Herd falch angeschlossen

Bitte korregiert mich, wenn ich so falsch liege, aber

meines wissens nach werden die Widerstände, bei einer Kochplatte nur mit 230V, also L-N, betrieben.
Die Verschaltung der Widerstände geschiet über den Nockenschalter der Stufeneinstellung.
siehe Bild

http://forum.electronicwerkstatt.de/phpBB/elektro_fa…

Beispiel: Ein E-Herd,egal ob Platten oder Ceranfeld, ist mit 4 Herdplatten ausgestattet ist. die Platten werden je mit einem anderen Außenleiter (L1,L2,L3) gespeißt. lediglich ein Außenleiter ist doppelt belastet.
Aufgrund der 400V Einspeisung, kann man mehrere Platten, mit unterschiedlichen Stufen, betreiben.
Wird nun die Einspeisung von 400V auf 230V herabgesetzt, steht nur noch ein Außenleiter zur verfügung, der Naturgemäß nicht alle Platten mit bester Leistung versorgen kann. Dies hat zur Folge, dass die Leistung des gesamten E-Herdes herabgesetzt wird.
Man kann also einen E-Herd auch mit 230V betreiben, jedoch kann man im Gegenzug nicht alle Platten mit hoher Stufe betreiben.

Zu der Sache mit dem PE.
Wurde der PE mit dem N vertauscht, so fließt der Strom über PE ab. messtechnisch wäre das Potenzial, welches am PE, nach derm E-Herd, anliegt, an jedem Gerätegehäuse nachweisbar.
Schaltungstechnisch lägen diese Geräte in reihe zum E-Herd, werden jedoch auch vom Pe der Leitung überbrückt. Das potential welches dann an den anderen Geräegehäuse anliegt, kommt also vom Schaltkasten oder der Unterverteilung.
Praktisch habe ich dieses Szenario nie durchgespielt und gemessen, theorethisch aber dürfte das Potential an den anderen Geräten anliegen und sich mestechnisch nachweisen lassen.
ich will nun nichts falsches sagen, was die menschliche spürbarkeit eines solchen fehlers angeht, von daher rate ich lieber es nicht zu versuchen, so verschaltete Geräte zu berühren. NICHT AUSPROBIEREN!
auch wenn der Pe den Strom ableitet, so kann unter diesen umständen lebensgefahr herrschen.

LG FrEaK