Hallo liebe Community,
vorweg: ich weiß, dass schon viel über dieses Thema geschrieben wurde und hab auch schon einiges gelesen, trotzdem beruhigt mich das in meinem Fall noch nicht ganz. Ich wollte einfach euren Rat dazu hören.
Also zu mir: Ich bin 22 Jahre jung, 1,78 groß und sehr dünn (keine 50 Kilo). Bin typisch leptosom, leide seit Jahren unter rezitativen Pneumothoraces (ja wurd auch opereriert, behandelt etc pp / hab da schon viel hinter mir) und bin ein sehr emotionaler Mensch. Hab schon vieles an Krankheiten gehabt, oft durch meine Gefühle ausgelöst. Ich betreibe keinen Sport und hab grad in letzter Zeit viel rumgehockt und mich auch nicht so sonderlich gut ernährt. Ich habe normalerweise einen eher niedrigen Blutdruck (120 / 80) und einen recht hohen Ruhepuls von 90-100.
Zu meinem Problem: Ich bin vor zwei Tagen losgefahren, um mir eine Wohnung für meinen neuen Studienplatz in einer neuen Stadt zu suchen und an dem morgen fing es an: Herzstolpern. So ca 1-5 alle 5 Minuten. Es fühlt sich an als würd das Herz ganz kurz stehen und dann mit einem Druck weiterpumpen. Danach schlägt es normal weiter. Ich hatte solche Rhythmusstörungen schon häufiger, aber dann maximal 5 am Tag. Ich war vor ein paar Wochen schon mal zu meinen Heilpraktiker wegen Herzklopfen, also ich meinte mein Herz pumpte so stark (Bin nicht zum Facharzt, weil ich was ähnliches vor zwei Jahren schonmal hatte und der Kardiologe sagte, dass mein Herz okay ist). Mein Heilpraktiker sah sich meinen Puls an, der unregelmäßig und hoch sei, so sagte er. Wir redeten und er meinte, dass es bei mir psychosomatischer Art sei (hatte in letzter Zeit viel mit Liebeskummer am Hut). Nun ja, das Ganze ging langsam weg und nun fahr ich zum Wohnung gucken und ich bekomm Herzstolpern, dass nun schon 4 Tage anhält.
Begleiterscheinungen sind nur, dass ich mich erschrecke und mein Magen mitzuckt bei solchen „Rucklern“. Gehäuft tritt das Stolpern ein, wenn ich das Herz einenge, also Beine anziehe, viel Esse etc pp. Blutdruckabfall ist mir nicht aufgefallen und belastbar bin ich noch genau so viel wie vorher, eben wenig . Apropos Magen, ich hab eh viel mit Magen-Darm-Reizungen zu tun, aber seit ca einer Woche (also schon bevor das mit dem Herz losging) und gerade seit Donnerstag macht mir der Magen extrem Probleme. Obs am Wohnungs- und Liebesstress liegt und in wie weit es das Herz beeinflusst weiß ich nicht. Es ist auf jeden Fall ein Druckgefühl im oberen Magenbereich, einige Zentimeter unterm Brustbein und unterm Kehlkopf. Gerade beim Atmen merk ich beim Magen bzw im oberen Brustbereich einen Widerstand, entweder von den Bronchien oder von der Speiseröhre. Mein Husten hört sich auch anders an als sonst, hab aber keinen Hustenreiz oder sonstiges. Ach ja mein Kreislauf ist noch ein wenig durcheinander (bei mir nicht ungewöhnlich) und hab ein leichtes Schwindelgefühl. Ansonsten alles okay, kleine Wehwechen eben, die aber in der Summe nerven
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Ich persönlich vermute, dass es wieder eine Kopfsache ist bei mir. Die neue Stadt zu sehen, Wohnung suchen und im Kopf zu haben bald umziehen zu müssen lösten bei mir viel Stress aus, konnte auch nicht recht essen. Kann aber natürlich auch ernährungstechnischer Natur sein oder der Magen oder doch was mit dem Herzen? Wann sollte ich damit zum Arzt gehen? Sofort oder soll ich warten, ob es so abklingt. Mein, dass es heut schon seltener geworden ist.
Freu mich über euren Rat, weil es mich doch schon sehr beschäftigt, da es einfach nervt. Danke schon mal im Voraus!
Liebe Grüße
Tombstone
