Hallo zusammen!
Ich hätte da nochmal eine Frage: Was ist Heredität und woraus setzt sich der Quotient zusammen?
Wie siehts außerdem mit der Vererbung von Intelligenz aus?
Vielen lieben Dank!
Hallo zusammen!
Ich hätte da nochmal eine Frage: Was ist Heredität und woraus setzt sich der Quotient zusammen?
Wie siehts außerdem mit der Vererbung von Intelligenz aus?
Vielen lieben Dank!
Hi Anna,
Ich hätte da nochmal eine Frage: Was ist Heredität und woraus
setzt sich der Quotient zusammen?
hB2 = V(G) / V(X)
hB2: Erblichkeit im weiteren Sinn
V(G): Varianz des Genotyps in der Population
V(X): Varianz des Phänotyps in der Population
Wie siehts außerdem mit der Vererbung von Intelligenz aus?
Die Erblichkeit beträgt ca. 0,7 (70%).
http://people.freenet.de/oliverwalter/Psychologie/Pe…
Und zusammen:
http://www.zum.de/zum/neurogenetik/5_2_2.html
Beste Grüße,
Oliver
Hi Oliver!
Vielen lieben Dank für Deine Hilfe!!!
Und die Varianzen lassen sich dann in irgendwelchen Tabellen nachschauen, oder wie?!?
Danke nochmal!
Hallo Anna,
Vielen lieben Dank für Deine Hilfe!!!
gern geschehen.
Und die Varianzen lassen sich dann in irgendwelchen Tabellen
nachschauen, oder wie?!?
Nein. Die Varianzen sind unbekannte Größen, weshalb die Erblichkeit über geeignete Formeln mit empirisch bestimmbaren Größen geschätzt wird. Je nach verwendeter Methode (z.B. monozygote vs. dizygote Zwillinge, gemeinsam aufgewachsene vs. getrennt aufgewachsene monozygote Zwillinge) sehen diese Formeln anders aus.
So dient z.B. eine Formel zur Berechnung von Holzingers H als Schätzung für die Erblichkeit (eine fehlerbehaftete Schätzung):
H = (rMZ - rDZ) / (1 - rDZ).
rMZ: Intraklassenkorrelation zwischen zusammenaufgewachsenen monozygoten Zwillingen
rDZ: Intraklassenkorrelation zwischen zusammenaufgewachsenen dizygoten Zwillingen
Eine andere Formel geht auf Jinks und Fulker zurück und kann z.B. für Daten von monozygoten Zwillingen und Adoptivkindern verwendet werden:
hB2 = rMZ - rnicht-verwandt
rnicht-verwandt: Intraklassenkorrelation zwischen nicht-verwandten, zusammenaufgewachsenen Kindern.
In der Praxis gewinnt man also Daten von Personen unterschiedlichen Verwandtschaftsverhältnisses und unterschiedlicher Erziehungsgeschichte und berechnet anhand von geeigneten Schätzgleichungen Schätzer für die Erblichkeit. In Bezug auf die Intelligenz gibt es einige Studien, aus denen Daten von zusammen sowie von getrennt aufgewachsenen Zwillingen stammen und die eine recht gute Übereinstimmung in der Erblichkeitsschätzung von ca. 0,7 ergeben.
Beste Grüße,
Oliver