Hallo alle zusammen,
ich bin neu hier und habe gleich ein Anliegen.
Ich habe seit ca. 2 Monaten immer wieder Herzrhythmusstörungen die sich folgendermaßen äussern.
z.B. 5 ganz schnelle Schläge hintereinander, dann Pause und dann ein normaler Schlag. Und das ganze wieder von vorne.
Da ich relativ viel Rennrad fahre, kontrolliere ich auch regelmäßig meinen Ruhepuls und da fällt es dann auch auf.
Ich liege auf dem Bett und der Pulsmesser zeigt ca. 42Schläge/min an.
Und auf einmal kommen diese schnellen Schläge wieder und der Pulsmesser steigt auf über 100 Schläge/min. Ich kann die Herzrhythmusstörungen auch am Handgelenk fühlen.
Ich war bereits beim Hausarzt und hat ein EKG, 24h-EKG, Blutuntersuchung und ein Herzecho gemacht. Alles ohne Ergebnis.
Er hat gemeint, dass meinem Herzen sicher nichts fehlt.
Aber ich hatte ja die Beschwerden vorher auch noch nie.
Was könnte das sein und sollte ich vielleicht mal einen Spezialisten aufsuchen??
Danke schon mal für Eure Antworten
MFG Michael
Hallo Michael
Hatte das gleiche.
z.B. 5 ganz schnelle Schläge hintereinander, dann Pause und
dann ein normaler Schlag. Und das ganze wieder von vorne.
Mein Doc (Freund) sagte, das sei normal.
Kompensatorische Herzrhythmus-Störungen
http://www.google.com/search?client=opera&rls=en&q=K…
Da ich relativ viel Rennrad fahre, kontrolliere ich auch
regelmäßig meinen Ruhepuls und da fällt es dann auch auf.
Mach ich auch, allerdings Langstrecken:
http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarticl…
Zwei Monate, sagst Du?
-Hast Du da angefangen mit dem Bike?
-Kaffee/Tee gewechselt?
-Was macht der Blutdruck?
-Job/Aufgabe gewechselt?
-Anderer Boss?
-Finanzieller Engpaß?
-Stress (mit Familie)?
____________________________________
Hier habe ich ‚etwas erhöhten‘ (140/90) bei um die 50-60 Pulsen.
Sollte Beta nehmen. Hab ich. Aber es gefällt mir nicht - ist
offensichtlich das Mittel der Wahl aber. Fasst m.E. am falschen Ende an.
Hab es langsam abgesetzt und mich auf viel (gefiltertes!) Wasser eingeschossen.
Und -noch- kann ich tippen hier _g_
Und ich trainiere auf IronMan.
Da kann ich Beta überhaupt nicht gebrauchen.
Und ich ‚bade‘ jeden Tag nur KALT. Nur die ersten 10 Sekunden sind Sch…
Vor einer Handvoll Jahren war ich bei 210 angelangt - das ist/war nicht lustig.
Blitzschnell hab ich dann den beruflichen Stress abgelegt,
und ich bin mit einer Wandergruppe wöchentlich einmal in die Berge gestiegen.
Ich war schnell bei 160, von da an ging’s langsamer abwärts.
Nein, ich bin kein DocMed, ich gebe hier nur wieder wie es mir ergangen ist.
Ich habe das ‚Humpeln‘ nicht mehr.
Aloha - digi (aEg, 66+)
Ich war auch betroffen, wohl gemerkt, WAR.
Bei MIR waren vermehrter Stress, aber auch eine Tierhaarallergie schuld, durch die ich schlechter Luft bekam.
Folgende Maßnahmen haben mir geholfen:
- täglich mehrmals Beruhigungs-/Schlaftee trinken (in Apotheke oder Drogerie erhältlich)
Der Herzschlag wird dadurch langsamer und der Herzschlag normalisiert sich. So war es jedenfalls bei MIR.
- Bananen essen (haben viel Kalium, ist gut für’s Herz)
- Knoblauch ist sicher auch empfehlenswert
- leichte Mahlzeiten, liebere mehrere kleine als wenige große.
Gesunde Lebensweise sowieso, kein Nikotin, kein oder wenig Alkohol, ausreichend Schlaf, möglichst wenig Stress (wenn überhaupt möglich).
Aber eines frage ich mich nach wie vor. Wie kommen Ärzte zu der Aussage, Herzrhythmusstörungen oder diese Holperer seien normal, wenn man jahrelang nie solche Beschwerden hatte und sich dadurch unwohl fühlt. Ich habe solche Äußerungen schon mehrfach gehört oder gelesen. Ich glaube NICHT, dass dies normal ist.
Stress kann ich eigentlich ausschließen, denke ich.
Ich trinke so gut wie keinen Alkohol, Kaffee und rauche natürlich auch nicht.
Ich mache viel Sport (ca. 10000-12000km/Jahr Rennrad).
Übertraining oder so was kann es aber nicht sein, oder?
Fahre 5mal/Woche, meißt einen zweier und einen dreier Block.
Mein Arzt hat erst gemeint es sei Kaliummangel und dann hab ich so Magnesium/Kalium Tabletten genommen, aber nach zwei Wochen war es dann immer noch nicht besser.
