würde mich sehr über Erfahrungswerte freuen, wem lokale Behandlung in der Akutphase - der Augen und der Nase- geholfen hat, zumindest leidlich geholfen hat, gerne auch unter Angabe der Produkte.
Systemische Behandlung mit Antihistaminika etc. kommt wegen schwerer Nebenwirkungen und „hilft nicht“ nicht in Frage.
mir helfen die Berberil Einzeldosis-Augentropfen (N EDO) ganz gut. Praktisch finde ich es eben, dass sie in Einzeldosispipetten abgefüllt sind und man so eher mit einer Packung über den Sommer kommt als mit Fläschchen, die man nach 3-6 Wochen verwerfen sollte.
Mit Nasenspray-Erfahrungen kann ich leider nicht dienen, mein Hauptproblem sind die Augen (und die Lunge). Nehme in der schlimmen Zeit (die ja bald beginnt *heul*) Cortison, Ceterizin sowie Augentropfen…
Vielen Dank, bin ja für jeden Hinweis offen, und behalte das mal im Kopf, ich könnte es mir aus den USA mitbringen lassen, bis dahin muss ich andere Wege austesten.
Online finde ich nicht allzu viel darüber, leider.
Was hilft,ist erstmal gut.
Bei den Sympathomimetika, die über eine Gefäßverengung wirken habe ich dennoch große Bedenken, das mag bei Einsatz in den Augen weniger schwierig sein, als in der Nase, ich weiss es nicht.
Aber für die Dauer ist das für uns nichts- auch wenn es ebenfalls in der Nase hilft, dann aber nur mal zum Schlafen.
Ich habe jetzt mal Spray und Tropfen mit Cromoglicinsäure geholt, die relativ nebenwirkungsfrei ist und bei Daueranwendung in der Saison helfen kann.
Mal gucken.
Wenn`s vorbei ist, wird sie an einer Hyposensibilisierung nicht vorbei kommen, an der ich allerdings auch so meine Zweifel habe, selbst, wenn sie dem einen oder anderen helfen mag.
Vielleicht hat mit der Cromoglicinsäure jemand Erfahrungen gemacht, die er mitteilen mag?
Mastzellenstabilisatoren wie Cromoglycinsäure müssen allerdings 4mal täglich und mind. 4 Wochen vor Saisonstart schon eingenommen werden, um ihre Wirkung zu entfalten. Das solltest du bei ihrer Verwendung bedenken.
Zu der Anwendung von Sympathomimetika möchte ich noch loswerden, dass hier das Abhängigkeitspotential (im Sinne von ständig angeschwollener Nasenschleimhaut) bei systemischen Präparaten lange nicht so hoch ist wie bei lokal angewendeten Sprays oder Tropfen. Außerdem gibt es hier Unterschiede in der Selektivität. Die Blutgefäße im Allgemeinen besitzen alpha- und beta-Rezeptoren, die auf gefäßverengende Mittel reagieren. Die Blutgefäße der Schleimhäute besitzen nur alpha-Rezeptoren, weswegen hier mit systemischen Nebenwirkungen bei alpha-selektiven Sympathomimetika (wie z.B. Phenylephrin) eher weniger zu rechnen ist.
Nur so als Lanze für systemische Sympathomimetika, die darf man (wie so oft) nicht alle über einen Kamm scheren
Ich wünsche dir viel Glück auf der Suche nach „deinem“ Heuschnupfenmittel. Mich plagt der Mist seit über 30 Jahren und es wird eher schlimmer als besser…