Herbst-Gedicht

Herbst

Was uns der Herbst wohl bringen mag?
Manch nassen, kalten, grauen Tag.
Wie düster dann die Welt dreinschaut,
Wo Nebel mir den weg verbaut.

Doch bricht einmal mit grosser Wonne
Durchs graue Tuch die goldne Sonne,
Und macht das unsere Welt erwacht,
Zeigt sich der Walt in ganzer Pracht.

Im riesig grossen Vogelzug
Sind Schwalben auf dem langen Flug.
Eichhörnchen suchen Nüsse nun,
Haben auch sonst noch viel zu tun.

Was hat der Herbst uns nun gebracht?
Man staune, juble und auch lacht.
Gezeigt hat er mit viel bravour
Das Jahresende der Natur.

was haltet ihr von diesem Gedicht?

Nina

Die Antwort:

Gedichte sind zum Dichten da,
so sang Heinz Ehrhards Großmama,
der immer noch mein Vorbild ist,
der dichtete so schönen Mist:

„Wasser ist zum Waschen da,
falleri und fallera,
auch an manchen Füßen
könnte man’s begrüßen…“

Doch Dein Gedicht vom Herbst ist schön,
ich kann die Blätter fallen seh’n,
die Sonne schafft es nicht mehr runter
auf uns herab, weil Wolken drunter.

Der Herbst jedoch ist nicht vorüber,
es rosten bald so manche Glieder,
bis daß der Tod ein Ende macht,
und Hände fallen in der Nacht.

Noch vor dem Winter wird es kalt,
und alle fieren, Jung und Alt
verfluchen diese Jahreszeit,
bis daß es Winter wird und schneit.

Dann wärmt ein weißes Leichentuch
des Herbstes Tote, und der Fluch,
der dieser Jahreszeit entspricht:
der stört die jungen Menschen nicht.

So jung wie Nina, die uns fragt,
ob ihr Gedicht sie überragt
als Schülerin aus schweizer Bergen:
dort bei den dichterischen Zwergen.

Ich meine JA! Sie ist sehr gut,
Ihr Dichten macht mir richtig Mut,
demnächst hier wieder reinzuschau’n,
um Ihre Anmut mir zu klau’n!

Richard

Ich danke!
Wow das war vielleich eine Antwort! Hat mich glatt umgehauen.

Ich danke!

Grüsse aus den schweizerischen Bergen ( ich wohne gar nicht in den Bergen *g*)

Nina