möglicherweise wäre eine Plazierung Deines Postings unter „Oldtimer“ glücklicher gewesen
O.k., zur Sache.
In diesem speziellen Fall hilft ein Anruf bei der Ford AG (also beim Hersteller nachfragen, nicht beim Händler) in Köln weiter. Grundsätzlich benötigst Du nur die Auskunft, ob die Ventilsitze gehärtet ausgeführt wurden oder nicht. Die können Dir das sagen (möglicherweise solltest Du bei Deinem Anruf die Fahrgestellnummer und eventuell die Motornummer parat halten).
Wenn der verbaute Motor über gehärtete Ventilsitze verfügt, ist ein Bleizusatz nicht erforderlich aber eventuell müssen ein paar Einstellungen verstellt werden (Zündzeitpunkt, eventuell „kältere“ Kerzen verwenden). Zusätzlich könntest Du dann auch einen Kat nachrüsten. Dies hätte auf eventuelle spätere Oldtimereinstufungen keine Auswirkungen, denn das wird akzeptiert (Stichwort -> zulässige technische Veränderungen).
Wenn der Motor aber noch nicht über gehärtete Ventilsitze verfügt, ist ein Bleizusatz u.U. sinnvoll. Unglücklicherweise hast Du dann aber keine Chance mehr auf die „grüne Plakette“ und zahlreiche Innenstädte sind dann einfach tabu für Dich, bzw. für diesen Wagen.
Ich hoffe, diese Einlassungen waren hilfreich im Sinne der Anfrage
habe schon berichte gelesen, daß alte Autos ab einer gewissen km-Leistung keinen mehr benötigen, da die Ventilsitze dann eh ausgelutscht / ausgehärtet sind.
Genau so ist es .
Die Umstellung auf Bleifrei hat Ford 85/86 vollzogen.
Über verschiedene Kennbuchstaben am Zyl.Kopf läßt sich herausfinden ob er gehärtete Sitze bekommen hat.
Beim Bleifreizusatz kann man geteilter Meinung sein.
Manche schwören darauf.
Ich halte es mittlerweile für eine eher unnütze Geldausgabe.
Bin jahrelang mit den Zusätzen gefahren, aber genützt hatte es bei mir überhaupt nicht.
Die Sitze waren nach sehr kurzer Zeit wieder ausgeschlagen und das Ventilspiel auf Null.
Hab mir diesen Winter daher einen Satz Bleifreiköpfe zugelegt und nun ist Ruhe.
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]