Welches Konzept verfolgt das HGB und welches das IFRS?
Grüße
MPergunta
Welches Konzept verfolgt das HGB und welches das IFRS?
Grüße
MPergunta
Das HGB verfolgt das Vorsichtsprinzip ("lieber arm als zu reich) und IAS/IFRS Hat den Grundsatz der Informatinosvermittlung (decision usefulness)
Zum Vorsichtprinzip gehören:
Anschaffungs-/Herstellungskostenprinzip (AHK als Bewertungsobergrenze)
Imparitätsprinzip: drohende Verluste werden sofort verbucht (z.B. außerordentliche Abschreibung) wobei gewinne erst gebucht werden, wenn sie realsiert sind
Nierstwertprinzip auf der Aktiv-, und Höchstwertprinzip auf der Passivseite,
Bildung stiller Reserven als „Tradition“
Ansatz des IAS/IFRS:
Investitionsorientierung, periodengerechte Erfolgsermittlung, kein Imapritätsprinzip, Realisierbarkeit statt Realisierung
Über dieses Thema könnte man Bücher schreiben, aber ich hoffe zumindest die Grundlagen rübergebracht zu haben…
Grüße
danke sehr! Das hilft mir weiter!
so soll es sein 
…hab doch noch eine Frage:
Übt nicht das HGB eine Periodengerechten ausweis eher als IFRS?
Das periodengerecht zielt vor allem auf das Imparitätsprinzip ab. Im HGB werden gewinne erst verbucht, wenn sie realsiert sind, wobei lt. IAS/IFRS diese bereits vorher verbucht werden dürfen z.B. bei Wertsteigerungen von Aktien (HGB: Bewertungsobergrenze sind die AK, in IAS/IFRS werden sie mit dem Tageswert bewertet)
meinst du hier das Realisationsprinzip statt das Imparitätsprinzip?
Eine genaue Abgrenzung der verschiedenen Prinzipien ist leider nicht möglicht
Imparitätsprinzip: drohende Verluste werden sofort verbucht (gleichzeitig Vorischtsprinzoü) wobei gewinne erst gebucht werden, wenn sie realsiert sind (gleichzeitig Realisationsprinzip)
aber grundsätzlich muss ich dir recht geben. das realisationsprinzip trifft es hier besser
Hi, da das Imparitätsgesetz im IFRS keine Gültigkeit hat, fallen wahrs. auch die gemilderten und strengen Niederwertprinzipien aus, oder gibt es die im IFRS?
Kennst du eine gute Seite die gut und übersichtlich ist um solche Sachen gut zu Klären? Oder ein guter Skript?
Grüße
Hallo,
Das periodengerecht zielt vor allem auf das Imparitätsprinzip
ab.
Das stimmt so nicht. Diese Prinzip sind als gleichrangig zu betrachten. Das IP bezieht sich konkret auf die Behandlung, die unterschiedliche Behandlung realisierter Gewinne und Verluste.
Die Periodenabrenzung hat den Ausweis eines perioden gerecht ermittelten Gewinns zum Gegenstand. Man bilanziert, weil man wissen will, was in einem Geschäftsjahr angefallen ist. Man könnte auch auf die Totalperiode abstellen. Die Gewinne aller einzelnen GJ muss in Summe dem Ergebnis über die Totalperiode entsprechen. Nur könenn Unternehmen theoretisch unendlich lang leben. Da müsste man auf seinen Gewinn mitunter lange warten.
VG
Sebastian