ich verstehe einen Schritt bei der Herleitung dieses Satzes nicht. Es geht los mit:
x² + px + q = 0
das ist identisch mit: (x - x1) (x - x2) = 0
soweit kann ich das „auswendig lernen“ weil verstehen…hm… nicht so einfach. egal. Aber jetzt verstehe ich nicht, wie „man“ auf Schritt 3 kommt:
2malige Anwendung des Distributivgesetzes: x (x - x2) - x1 (x - x2) = 0
Der Rest ist wieder klar. Am Schluss steht dann: x² - (x1 + x2)x + x1x2 = 0
(x1 + x2) = p
q = x1x2
Könnt ihr mir den Sprung von Schritt 2 nach Schritt 3 erklären? Vielen Dank!!!
„Identisch mit“ unter der Voraussetzung, dass x1 und x2 die Nullstellen von x² + p x + q sind, also x1² + p x1 + q = 0 und x2² + p x2 + q = 0 gilt.
Wann immer Du ein Polynom vom Grad n hast, dessen Nullstellen x1, x2, x3, …, xn Dir bekannt sind, kannst Du schließlich sofort den Funktionsterm des Polynoms angeben, nämlich mit
(x – x1) · (x – x2) · (x – x3) · … · (x – xn)
Wenn Du dazu etwas in Deinem Mathebuch finden willst, sieh nach unter Kapitel „Polynome“, Abschnitt „Zerlegung in Linearfaktoren“.
2malige Anwendung des Distributivgesetzes: x (x - x2) - x1 (x - x2) = 0
Laut Distributivgesetz gilt: (a – b) c = a c – b c
Setze a = x, b = x1 und c = (x – x2), dann steht da: