Hermann

Liebe Gemeinde,

gestern war es soweit, auch ich blieb nicht verschont und bekam meinen ersten „Hermann“ nebst Anleitung, was ich an welchen tagen dazugeben soll.

an sich kein ding aber etwas interssiert mich dennoch:

auf dem zettel steht unter anderem: „der ursprüngliche Teig kommt aus dem Vatikan.“ dolle sache…
wie oft kann ein solcher Teig geteilt werden?
es ist vermutlich ein Hefe-Teig dem ich nur Backpulver zugeben muss, also keine weiteren Triebmittel. Oder macht´s der Zucker?

Nach 6 Tagen ist er offensichtlich so weit, das ich ihn teilen muss und an drei weitere Menschen gebe.
Wie lange funktioniert das?
und
Hat das Weltall nich auch ein Ende???

Fragende Grüße
babs

.

So weit ich´s noch in Erinnerung habe, ist ein Hermann ein Teig, der nach einer bestimmten Zeit (ca. 1 Woche) in ein paar gleich große Teile geteilt wird und anschließend an ein paar Menschen weitergegeben werden muss. Du behälst allerdings einen Teil. Wenn diese Menschen dieser Anweisung nicht folgen, passiert ihnen angeblich irgendetwas (oder sie bekommen keinen Lottogewinn o.ä.(?)).
Korrigiert mich bitte, wenn ich da irgendetwas falsches geschrieben habe. Es ist schon einige Jahre her, dass ich meinen Hermann bekommen habe und meine Mutter (böse Eltern) ihn weggeschmissen hat…

Gruß Sandy

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http://de.wikipedia.org/wiki/Hermann-Teig

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Danke :smile:(owt.) *

http://de.wikipedia.org/wiki/Hermann-Teig

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Danke :smile:(owt.) *
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Der Herrman ist KEIN Kettenbrief.
Das Weitergeben ist notwendig, weil irgendwann kein Platz mehr für dich wäre…

HH

Der Herrman ist KEIN Kettenbrief.
Das Weitergeben ist notwendig, weil irgendwann kein Platz mehr
für dich wäre…

HH

Hallo Helge,
genau das will ich wissen :smile:
wann ist kein platz mehr für mich
und wieso reicht ein kleines bisschen hefe aus um ihn so oft zu teilen?
ich mein die hefe-mikroorganismen müssen doch auch mal „fertig“ sein.

sollt ich lieber im philo-brett posten

*zwinker

lg
babs

http://www.moglitronik.de/mirko/seiten/stfaq2.htm#he…

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Hallo babs!

Soweit ich weis, liegt das an der Hefe, dass der Hermann immer wächst. Er wächst schon eine Weile und wenn du keine Lust mehr auf den Kuchen hast, dann frierst du ihn einfach ein und kannst ihn dann einfach wieder auftauen und ihn weiter füttern.

Tipp: Du kannst auch mal zusätzlich Schokostreusel oder Ähnliches dazumischen damit er nicht immer den selben Geschmack hat.

Grüße Tami

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Herrmann seit 24 Jahren !!!
Hi Babs,

Herrmann ist ein Sauerteig … aus Hefeteig, das ist der Siegfried ! Dann gibt es noch das Glücksbrot, ist auch Sauerteig.

Ich habe meinen Herrmann das erste Mal mit 16 in der Ausbildung von einer Kollegin bekommen. Weil mein Lieblingsrezept eher ein Kuchen in Richtung Zimt, Nüsse ist, backe ich seitdem … ich bin jetzt 40 … jedes Jahr im Nov/Dez mehrmals den Herrmann.

Der Herrmann-Teig wird ja am 1. und 5. Tag gefüttert, mit Zucker, Milch, Mehl. Die Tage dazwischen wird er mit einem Löffel nur umgerührt. Der Teig wächst, weil ein Gährungsprozeß eintritt, was man beim Öffnen des Deckels sofort am Geruch erkennt. Also nicht wegwerfen, weil du denkst, er ist nicht mehr gut.
Am 10. Tag wird der Teig nochmal gefüttert, geteilt und dann richtig verarbeitet zu Süßem oder Pikantem (von Dr. Oetker gibt es ein entspr. Koch-/Backbuch). Wenn sich niemand anbietet, einen Teig zu nehmen, dann halbiere ich ihn nur und friere 1/2 ein. Und genau deshalb gibt es bei mir seit 24 Jahren jedes Jahr Herrmann-Kuchen. Ich taue den Teig im Nov. auf, verarbeite ihn einige Male und friere dann wieder welchen für´s nächste Jahr ein.

Viel Spaß damit
Tina