Herz und Arm schmerzen

Hallo,

vllt koennt ihr mir ja helfen.
Habe seit Monaten (4-5) andauernd schmerzen
in der Linken brust haelfte, wobei ich vom Herz ausgehe.
Desweiteren wird mein linker arm staendlig taub bzw. kribbilig.
Manchmal spuhre ich einfach Schmerzen in meinem Koerper kommt oefter von der Niere.
Ich bin 20 jahre jung daher meinte der arzt zu mir es koenne nicht vom Herzen kommen und meine Blutwerte waren auch ok.

Doch ich habe jeden abend angst das da was passiert.

Danke euch im vorraus fuer eure Hilfe

Hallo, in Beantwortung Deiner Frage können einige Dinge in Frage kommen, doch auch einige Fragen von mir:Hat der Arzt ein EKG gemacht? Taubheit und Kribbeln im linken Arm kann auch von der Halswirbelsäule kommen (HWS Röntgen), es können aber auch vorübergehende Durchblutungsstörungen sein. Du schreibst das Du Schmerzen im Körper hast, dies ist mir zu ungenau (evtl. Lokalisation angeben). Wieso vermutest Du, daß der Schmerz von der Niere kommt? Solltest Du Schmerzen im ganzen Körper haben, so kann eine Übersäuerung (latente Azidose) vorliegen. Um letztere abzuhelfen, wäre eine Ernährungsumstellung im Sinne des Säure-Basen-Haushaltes wichtig. Evtl. kann auch eine Untersuchung in Speziallabors getätigt werden. (die Blutwerte können durchaus auch normal sein). Evtl. suchst Du Dir auch einen Therapeuten, der Atemtherapie (wegen Deiner Ängste und wegen Übersäuerung) vornimmt. Du schreibst nicht, ob Du übergewichtig bist, wenn Du stark übergewichtig bist, so könnte auch - aufgrund der Schmerzen im linken Brustbereich - ein sog. gastrokardialer Symptomenkomplex vorliegen, d. heißt, daß die Schmerzen vom Magen und nicht vom Herzen kommen, doch das müßte bei Untersuchungen vom Arzt festgestellt werden, Grüße Margi

Hallo gsfan,

statt eines schnellen Hilfsangebotes möchte ich Dir lieber Fragen stellen, die könnten Dir vielleicht weiterhelfen. (Eine solche Anfrage kann man nicht auf Distanz, ohne weitere Kenntnisse, ohne Dich zu sehen, zu erfühlen, einfach so beantworten, da wäre ich auch ganz vorsichtig an Deiner Stelle, wenn Du schnelle Antworten bekämst.)
Hast Du schon überlegt, einen 2. Arzt dazu zu befragen?
Hat Dein Arzt außer Blut- auch noch andere Untersuchungen gemacht? (Z.B. EKG, Sonographie), ich nehme das selbstverständlich an, dann wären die Ergebnisse für Dich sichtbar, nachvollziehbar.
Aber offensichtlich kann er Dir die Angst mit solchen Messergebnissen nicht nehmen. Das führt mich zur nächsten Frage: Wie lange bist Du schon bei ihm, wie gut kennt er Dich?
Es gibt auch das Krankheitsbild „Herzneurose“, innerhalb von „Angstneurose“, das würde dafür sprechen, Hilfe bei einem Psychotherapeuten zu suchen – kann Dein Arzt das einschätzen, hat er vielleicht schon davon gesprochen, und Du bist erschrocken zurückgezuckt? Was gut zu verstehen, aber nicht wirklich hilfreich wäre. Oder nimmt er die seelische Seite vieler Krankheiten vielleicht nicht in den Blick? Was ich mir eigentlich gar nicht vorstellen kann, aber dann wäre das ein weiterer Grund, einen 2. Arzt aufzusuchen.
Ich kann Dir nur Mut zusprechen, Dich – falls wirklich die körperliche Seite ohne Befund abgeklopft ist – der Frage zu stellen, ob es vielleicht seelische Gründe geben könnte für Deine Empfindungen – Schmerzen und Angst vor neuen Schmerzen und vor dem ganzen unerklärlichen Geschehen in Deinem Körper.

