Hallo gsfan,
statt eines schnellen Hilfsangebotes möchte ich Dir lieber Fragen stellen, die könnten Dir vielleicht weiterhelfen. (Eine solche Anfrage kann man nicht auf Distanz, ohne weitere Kenntnisse, ohne Dich zu sehen, zu erfühlen, einfach so beantworten, da wäre ich auch ganz vorsichtig an Deiner Stelle, wenn Du schnelle Antworten bekämst.)
Hast Du schon überlegt, einen 2. Arzt dazu zu befragen?
Hat Dein Arzt außer Blut- auch noch andere Untersuchungen gemacht? (Z.B. EKG, Sonographie), ich nehme das selbstverständlich an, dann wären die Ergebnisse für Dich sichtbar, nachvollziehbar.
Aber offensichtlich kann er Dir die Angst mit solchen Messergebnissen nicht nehmen. Das führt mich zur nächsten Frage: Wie lange bist Du schon bei ihm, wie gut kennt er Dich?
Es gibt auch das Krankheitsbild „Herzneurose“, innerhalb von „Angstneurose“, das würde dafür sprechen, Hilfe bei einem Psychotherapeuten zu suchen – kann Dein Arzt das einschätzen, hat er vielleicht schon davon gesprochen, und Du bist erschrocken zurückgezuckt? Was gut zu verstehen, aber nicht wirklich hilfreich wäre. Oder nimmt er die seelische Seite vieler Krankheiten vielleicht nicht in den Blick? Was ich mir eigentlich gar nicht vorstellen kann, aber dann wäre das ein weiterer Grund, einen 2. Arzt aufzusuchen.
Ich kann Dir nur Mut zusprechen, Dich – falls wirklich die körperliche Seite ohne Befund abgeklopft ist – der Frage zu stellen, ob es vielleicht seelische Gründe geben könnte für Deine Empfindungen – Schmerzen und Angst vor neuen Schmerzen und vor dem ganzen unerklärlichen Geschehen in Deinem Körper.
Wenn Du den schulmedizinischen Weg und damit auch einer Überweisung zu einem Psychotherapeuten/Neurologen mit entsprechender Zusatzausbildung nicht gehen willst, dann gibt es noch andere Möglichkeiten, die naheliegendste für die meisten Menschen ist die, zu einem Heilpraktiker zu gehen (natürlich auch Frauen in all den Heilberufen, von denen ich spreche). Wenn es ein guter, d.h. gründlicher, verantwortlicher, dann fragt er Dich auch nach eventuellen schulmedizinischen Befunden. Geh nach Deinem Gefühl, Du musst jemanden sozusagen innerlich abtasten um zu erfühlen, ob Du Vertrauen haben kannst, nimm innere Warnungen ernst und schlaf erst mal drüber, ehe Du Dich näher einlässt. Wir wissen innen oft viel schneller Bescheid, was gut und was schlecht für uns ist.
Ferner gibt es noch die ganze Palette der energetischen bzw. Geistheilung, aber sei auch da feinfühlig und horche in Dich hinein, ob es etwas gibt, das Dich warnt vor jemandem, der irgendwie nicht zu Dir bzw. Deiner Bitte um Hilfe passen könnte, es gibt sehr authentische, liebevolle Menschen in jeder Richtung, die eine feine, echte Kompetenz ausstrahlen – und übrigens ihre Kompetenzen nicht überschreiten! –, und es gibt solche, die sich wie Gurus gebärden, die ihre Schäfchen um sich scharen und bewundert werden wollen, von denen lass besser die Finger.
Jetzt habe ich viel geschrieben. Vielleicht kann Dir die eine oder andere Bemerkung ja helfen im Sinne von Weiterführen. Viele Krankheiten sind meiner Meinung dazu da (vom Selbst so gemeint), einen Weg zu finden, um den hinter den Symptomen liegenden Problemen/Hindernissen auf die Spur zu kommen. Der Körper drückt sich so aus und leitet einen Prozess ein, auf den man sich einlassen kann oder nicht; das musst Du entscheiden: Lässt Du Dich führen, um weiter zu wachsen, oder willst Du eher, dass „jemand die Symptome wegmachen soll“.
Ich wünsche Dir Mut und Vertrauen zu Deinem inneren Wachstums-Führer
Ich weiß, wovon ich spreche.
Liebe Grüße lilli