ausgrenzen, zwangsverheiraten oder
womoeglich sogar beschneiden lassen. Gott sei Dank ist das
nicht die Mehrheit der Moslems in Deutschland.

So wie es aber Islam fundamentalistische Gruppen, gibt es diese doch genauso im Christentum und in jeder anderen Religion. Dies Eiferer, die teilweise in diversen Religionen die Religion auch als Staatsziel versuchen zu erreichen und andere Religionen bekämpfen, durchaus auch bereit sind, hierfür Morde zu begehen wird es immer geben. Es gibt auch andere Religionen, die titulieren die Christen als „Götzenanbeter“, sprechen von einem „blutigen, verrottetem Leichnam“ und haben sogar in einem Forum aufgerufen alles „christliche zu vernichten“.

Gruss Günter

Hast recht!

Es wundert mich eh schon, das „Einstein“-Gymnasien in Deutschland nicht von Skins mit Hakenkreuzen besudelt werden!
Um dem zu entgegnen würde ich die Schulen vorab umbennen … z.b. in Filbinger oder Kiesinger Gymnasien …

Wie ist das den „Erzkonservativen“ und dem Mob noch nicht aufgefallen?
Wahrscheinlich: Kommt Zeit, kommt Tat!
Ciao
Ali

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo AliConda,

dies ist wirklich saublödes Gewäsch. Ich könnte mich nicht erinnern, dass Einstein jemals sich antisemitisch verhalten hat. Was im gegensatz von Henry Ford bekannt ist.

Die Henry-Ford Schule in Köln muss geschlossen werden. Es ist
unverständlich wie die Stadt Köln und das Land NRW eine Schule
nach einem Antisemiten benennen kann und dies der Frankfurter
Rundschau, dem Zentralrat und frontal21 noch nicht aufgefallen
ist.

Gruss Günter

Hast recht!

Es wundert mich eh schon, das „Einstein“-Gymnasien in
Deutschland nicht von Skins mit Hakenkreuzen besudelt werden!
Um dem zu entgegnen würde ich die Schulen vorab umbennen …
z.b. in Filbinger oder Kiesinger Gymnasien …

Oder „Helmut Schmidt-Gymnasium“

Wie ist das den „Erzkonservativen“ und dem Mob noch nicht
aufgefallen?
Wahrscheinlich: Kommt Zeit, kommt Tat!
Ciao
Ali

Gruss Günter

Hallo

So wie es aber Islam fundamentalistische Gruppen, gibt es
diese doch genauso im Christentum und in jeder anderen
Religion.

Das ist wohl war (obwohl bei Buddhisten bin ich mir net sicher).
Nur leider gibt es im Islam die meisten Fundamentalisten und ihre Zahl nimmt zu mit der Unzufriedenheit der Menschen in islamischen Laendern.
Fundamentalistische Gruppen haben vielerorts leichtes Spiel Menschen zu koedern und zu verblenden.

Es gibt auch
andere Religionen, die titulieren die Christen als
„Götzenanbeter“, sprechen von einem „blutigen, verrottetem
Leichnam“ und haben sogar in einem Forum aufgerufen alles
„christliche zu vernichten“.

Nur sind die in ihrer Anhaengerschaft bei weitem nicht so zahlreich und durchorganisiert wie die Islamisten.

Daher bin ich fuer Null-Toleranz gegenueber radikal islamistischen Gruppen.

vg jima

Hallo,

Daher bin ich fuer Null-Toleranz gegenueber radikal
islamistischen Gruppen.

Ich bin für NULL-Toleranz gegenüber allen radikalen Gruppen.

GRuss Günter

Hallo AliConda,

dies ist wirklich saublödes Gewäsch. Ich könnte mich nicht
erinnern, dass Einstein jemals sich antisemitisch verhalten
hat. Was im gegensatz von Henry Ford bekannt ist.

Die Henry-Ford Schule in Köln muss geschlossen werden. Es ist
unverständlich wie die Stadt Köln und das Land NRW eine Schule
nach einem Antisemiten benennen kann und dies der Frankfurter
Rundschau, dem Zentralrat und frontal21 noch nicht aufgefallen
ist.

Gruss Günter

Hast recht!

Es wundert mich eh schon, das „Einstein“-Gymnasien in
Deutschland nicht von Skins mit Hakenkreuzen besudelt werden!
Um dem zu entgegnen würde ich die Schulen vorab umbennen …
z.b. in Filbinger oder Kiesinger Gymnasien …

Oder „Helmut Schmidt-Gymnasium“

Oder für dich Möllemann-G. ?

Wie ist das den „Erzkonservativen“ und dem Mob noch nicht
aufgefallen?
Wahrscheinlich: Kommt Zeit, kommt Tat!
Ciao
Ali

Gruss Günter

Hallo Günter,
… dir scheint entgangen zu seine, warum Einstein in die USA geflüchtet/emigriert ist!
Wenn du es „so verstehen“ willst, wie du es gern hättest, kann ich dir auch nicht helfen!
Ciao
Ali

Hallo

Ich bin für NULL-Toleranz gegenüber allen radikalen Gruppen.

kommt im Einzelfall drauf an, aber im Grossen und Ganzen bin ich das auch.

vg jima