Guten Tag,
mein Schreiben ist nicht unbedingt ein Ratschlag.
Es ist eine traurige Erfahrung und die möchte ich gern weitergeben.
Ihre Antworten werden ein Ratschlag für die Zukunft sein.
Darf ich hier meinen Fall schreiben?
Cora, eine Dobermann-Hündin, ausser Verstreckungen udgl. mehr hatte sie gesundheitlich keine Probleme.
Immer voll Power.
In der Nacht von Sonntag auf Montag streckte sie ihr Köpfchen aus dem Bett und riss ihr Mäulchen auf als hätte sie etwas im Hals.
Am Montag morgen riefen wir direkt bei der Dr. med. vet. an, dort ist Cora seit der 8. Lebenswoche in Behandlung. Inzwischen ist sie kanapp 8 Jahre alt.
Die Ärztin antwortet: ja, das ist Zwingerhusten. Von 10 Fällen haben wir neun Zwingerhusten.Kommen sie heute abend vorbei.
Diagnose: eindeutig Zwingerhusten. Aber Cora hat ein starkes Herz und ist gut durchtrainiert. Das packt sie.
Dienstag morgen spuckt sie Blut. Sie bekommt täglich morgens und abends zwei Spritzen; welche auch immer.
Dienstag abend, Cora steht immer noch. Sie setzt sich nicht und legt sich auch nicht hin. Auf meine Frage antwortet die Ärztin: ich kann sie nicht narkotisieren, nur damit sie sich hinlegt. Das verstand ich. Wenn die Antwort auch nicht gerade qualifiziert war.
Mittwoch morgen.
Cora wurde immer schwächer, sie konnte nicht mehr laufen. Die Ärztin meinte, mit Aufbaumitteln bekommt man das wieder hin. Und, heute abend wird sie ruhiger.
Mittwoch abend gegen 21 oo h schleppte sie sich auf mein Bett. Die Lefzen schneeweiss. Ich denke, die Ärztin hat gesagt, am Mittwoch abend wird sie ruhiger, dann hat sie die Krise vorbei.
Der Zustand wurde für alles unerträglich. Ich gab ihr Rescue, um ihr die Panik zu nehmen.
Cora guckte mich unverwandt an.
Gegen 24 oo h lief Blut aus ihrem Mäulchen, wie hoben sie hoch, dann konnte man sie ausschütten wie einen Eimer Wasser. Sie war tot. Jämmerlich erstickt. In einer Zeit, wo man über alle Mittel verfügt, ein Sterben einfacher zu machen.
In Richtung Ärztin hatte ich Mordgedanken.
Mich plagt der Gedanke, hätte man ihr Montag noch helfen können?
Wenn ich jetzt Ihre Berichte lesen, packt mich eine tiefe Verzweiflung. Cora war für mich wie ein Kind.
Cora starb am 16.02.2006 und Hasso jetzt am 17.02.2009 mit fast dreizehn Jahren. Er ist ruhig eingeschlafen. Ich hatte beide so lieb. Es ist fast unerträglich, und ich werde damit nicht fertig.
Nach Cora haben wir wieder eine Dobi-Hündin und einen Rüden, inwischen 3 1/2 Jahre.
Ich hoffe, ich habe Sie nicht gelangweilt und ich wollte auch nicht nötigen. Aber dieses Thema liegt mir sehr am Herzen.
LG, Margot
Wir haben noch Dobermänner und all das mit der Cora wird uns nie wieder passieren.
Hallo,
gestern wurde bei meiner 12 jährigen Hündin, Herzinsuffizienz
und Wasser in der Lunge festgestellt. Der TA hat ihr
ACE-Hemmer verordnet wovon sie täglich eine 1/2 Tablette am
Abend bekommt.
Aufgefallen ist mir an ihr, dass sie verstärkt etwas heraus
würgen wollte und so tippe ich eher auf eine Mandelentzündung,
die sie in jungen Jahren oft hatte. Ansonsten ist sie munter
wie ein junger Hund, rennt herum, ist immer aufmerksam, liebt
ihre Bälle und Stöckchen zum benagen, am Hund bis auf dieses
würgen, konnte ich keine Veränderungen an ihrem Verhalten,
feststellen.
Der TA meinte auch ich sollte mir keine Sorgen machen, dass
kommt wieder in Ordnung, nur die Tabletten muss sie nun immer
nehmen. Nur wer macht sich da keine Sorgen um seinen
langjährigen Begleiter.
Hat wer von euch Erfahrung mit Herzinsuffizienz und Wasser in
der Lunge, bei seinem Hund ?
Gruß
BelRia