Wenn Du den schulmedizinischen Weg und damit auch einer Überweisung zu einem Psychotherapeuten/Neurologen mit entsprechender Zusatzausbildung nicht gehen willst, dann gibt es noch andere Möglichkeiten, die naheliegendste für die meisten Menschen ist die, zu einem Heilpraktiker zu gehen (natürlich auch Frauen in all den Heilberufen, von denen ich spreche). Wenn es ein guter, d.h. gründlicher, verantwortlicher, dann fragt er Dich auch nach eventuellen schulmedizinischen Befunden. Geh nach Deinem Gefühl, Du musst jemanden sozusagen innerlich abtasten um zu erfühlen, ob Du Vertrauen haben kannst, nimm innere Warnungen ernst und schlaf erst mal drüber, ehe Du Dich näher einlässt. Wir wissen innen oft viel schneller Bescheid, was gut und was schlecht für uns ist.
Ferner gibt es noch die ganze Palette der energetischen bzw. Geistheilung, aber sei auch da feinfühlig und horche in Dich hinein, ob es etwas gibt, das Dich warnt vor jemandem, der irgendwie nicht zu Dir bzw. Deiner Bitte um Hilfe passen könnte, es gibt sehr authentische, liebevolle Menschen in jeder Richtung, die eine feine, echte Kompetenz ausstrahlen – und übrigens ihre Kompetenzen nicht überschreiten! –, und es gibt solche, die sich wie Gurus gebärden, die ihre Schäfchen um sich scharen und bewundert werden wollen, von denen lass besser die Finger.

Jetzt habe ich viel geschrieben. Vielleicht kann Dir die eine oder andere Bemerkung ja helfen im Sinne von Weiterführen. Viele Krankheiten sind meiner Meinung dazu da (vom Selbst so gemeint), einen Weg zu finden, um den hinter den Symptomen liegenden Problemen/Hindernissen auf die Spur zu kommen. Der Körper drückt sich so aus und leitet einen Prozess ein, auf den man sich einlassen kann oder nicht; das musst Du entscheiden: Lässt Du Dich führen, um weiter zu wachsen, oder willst Du eher, dass „jemand die Symptome wegmachen soll“.

Ich wünsche Dir Mut und Vertrauen zu Deinem inneren Wachstums-Führer :smile: Ich weiß, wovon ich spreche.

Liebe Grüße lilli

Hallo Gsfan,

zur Beantwortung Deiner Frage:
Dein Herz ist ja nach Aussage Deines Arztes in Ordnung, allerdings habe ich den Eindruck, dass Du ihm nicht so recht glaubst. Ich würde Dir in diesem Falle unbedingt empfehlen noch einen zweiten Arzt aufzusuchen, der Dich gründlich untersucht, der auch chiropraktisch geschult ist und Dir wirklich genau sagen kann, dass Deine Beschwerden nicht vom Herzen kommen.
Außerdem kann ein guter, chiropraktisch geschulter Arzt ebenfalls sagen, ob Deine Beschwerden von der Wirbelsäule kommen können. Bitte lasse Dich einfach noch einmal genau untersuchen, um sicher zu sein, dass kein Defekt vorliegt.
Wichtig ist, dass Du Deine Angst bezüglich des Herzens ablegen kannst.

Es könnte sich auch um TMS handeln. Meistens ist das der Fall, wenn kein Arzt etwas findet.
Jedem, der keine organischen Defekte hat oder der von der Wirbelsäule kommende Probleme hat, die nicht zu beseitigen sind, kann sich damit selbst helfen. Es wirkt unglaublich gut und nachhaltig.

Als Beispiel meine Krankengeschichte dazu:
"Ich selbst habe 2 Jahrzehnte lang mit ähnlichen Schmerzen in linker Brust, linkem Arm, Lendenwirbelsäule, Nackenwirbelsäule, Niere und Rücken, die im Laufe der vielen Jahre immer einmal wechselten und da oder dort waren, zu tun gehabt. Allerdings hat mein Arzt mich wegen des Herzens genau untersucht und beruhigen können. Natürlich hatte ich vorher auch Angst, das ist ganz normal. Danach habe ich jahrelang versucht mit Massagen, Krankengymnastik, Kuren usw. Erleichterung zu finden - ohne Erfolg, habe die Nieren gestärkt, Tees getrunken, Einreibungen gemacht, es auf die Familienchronik geschoben usw. - alles ohne Erfolg.
Irgendwann bin ich dann auf TMS gestossen. TMS verursacht eine Sauerstoffunterbindung im Muskelgewebe und große Schmerzen in verschiedenen Körperbereichen. Du kannst es selbst heilen - ganz einfach.

