Ich bin selber vom Fach, aber das ganze ist schon eewig her. Jetzt kam ein Freund zu mir und wollte Rat…
Folgendes:
Backofen & Kochfeld sind räumlich getrennt. Drei Phasen Drehstrom, N und PE liege in der Form einer normalen Herdanschlussdose mit einer Zugentlastung vor.
Der aktuelle Plan sieht vor die Herdanschlussdose auszutauschen gegen eine mit 10 Klemmen und 2 Zugentlastungen. Darüber kann das Kochfeld (Zwei Außenleiter, N und PE) und der Backofen (Ein Außenleiter, N und PE) angeschlossen werden und man ist immer noch innerhalb der VDE DIN EN 50262 (Wegen den zwei Zugentlastungen)
Jetzt kam aber vom Küchenfachmann, der eg. die Arbeit ausführen soll die Aussage, dass nach neuer Norm (die ich nicht finden konnte) sich nicht die beiden Geräte N + PE teilen dürfen… Warum auch immer diese Aussage kam, denn letztendlich laufen N und PE auf der jeweiligen Schiene in der UV eh zusammen.
Kann bitte jemand diese Aussage durch auffinden der Norm stützen oder als Falschaussage entlarven… Danke!
mir ist nach VDE (=Stand der Technik und keine Vorschrift) nicht bekannt und ich kann auch nicht nachvollziehen, weshalb man die Erde bzw. die Null nicht verweigen bzw. aufteilen darf.
Beim VDE, gibts kostenlose Beratung, machen ein paar ältere Herren, die haben es wirklich drauf. Hab auch schon mal dort angerufen.
Teil doch einfach in einer a.P. Verteilerdose auf. Die Zugentlastung mit Kabelbindern, meistens ist doch genug Platz dahinter. Kommt natürlich aufs gleiche raus, von wegen man darf Null und Erde nicht aufteilen. Danach dürfte es gar keine Verteilerdosen geben.
es kommt oft vor das der Backofen und der Kochfeld voneinander entfernt sind, wichtig ist die Zuleitung der Herddose das heißt Querschnitt,Länge und Material.
Z.B. 5x2,5mm Mantelleitung 10 Meter lang ca. 18Kw, Backofen und Kochfeld haben zusammen ca. 10Kw das heißt es müßte kein Problem sein die zwei Geräte in Reihe zu hängen an einer Zuleitung von 5x2,5mm. Der Strom fließt über die Leitung zurück deshalb muß man auf die Gesamtleistung achten. Einfach erklärt