Heute im Museum

Hallo Experten!

Heute waren wir in einem Museum, hier in Nürnberg. Mein Sohn und sein Freund (beide 3 Jahre alt) waren schlichtweg begeistert. Ein mehrmaliges Hingehen steht uns unbedingt bevor.

Nun ja, in diesem Museum, namens „Museum der Industriekultur“ gab es ein Raum für Kinder zum spielen. Bis auf ein paar Ausnahmen, handelten sich alle „Spiele“ um Experimente im Rahmen der Physik (zB Optik, Fotovoltaik, Schallenübertragung,…) Also alles so ziemlich Sachen, die mir bekannt sind. Doch eins kannte ich nicht bzw weiß ich nicht wie das zustande kommt oder auf welche Theorie beruht. Und das ist meine Frage.

Das Experiment war folgendes:
Man kam in einem sehr dunkel gehaltenen Tunnel. So ziemlich in der Mitte, gab es ein Kreis (durchmesser ca 2 mtr.) der sich dauernd aber recht langsam in die eigene Achse drehte. Und dem gegenüber gab es eine sehr starke Lampe, die bei Knopfdruck ein Blitz (wie bei den Fotoapparate) erzeugte. Wer oder was in Augenblick des Blitzes sich unmittelbar vor dem Kreis aufhielt, hinterlies einen Schatten, der seinen Umriss genau entsprach. Diese Schatten -und das war der Clou der Sache- blieb für ca 15 oder gar 20 Sek in dem Kreis, auch dann wenn das Gestalt, dessen Umrisse geblendet wurden, sich verzogen hatte.

Wie kommt das? Welches Gesetz steckt dahinter??
Ich glaube das Experiment hies „Bleibende Schatten“ (o.ä.)

Für Eure Hilfe im Vorfeld vielen herzlichen Dank!
Sehr schöne Grüße aus Nürnberg
Helena *die schon immer eine Niete im Physik war*
PS Hier der Link zu dem Museum:
http://www.museen.nuernberg.de/industriekultur/

Hallo Helena,

Wie kommt das? Welches Gesetz steckt dahinter??
Ich glaube das Experiment hies „Bleibende Schatten“ (o.ä.)

das gab es letztes Jahr auch mal bei Kopfball, also erspare ich mir weitere Erklärungen, guckst Du hier: http://www.kopfball-online.de/arcexp.phtml?kbsec=arc…

Jörg

Hallo Jörg!
Vielen herzlichen Dank für Deine sehr schnelle Antwort!
Genau das ist wonach ich gesucht habe! Deshalb eben mein Sternchen!
Also ich werde mein Sohn davon abhalten, diese Wand zu berühren… (Sulfatwaaaaassss???) ;o)))
Ganz liebe Grüße aus Nürnberg!
Helena

kein Problem…
Hallo Helena,
keine Panik, Zinksulfid ist bei Berührung ungefährlich…

http://www.chempage.de/lexi/zinksulfid.htm

http://www.gefahrstoffdaten.de/1314-98-3_329.htm

Gruß Alex

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Moin

Also ich werde mein Sohn davon abhalten, diese Wand zu
berühren… (Sulfatwaaaaassss???) ;o)))

Zinksufid ist gar nicht so übel. Also er nicht anfängt an Teile der Wand zu verschlucken ist alles OK.

cu

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Hallo Alex,

keine Panik, Zinksulfid ist bei Berührung ungefährlich…

und außerdem sind solche Leuchtfarben üblicherweise in einem Kunststoffträger versiegelt, sodaß eine direkte Berührung ohnehin nicht möglich wäre. Sonst wäre auch die Schicht nach kurzer Zeit ziemlich „abgegriffen“.

Jörg

Vielen herzlichen Dank an alle, die hier beantw…
Hallo Experten!

…ortet haben!!! ;o)))
Ihr habt mir sehr geholfen und nun verstehe ich das besser.

Solltet Ihr Euch aber aufgefallen sein, daß ich „sulfaaaaaaaawaaaaaas“ gesagt habe, nur merken, daß ich -rein theorethisch, versteht sich- den Unterschied zwischen Sulfid und sulfat kenne. (Auf Spanisch heissen das „Valencias“ und sind die frei bewegliche Elektronen eines Elements, in dessen letzten „Schicht“, die die Fähigkeit besitzen sich mit einer anderen Element zu verbinden. Klares Beispiel: o2) Schwefel (Sulfur oder azufre) hätte 2, 4 oder 6, je nach Verbindung, deshalb eben diese Namen: sulfid, sulfat und XXX) Schönen Gruß an Mendeliejev! ;o)))

Übrigens das alles ohne Google, wohl gemerkt -und hoffentlich richtig!

Ganz liebe Grüße aus Nürnberg!
Helena