hallo,
meine mutter (knapp 70) müßte sich einen backenzahn ziehen lassen, hat aber immer große probleme mit der spritze: herzrasen usw…
sie will sich jetzt informieren über andere betäubungsmethoden (hypnose, oder ein anderes betäubungsmittel, wenn es sowas gibt?, oder was weiß-ich …).
ich bitte um eure erfahrungen mit anderen betäubungsmethoden, auch hinsichtlich verträglichkeit, wirksamkeit und krankenkassenübernahme.
danke im voraus
lg, pit
Hallo Pit,
meiner besseren Hälfte geht es ähnlich. Aber als sie vor vierzehn Tagen bei ihrer Zahnärztin war und mit ihr darüber gesprochen hat, hat diese ihr ein Betäubungs-Gel auf die zu spritzende Stelle getan. Als nach fünf Minuten Wartezeit die Spritze gesetzt wurde, hat meine Frau nichts vom Einstich gespürt. Laut Zahnärztin wird das Mittel vor allem bei Kindern eingesetzt.
Einfach mal fragen. Übrigens - extra Kosten sind nicht angefallen.
Gruss
Peter
Hallo Pit,
wenn deine Mutter auf die Adrenalinzusätze der Lokalanästhetika mit Kreislaufproblemen reagiert, so würde ich bei dem/der Zahn-arzt/ärztin wegen einer Spritze ohne „Zusätze“ nachfragen. Diese Zusätze bewirken, dass das Anästhetikum länger am Ort verweilt, die Betäubung länger andauert und somit „tiefer“ wird. Bei Lokalanästhika also ohne gefäßaktivierende Substanzen hält die Betäubung weniger lange an (ca. 30 Minuten), und sie wirkt nicht so gut. Wenn deine Mutter also das in Kauf nimmt, ist ihr schon geholfen.
Eine Alternative wäre natürlich die Extraktion unter Hypnose. Dazu müsstest du dir eine wohnortsnahe Adresse eines Behandlers bei der Dt. Gesellschaft für (zahnärztliche) Hypnosetherapie in Coesfeld geben lassen, wenn du keine Adresse zur Hand hast. Dies ist sicherlich eine ganz elegante und schonende Art der Extraktion mit keinen Nebenwirkungen und einer guten Wundheilung. Selbstverständlich sollte dabei der erhöhte Aufwand an Dienstleistung finanziell berücksichtigt werden.
Frohe Weihnachten
Bernd