Leide seit einigen Jahren unter den Herzrhythmusstörungen und habe oft Angst- und Panikattaken. War jetzt 9 Tage im Krankenhaus und man hat keine Ursache gefunden. Es wurde ein Kardio-CT gemacht und viele andere Untersuchungen.
Wer kennt so etwas auch und was könnte helfen?
Ohne dir zu nah treten zu wollen…bist du dir sicher, dass du Herzrhythmusstörungen hast und sie dir nicht nur einbildest?
Wir haben zwischenzeitlich auch ein Paar Patienten, die mit genau deinen Beschwerden (u.a. Panikatacken) kommen und man aber absolut nichts feststellen kann…
Ohne dir zu nah treten zu wollen…bist du dir sicher, dass
du Herzrhythmusstörungen hast und sie dir nicht nur
einbildest?
Wenn du damit meinst, dass es keine organischen Ursachen geben muss:
Das scheint ja der Fall zu sein. Dann spricht man aber nicht gleich von Einbildung, sondern hat die Möglichkeit hier nach psychosomatischen Ursachen zu suchen.
Nicht böse gemeint.
Nein, nur unglücklich formuliert.
An die UP:
Sprich das bei deinen Ärzten an und ziehe eventuell einen Psychologen zu Rate. Es ist keine Schande, wenn man psychische Probleme hat. Und die können einem eben buchstäblich „ans Herz gehen“.
Herzrhythmusstörungen können natürlich psychosomatische Ursachen haben. Aber egal ob organisch oder psychisch bedingt, angstauslösend sind diese Anfälle allemal.
Es kann sein, dass du bis zur richtigen Diagnose deiner Probleme eine kleine Odyssee hinter dich bringen musst. Manche Herzerkrankungen lassen sich nicht einfach so beim EEG erkennen. Rhythmusströrungen treten gerne dann auf, wenn man grad nicht verkabelt ist. Aber lass dich bitte nicht entmutigen. Such dir einen guten Kardiologen. Hilfe bei der Suche findest du z.B. bei www.Herzstiftung.de .
Ohne dir zu nah treten zu wollen…bist du dir sicher, dass
du Herzrhythmusstörungen hast und sie dir nicht nur
einbildest?
Wir haben zwischenzeitlich auch ein Paar Patienten, die mit
genau deinen Beschwerden (u.a. Panikatacken) kommen und man
aber absolut nichts feststellen kann…
Das spricht nicht für „euch“ Was bist du von Beruf? Ich vermute, Krankenschwester, wenn Ärztin (oder in Ausbildung), dann ist deine Antwort ein Grund für veritable Magengeschwüre.
Nicht böse gemeint.
Von mir nicht bös, aber Ernst gemeint: Deine Antwort ist hochgradig unprofessionell!
Wer hat denn „Herzrhythmusstörungen“ diagnostiziert, bzw. sind diese überhaupt als solche diagnostiziert worden?
Herzrasen, Beklemmungsgefühl, etc. sind mögliche Begleiterscheinungen von Panikattacken, wobei diese so unangenehm, beängstigend sind, dass sich das schnell aufschaukeln kann.
Bist du in psychotherapeutischer Behandlung wegen deiner Angst- und Panikattacken?
(Möglicherweise bist du im Psychologiebrett besser aufgehoben)
Das spricht nicht für „euch“ Was bist du von Beruf? Ich
vermute, Krankenschwester, wenn Ärztin (oder in Ausbildung),
dann ist deine Antwort ein Grund für veritable Magengeschwüre.
Von mir nicht bös, aber Ernst gemeint
Deine Antwort ist
hochgradig unprofessionell!
So kann man das sehen, nur ist die Antwort leider richtig und nicht unprofessionell.
Die „Herzrhythmusstörungen“ können ihre Ursache in Panikattacken haben, aber diese auch begründen. Sie sind so eine Art Dauerleiden bei den Ärzten.
Verifizieren kann man das in einem Langzeit-EKG (und nicht im EEG wie hier jemand schrieb).
Weiter ist zu bedenken, daß ein gesundes Herz jede beliebige Art von Rhythmusstörungen machen kann. Da kann man lange nach einer Krankheit suchen!
Das spricht nicht für „euch“ Was bist du von Beruf? Ich
vermute, Krankenschwester, wenn Ärztin (oder in Ausbildung),
dann ist deine Antwort ein Grund für veritable Magengeschwüre.
Von mir nicht bös, aber Ernst gemeint
Deine Antwort ist
hochgradig unprofessionell!
So kann man das sehen, nur ist die Antwort leider richtig und
nicht unprofessionell.
Ist sie nicht?
Die „Herzrhythmusstörungen“ können ihre Ursache in
Panikattacken haben, aber diese auch begründen. Sie sind so
eine Art Dauerleiden bei den Ärzten.
Genau das hatte ich geschrieben. Ich hatte rückgefragt, ob die Herzrhythmusstörungen überhaupt als solche diagnostiziert worden sind und dass Probleme dieser Art auch von den Panikattacken kommen können und der Aufschaukeleffekt ist erwähnt.
Nine hingegen hat geschrieben, dass die Herzrhythmusstörungen eingebildet seien. Diese Formulierung ist in jedem Fall unprofessionell: auch wenn Ursache die Panikattacken sind, sind Herzrasen und Co deshalb nicht eingebildet!
Unabhängig davon, was hier konkret Ursache und was Wirkung ist:
Wenn Fachärzte anderer Disziplinen diagnostisch nicht weiter kommen und leichtfertig daherreden, dass Leiden von Patienten ja „nur eingebildet“ seien und sie mit genau dieser Abfälligkeit - wenn überhaupt! - zum Psychotherapeuten schicken, braucht man sich nicht zu wundern, dass sich Patienten nicht ernst genommen fühlen, weil sie es in dem Augenblick auch nicht werden. Nicht wissen, dass der einzige in dem Spiel, der stark mit Einbildung zu tun hat, dann der Arzt ist, von dem solche Sprüche kommen.
Nicht unglücklich formuliert, sondern unprofessionell!!!
Wer den Unterschied nicht kennt zwischen „Einbildung“ und einer nicht-organischen Ursache, sollte sich mit bestimmten Äußerungen gegenüber Patienten besser zurückhalten, weil er ernsthaft Schaden anrichten kann!
Nur dummerweise ist es oft so, dass der fehlende Horizont, der Ursache für das erste auch Ursache für das zweite ist.
Unglückliche Formulierungen sollten kein Grund für offtopic-Diskussionen mit Zänkereien sein.
Da hier nach Austausch der beiden Seiten keine neuen Aspekte in der Diskussion zu erwarten sind und es zunehmend auf persönlicher Ebene weiterging, wurde hier nach Bearbeitung der Artikelbaum gesperrt.