ich (m/28) habe seit längerem ein Problem! Ich habe des öfteren gefühlte Schmerzen in der linken Brust. Das Gefühl wie wenn ein enormer Druck auf dieser Seite wäre. Das ist begleitet mit Atemnot und Schmerzen im Nacken.
Denke jedes mal an einen Herzinfarkt. Habe schon Langzeit und Belastungs EKG gemacht bekommen. Ohne Befund. War beim Lungenfacharzt! Ohne Befund! Wurde auch schon Herzecho und Ultraschaluntersuchung vom Herz gemacht! Ohne Befund! Blutdruckmessung 24 Stunden! Befund leicht erhöht und bin jetzt mit Tabletten eingestellt! CT vom Kopf wurde auch gemacht! Ohne Befund!
Sobald einige Symptome auftreten bekomme ich Panik und denke jedes mal das es nun meine letzten Minuten wären.
Bin seit ein paar Monaten bei einer Psychologen wegen dieser Panikattacken. Gebessert hat sich nichts. Vermutet das es damit zusammenhängt das mein Vater vor einem Jahr gestorben ist!
Leide seit neustem auch morgens und mittags unter Appetitlosigkeit!
Rauche am Tag ca. 4 bis 5 Zigaretten und trinke ab und an abends ein paar Flaschen Bier. Ansonsten esse ich abwechslungreiche „gutbürgerliche Küche“!
Weiß nicht mehr woher diese Symptome kommen?
Hat vielleicht jemand die gleichen und kann mir ein paar gute Tipps geben?
Das es vom Rücken/Wirbelsäule kommt ist vollkommen ausgeschlossen?
Ich hab hin und wieder Wirbel blockiert. Einmal war es einer im von der BWS… als ich morgens damit aufgewacht bin, dachte ich erst ich hätte mir ne Rippe im Schlaf geprellt und schon nach blauen Flecken gesucht…, da waren ach ganz fiese Schmerzen und jeder Atemzug tat weh.
Ich dachte auch erst es wäre sonst was, aber die ind er Notfallpraxis haben die Blockade recht schnell erkannt.
Das könnte auch erklären, warum die Ärzte nix finden, wenn du bei der Untersuchung gerade schmerzfrei bist.
Bin seit ein paar Monaten bei einer Psychologen wegen dieser
Panikattacken. Gebessert hat sich nichts. Vermutet das es
damit zusammenhängt das mein Vater vor einem Jahr gestorben
ist!
Da steht doch die Diagnose schon: Panikattacken.
Recht schwierig zu behandeln, leider sind die Psychologen auch keine Wunderheiler. Etwas Geduld und Gespräche mit dem Psychologen braucht es da schon!
In Ihrem Alter brauchen Sie noch keine Angst vor einem Herzinfarkt haben, der sich außerdem nicht so äußert… Wenn Sie aber weiter rauchen, könnte man das Thema in einigen Jahren mal wieder aufgreifen.
Rauche am Tag ca. 4 bis 5 Zigaretten und trinke ab und an
abends ein paar Flaschen Bier.
Mal von den Zigaretten abgesehen - wieviel sind den „ein paar Flaschen“ Bier?
mit deiner Diagnose und Priamos’ geschätzter Antwort im Rücken würde ich auf Hypochondrie, also die Angst davor, schwer krank zu sein, tippen.
Neben den negativen Befunden der Ärzte, spricht dafür, dass du in deiner Angst durchaus nicht nur aufs Herz beschränkt bist, sondern auch den Kopf miteinbeziehst. Die Angst vor Herzinfarkt und Schlaganfall dürfte zu den Häufigsten bei den Leuten mit Krankheitsängsten zählen.
Typisch ist auch, dass man - weil die Symptome durchaus überzeugend sind und öfter wechseln - im fortgeschrittenen Stadium der Angststörung der Diagnose der Ärzte nicht mehr glaubt. Oft beginnt dann eine Art „Ärzteshopping“, bei dem man von einem Spezialisten zum Nächsten geht, weil man überzeugt davon ist, die anderen Ärte müssten etwas übersehen haben.
Auslöser ist häufig - wenn auch nicht immer - der Tod eines nahestehenden Menschen.
Google mal unter „Angst- und Panikforum“, da triffst du andere Betroffene, die deine Leidensgeschichte mit Sicherheit nachvollziehen können. Dort kannst du dir Rat holen, eine Therapie kann das ihrige tun.
Rauche am Tag ca. 4 bis 5 Zigaretten und trinke ab und an
abends ein paar Flaschen Bier.
Daran könnte es liegen…KÖNNTE…hört sich blöd an…aber bei mir war es so.
Ich hatte genau die selben Symptome…bin von Arzt zu Arzt gerannt, immer waren die Befunde in Ordnung, aber das Problem blieb. Ein Lungenarzt machte mich darauf aufmerksam, dass es auch mit dem Rauchen zu tun haben könnte…ich muss dazu sagen…ich konnte mit einem Päckchen Zigaretten so ca. 3 bis 5 Tage aus kommen während all meine Bekannten und Freunde ein bis 1 1/2 Päckchen am Tag verraucht hatten (ich war wohl Gelegenheitsraucher???) gerne im Cafe mit Freunden, ab und zu nach dem essen oder bei Stress…jedenfalls hab ich mir übers Aufhören Gedanken gemacht nach dem der Arzt das erwähnt hatte und hab es durch gezogen… tatsächlich es wurde besser…hmmm dachte Jahrelang das war ein Zufall, allerdings habe ich vor ein paar Monaten nach sehr stressiger Zeit angefangen wieder gelegentlich zu rauchen und plötzlich waren die alten Probleme wieder da. Hab dann wieder aufgehört und wieder wurde es gut…Zufall??? Keine Ahnung, aber ein Versuch wert… abgesehen davon ist es gesünder… kann mir vorstellen, dass es in verbindung mit Alkohol noch schlimmer sein müsste…
Du rauchst ohnehin nicht besonders viel, daher denke ich, dass Du mit dem Aufhören nicht all zu viel Probleme haben wirst…so gings mir jedenfalls…