Seit ca. eineinhalb Jahren bin ich vollkommen beschwerdefrei! Am Anfang habe ich noch ab und zu einen Rückfall erlitten, jetzt aber geht es mir eineinhalb Jahre lang bombastisch gut. Ab und zu lese ich noch einmal das Buch dazu und freue mich darüber!"

Einige meiner Klienten sind nach einer kurzen Zeit heute ebenfalls vollkommen beschwerdefrei. Auf Grund des großen Interesses biete ich eine Gruppe zum Austausch an, evtl. demnächst auch online.

Am Besten kaufst Du Dir das folgende Buch und liest einmal darüber nach, mehr brauchst Du nicht zu tun, klingt sehr einfach, ist es auch, aber mit durchschlagendem Erfolg:

„Befreit von Rückenschmerzen“ von John Sarno - im Goldmann Arkana Verlag ISBN: 978-3-442-21763-2 Buch anschauen. Hierbei geht es jedoch nicht nur um Rückenschmerzen.

Unerlässlich ist jedoch vorher immer eine ärztliche Abklärung deiner Beschwerden und wenn nötig eine Behandlung, das Buch solltest Du in jedem Falle nebenbei lesen. Bei Fragen kannst Du mir gerne noch einmal schreiben.
Ich wünsche Dir alles Gute und ein schmerz- und angstfreies, glückliches Leben!
Herzlichst
Charisaba

Hallo,
Das kann ich verstehen, dass Dir die andauernden Schmerzen Angst machen. Leider kann man übers Internet keine Diagnose stellen, aber meiner Ansicht nach hast Du folgende Möglichkeiten: Dir von einem anderen Arzt eine zweite Meinung holen; in Betracht ziehen, dass die Schmerzen psychosomatisch bedingt sind und Dich diesbezüglich informieren und beraten lassen; Dich an einen guten Heilpraktiker oder Energetiker wenden; in einer Systemaufstellung (so ähnlich wie Familienstellen, nur mit Symptomen) der Sache auf den Grund gehen.
Das ist das, was mir im Moment dazu einfällt.
Ich wünsche Dir alles Gute und baldige Besserung!

Liebe Grüsse,
Barbara

Hallo gsfan

Die Aussage deines Arztes finde ich, gelinde gesagt, fahrlässig. Schmerzen auf der linken Brustseite können natürlich auch vom Rücken kommen und sie sind von einem Laien von realen Herzbeschwerden kaum unterscheidbar. Kommt aber dann noch ein Druckgefühl, bzw., dumpfer Schmerz hinzu, der in den linken Arm abstrahlt, sollte dein Arzt dich zumindest vorsichtshalber einmal zum Kardiologen schicken. Dieser kann dann z. B. per Ultraschall sehr gut deine Herzklappen untersuchen und somit schon mal einige Risiken ausschließen.

Wahr ist allerdings auch, dass auch bei jungen Menschen Herzprobleme auftauchen können, die aber nicht problematisch sein müssen. So können auch jüngere Menschen hin und wieder Herzrhythmusstörungen haben, die sich für den Betroffenen zwar gefährlich anfühlen und auch durchaus starke Angstgefühle auslösen können, in der Regel aber harmlos sind. Ich selbst habe auch seit einigen Monaten Herzbeschwerden, sogenanntes Vorhofflimmern, dass sich über achtzehn Stunden lang hinziehen kann und sich anfühlt, als würde mein Herz in einem völlig unregelmäßigen Takt schlagen. Danach bin ich dann jeweils eine gewisse Zeit lang völlig erschöpft, als wäre ich stundenlang gejoggt.

Ich brauche wohl nicht explizit zu erwähnen, dass mich das jedes Mal vollkommen in Panik versetzte und ich, gerade am Anfang, als ich es noch nicht kannte, drauf und dran war, den Notarzt zu rufen. Nach einer Herzkatheteruntersuchung wurde dann jedoch festgestellt, dass es sich dabei nicht um lebensbedrohendes Kammerflimmern handelte und meine Rhythmusstörungen zwar unangenehm, jedoch nicht gefährlich seien. Natürlich hatte ich beim nächsten Anfall wieder dieselbe starke Angst, das kann man nicht gut abschalten, aber da ich immer noch lebe und trotz allem auch weiterhin meinen Sport betreiben kann, hatten die Ärzte wohl recht damit, als sie sagten, dass es durchaus Herzbeschwerden gäbe, die sich, besonders für den Laien, dramatischer anfühlen, als sie es tatsächlich sind.

