Vor vielen Jahren lernte ich - über’n Teich gereist -, dass die weibliche Form einer Bezeichnung auf -in endet. Also Schneider - Schneiderin, Dieb - Diebin, Käufer - Käuferin.
Eingedenk diesen Sachverhaltes bestellte ich im Restaurant - damals - bei Frau Oberin (ein Herr Ober war keiner da) ein Essen. Das heißt, die Bestellung war erst beabsichtigt; man teilte mir dezent mit, daß es eine Frau Oberin nur im Kloster gäbe. Im Restaurant gibt es neben Herr(e)n Ober Fraüleins; dabei glaubte ich, dieser Begriff sei mit dem Führer gestorben.
Eine weitere Anekdote ereignete sich mit Hilfe eines Bockes:
Ein Kumpel sagte mir einmal, sein Bock sei kaputt. Auf Meine Nachfrage erlaüterte er mir: Bock = Motorrad.
Viel später sagte mal ein Kommilitone, er habe keinen Bock mehr. Auf meine Empfehlung, sich einen zu besorgen, hagelte es Gelächter und die Erklärung Bock=Lust. So entstand ein schöner Witz, der sich bis heute gehalten hat.
Die gesprochenen Zahlen wichen mir früher auch von geschriebenen Zahlen ab. 94=neunundvierzig, etc. Die deutsche Sprache verdreht(e) für mich die Zahlen. Bis 20 greift es nicht und bei 22,33,44,… fällt es nicht auf. Nur, wenn man Schuhgröße 74 bestellt und die Mutter 93 Jahre alt macht, kommen die Fehler ans Tageslicht.
Bis heute, nach einem Vierteljahrhundert, gibt es immer noch einige Fallstricke, die Lacher auslösen oder sonstiges bewirken.
Ich wünsche mir eine Frau Oberin ins Restaurant und ein Herrlein ins Kloster!
ich empfehle Dir sehr, mal „Deutsch für Amerikaner“ (oder heißt
es Deutsch für Ausländer?) von Kurt Tucholsky zu lesen. Es fängt
an:
„Eingang verboten
Ausgang verboten
Durchgang verboten
Herr Gepäckträger, tun sie diese Koffer auf die leichte Schulter
nehmen?“
Es mAcht Dir sicher sehr Spaß!
Gruß
Bolo
Das will ich sehen, wie der arme Wurm an eines Mannes Brust
saugt! Der erste Frust des Lebens
Alexander von Humboldt soll auf seiner Südamerikareise einen Indiomann angetroffen haben, der in der Lage war, Milch zu produzieren. Ich habe aber diese Stelle noch nicht finden können.
Hure -
Es gibt da auch den Hurer, einer der zu Huren geht, bzw. exzessiv promiuskuitiv lebt.
Schlampe -
Dazu der Schlamper, der nicht so viel von Ordnung hält.
… auch das gibt es in unserem (österr.) Sprachgebrauch.
Servus Fritz!
Überlege einmal, warum es herrlich , aber dämlich heißt.
Das ist schon ein bissl boshaft…
Aber diese beiden Wörter werden genauso genüsslich missbraucht: herrisch : Die Urlauber wurden früher bei uns als „die Herrischen“ bezeichnet (Zu der Zeit konnten sich nur gut Situierte, also Herren, einen Urlaub leisten.) damisch ist jemand, der sich in einem Dämmerzustand befindet, aber auch für ‚schwindlig‘ (ganz damisch vom Tanzen) oder als Verstärkung (der Schumi war wieder damisch schnell) wird dieser Ausdruck verwendet.
Noch was: Jeder kennt einen Zug, aber wisst ihr auch, was eine „Zugin“ ist (gehörte eigentlich ins Dialektbrett…)?
Das will ich sehen, wie der arme Wurm an eines Mannes Brust
saugt! Der erste Frust des Lebens
Alexander von Humboldt soll auf seiner Südamerikareise einen
Indiomann angetroffen haben, der in der Lage war, Milch zu
produzieren. Ich habe aber diese Stelle noch nicht finden
können.
Da brauchst Du weder nach Südamerika zu gehen, noch den guten alten Humboldt bemühen. Einfach mal einen Internisten nach Feminisierung durch Alkoholmissbrauch fragen. Durch den Alkoholkonsum wird bekanntlich die Leber geschädigt, die irgendwann nicht mehr in der Lage ist, ordentlich zu arbeiten, sprich auch körpereigene Hormone (hier speziell Östrogene, die wir Männer auch produzieren) abzubauen.
Durch dei Erhöhung des Östrogenspiegels kommt es mittelfristig zur sog. Feminisierung. Die äußert sich in Erhöhung der Stimme, verminderung der Körperbehaarung, Fettpölsterchen und eben einer Brust. Die Brust eines Säufers ist aber mitnichten nur Fettgewebe, sondern mutiert irgendwann zu Drüsengewebe, das auch in der Lage ist zu lactieren, sprich Milch zu produzieren. Diese Milch würde ich aber keinem Säugling zumuten, weil Alkohol auch n die Milch übergeht (Prost). Solche Symthome gibts aber erst ziemlich kurz vor Leberkaputt.