Aber er meinte dann, das im 24h-EKG nichts auffällig war und meinem Herzen sicher nichts fehlt und ich weiter Sport machen soll.
Das hab ich auch gemacht, nur kommen diese Herzrhythmusstörungen jetzt teilweise im Training auch vor.
MFG Michael
‚Alleswissen‘ erwähnte noch ‚… ausreichend Schlaf…‘.
Schließe ich mich an. Ist wohl eine wesentliche Sache;
ich hatte auch Holpern bei zu wenig Schlaf.
Ansonsten … aus dem Brett hierdrueber entnommen:
http://www.dr-schnitzer.de/bluthochdruck-index.html
Holpern habe ich trotz (wegen?) Fahrradfahrens nicht mehr bemerkt.
Machst Du mal 2 Tage Pause zwischen den Touren?
http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarticl…
Danach hört mein Halbwissen halt auch auf - kann ja nur sagen,
wie es mir ging.
Sei so nett, und berichte mal was daraus letztendlich wurde.
Aloha - digi
Mahlzeit,
die meisten Tips wurden Dir schon gegeben: viel schlafen, Kaliummangel, kein Alkohol, kein Nikotin. Akut (d.h. während der Phase mit dem hohen Puls) hilft es oft, kaltes Wasser zu trinken, evtl. auch einen kalten Waschlapppen an die Halsschlagader anlegen.
Zu Deiner Beruhigung möchte ich aber noch sagen, daß das, was Du beschreibst, nicht unbedingt bedrohlich klingt. Rhythmusstörungen treten ziemlich häufig auf, die meisten werden nicht mal bemerkt. Man kann damit locker jahrelang leben, und sie verschwinden dann von alleine. Bedenklich wird es, wenn man lange und wiederkehrende Phasen mit Herzrasen hat: da schafft der Herzmuskel ziemlich viel, ohne wirklich was zu leisten. Dabei wird er dicker, und irgendwann erschlafft er und verliert seine Leistungsfähigkeit.
Um das auszuschließen, würde ich an deiner Stelle mit dem Arzt reden, der soll noch ein Langzeit-EKG machen. Es kann nämlich durchaus sein, daß es gerade an dem Tag nicht auftrat, aber sonst.
Davor könntest Du versuchen, die Rasen-Phasen zeitmäßig zu quantifizieren: als Sportler hast Du sicher eine Pulsuhr. Stelle die obere Grenze auf sagen wir mal 105 ein (mehr wirst Du im normalen Alltag nicht erreichen). Wenn die Uhr eine Auswertemöglichkeit hat, wird sie Dir am Ende eines Tages anzeigen, daß Du z.B. 7 Stunden im „Trainingsbereich“ lagst, und 1 Stunde lagst Du drüber. Dein Maximalpuls wird dann auch angezeigt. Diese Angaben kannst Du dem Arzt zeigen.
Das hat auch den Vorteil, daß diese Zeiten Dich beruhigen können: wenn Du nur 1 Minute Herzrasen hast, kumuliert über den ganzen Tag, dann würde ich mir überhaupt keine Gedanken machen!
Gruß und gute Besserung
Sancho
hallo michael, da du in die kategorie leistungssportler gehörst solltest du dich, sofern dein hausarzt kein ausgewiesener spezialist auf diesem gebiet ist, mal von einem sportmediziner untersuchen lassen, der auch etwas von leistungsdiagnostik versteht. das ist nicht zwingend jeder, der das auf seinem praxisschild stehen hat. häufig bieten hochschulambulanzen solche untersuchungen an, oder mal unter sportlern umhören. übertraining kann sein, muß aber nicht. rhythmusstörungen sind bei sehr gut trainierten leuten nicht selten, meistens ist dabei alles gesund.
viele grüße
uwe
Hallo alle zusammen,
ich bin neu hier und habe gleich ein Anliegen.
Ich habe seit ca. 2 Monaten immer wieder Herzrhythmusstörungen
die sich folgendermaßen äussern.
z.B. 5 ganz schnelle Schläge hintereinander, dann Pause und
dann ein normaler Schlag. Und das ganze wieder von vorne.
Da ich relativ viel Rennrad fahre, kontrolliere ich auch
regelmäßig meinen Ruhepuls und da fällt es dann auch auf.
Ich liege auf dem Bett und der Pulsmesser zeigt ca.
42Schläge/min an.
Und auf einmal kommen diese schnellen Schläge wieder und der
Pulsmesser steigt auf über 100 Schläge/min. Ich kann die
Herzrhythmusstörungen auch am Handgelenk fühlen.
Ich war bereits beim Hausarzt und hat ein EKG, 24h-EKG,
Blutuntersuchung und ein Herzecho gemacht. Alles ohne
Ergebnis.
Er hat gemeint, dass meinem Herzen sicher nichts fehlt.
Aber ich hatte ja die Beschwerden vorher auch noch nie.
Was könnte das sein und sollte ich vielleicht mal einen
Spezialisten aufsuchen??
Danke schon mal für Eure Antworten
MFG Michael