Dennoch würde ich an deiner Stelle auf eine Überweisung zu einem Kardiologen drängen, auch zu deiner eigenen Beruhigung. Ich kann dir nämlich aus eigener leidvoller Erfahrung berichten, dass so etwas eine psychische Eigendynamik entwickeln kann und sich dann möglicherweise grundlose Ängste manifestieren, die du dann nur schwer wieder los wirst. Helfen könnten dir diverse Entspannungsübungen wie Qi Gong, autogenes Training, usw.

Ich hoffe, dir damit etwas geholfen zu haben und sende dir viele Grüße aus dem Schwarzwald.

Micha0160

Hallo gsfan,

diese Antwort kann nur ein Arzt geben, wenn er Dich gründlich untersucht und alle Möglichkeiten abgeklärt hat! Was hat das denn mit dem Alter zu tun?
Wenn mir ein Arzt diese Antwort geben würde, würde ich mir schnellstens einen anderen wählen.

Alles Gute
codiakhusky

hallo gsFan,
kann ich mir gut vorstellen, dass Du Dir Sorgen machst, weil Du andauernd Schmerzen hast.
So wie Du Deine Probleme schilderst, würde ich als erstes an eine Verspannung der Muskulatur denken. Vielleicht sprichst Du Deinen Hausarzt mal drauf an und sagst ganz deutlich, wie Deine Schmerzen beschaffen sind.
Mit 20 Jahren hat man üblicherweise keine „Herzprobleme“
Gruß synapse

Hallo GSfan
Schmerzen in der Brust,Kribbeln und Taubheitsgefühle haben vielfältige Ursachen. Die Schädigung kann direkt in den ziehenden oder tauben Stellen liegen, aber auch in übergeordneten Körperbereichen. So äußern sich etwa Probleme an der Halswirbelsäule nicht selten in kribbelnden Fingern oder Händen.
Da die Möglichkeiten so vielfältig sind, lässt sich hier schwer eine Diagnose fällen, zumal ich kein Medeziner bin. Nur um die Bandbreite einmal anzudeuten könnten mögliche Ursachen sein: Verspannungen, Karpaltunnelsyndrom, Bluterkrankung, hormonelle Störungen,Verletzungen, Verrenkungen, Druck auf Nerven und Gefäße z. B. durch einen tiefer liegenden Bluterguss, Giftstoffe (Insektizide, Lösungsmittel), Medikamente, Diabetes und vieles mehr.
Nierenschmerzen können mit Giftstoffen, Nierensteinen, aber auch mit Blutdruck zusammenhängen.
Ich würde als Erstes einen anderen Arzt aufsuchen und veruchen, behutsam gegen zu steuern.
Dabei hilft vor allem körperliche Bewegung und auch der Verzicht auf Alkohol und Nikotin, um Durchblutungsstörungen vorzubeugen und die Nervensysteme gesund zu erhalten. Sport und Haltungstraining stärken die Rückenmuskulatur, die Arm- und Beinmuskeln sowie den gesamten Körper. Die Durchblutung verbessert sich, und das kommt Herz und Gehirn zugute.
Dann würde ich ein Schmerztagebuch führen, das hilft beim Gespräch mit den verschiedenen Ärzten. In dieses Tagebuch notiert man den Tag und die Zeit und die Stellen, wo die Schmerzen oder das Taubheitsgefühl auftreten. Dabei ist wichtig, an welcher Stelle genau, zu welcher Zeit – zum Beispiel nachts – und in welcher Situation die Missempfindungen und eventuelle Begleitsymptome auftreten. Außerdem würde ich notieren, wie der Körper auf das Bewegungstraining reagiert und welche Veränderungen (Rauchen einschränken, weniger Alkohol etc.) ich vorgenommen habe. Je nach Verdachtsdiagnose empiehlt es sich neben dem jetzt neuen Hausarzt einen Facharzt wie einen Internisten, Neurologen, Orthopäden oder Hautarzt hinzuziehen.
Ich hoffe, dass sich das dann erfolgreich behandeln lässt, denn 20 Jahre sind ja wirklich erst der Beginn eines Lebens. Aber auch in diesem Alter könnten Herzprobleme nicht auszuschließen sein.
Ich drücke die Daumen, dass Sie bald gesund und beschwerdefrei sind. Wichtig ist aber, dass Sie aktiv werden und nicht darauf vertrauen, dass das von selbst aufhört. Ihr Körper sendet Ihnen Warnsignale, hören Sie darauf!
Viel Erfolg
Heinz Ziegler