HIBC Barcode für medinzin. Kennzeichnung

Hi!

wer kennt sich damit aus?
v.a. interessant ist, wie genau sich die zweite Zeile des Codes generiert.

Danke im voraus,

Mathias

Corel kennt nur die folgenden…
CodaBar

CodaBar wird gewöhnlich in Bibliotheken, Blutbanken und beim Pakettransport per Flugzeug verwendet. Es ist ein Format mit variabler Länge, mit dem sich folgende 20 Zeichen codieren lassen: 0123456789-$:/.+ABCD. Das erste und letzte Zeichen einer CodaBar-Nachricht muß einer der Buchstaben A, B, C oder D sein, der Hauptteil der Nachricht sollte diese Zeichen jedoch nicht enthalten.

Code 25

Code 25, auch „Code 2 von 5“ genannt, ist ein diskretes Codeformat mit variabler Länge. Die Bezeichnung bezieht sich auf die Tatsache, daß es zwei dicke Striche bei insgesamt fünf Strichen für jedes codierte Zeichen gibt. Dieses Format wird hauptsächlich beim Inventarisieren, bei der Identifizierung von Umschlagtaschen für entwickelte Fotos, bei Flugtickets und bei der Gepäck- und Frachtverladung verwendet.

Code 39

Code 39 ist das beliebteste Format in den Bereichen außerhalb des Einzelhandels. Es wird häufig in der Produktion, beim Militär und im Gesundheitswesen eingesetzt. Dieses Format mit variabler Länge akzeptiert die folgenden 44 Zeichen:
0123456789ABCDEFGHIJKLMNOPQRSTUVWXYZ-.*$/+%. Der Stern (*) wird als Anfangs-/Endzeichen benutzt und darf nicht im Hauptteil der Nachricht verwendet werden.
Sie können auch eine Prüfziffer als zusätzliche Sicherheitsmaßnahme hinzufügen. Code 39 unterstützt die Prüfzifferformate „Modulo 43“ und
„xxx-nnnnnnn-c“.

Code 128

Code 128 ist ein alphanumerisches Format mit variabler Länge und hoher Dichte. Es verfügt über 106 verschiedene Strich- und Leerstellenmuster, und jedes Muster kann eine von drei verschiedenen Bedeutungen haben, was davon abhängt, welche der drei verschiedenen Zeichenreihen angewendet wird. Eine Zeichenreihe codiert alle Großbuchstaben und ASCII-Steuerzeichen. Eine andere Zeichenreihe codiert alle Groß- und Kleinbuchstaben, und die dritte Reihe codiert numerische Ziffernpaare von 00 bis 99. Die angewendete Zeichenreihe wird durch das Anfangszeichen festgelegt.

Code 128 ermöglicht auch die Codierung von vier Funktionscodes: FNC1, FNC2, FNC3 und FNC4. FNC1 ist für die Verwendung in europäischen Artikelnummern (European Article Numbering - EAN) reserviert. Mit FNC2 wird ein Barcode-Leser angewiesen, die Nachricht in einem Barcode-Symbol mit der Nachricht im Textsymbol zu verketten. Mit FNC3 wird ein Barcode-Leser angewiesen, eine Zurücksetzung auszuführen. FNC4 wird in abgeschlossenen Systemanwendungen eingesetzt.
EAN 128 ist eine Variation des Formats von Code 128. EAN 128 benutzt dieselbe Codereihe wie Code 128 mit der Ausnahme, daß die Funktionscodes FNC2 bis FNC4 nicht in einem Symbol verwendet werden dürfen und FNC1 als Teil des Anfangscodes im Symbol benutzt wird. Eine erweiterte Option von Code 128 im Barcode-Assistent ermöglicht Ihnen, das Format EAN 128 zu aktivieren bzw. deaktivieren.

EAN-8

Das EAN-System (European Article Numbering = Europäische Artikelnumerierung) ist eine europäische Version des Universal Product Code (UPC).
EAN 8 codiert acht Ziffern, darunter zwei Ziffern für den Ländercode, fünf Datenziffern und eine Prüfziffer. Im Barcode-Assistenten müssen Sie genau sieben Ziffern eingeben, die achte Ziffer bzw. Prüfziffer wird automatisch erstellt.
Eine Zahl aus zwei oder fünf Ziffern kann als Ergänzung an das Haupt-Barcodesymbol angehängt werden. Diese ist zur Verwendung bei Publikationen und Zeitschriften bestimmt. Die Zahl erscheint als zusätzlicher Barcode rechts vom Haupt-Barcode.

EAN-13

EAN-13 ist die europäische Version von UPC (A) (Uniform Product Code). EAN-13 und UPC (A) unterscheiden sich dadurch, daß EAN-13 eine dreizehnte Ziffer in das Paritätsmuster der sechs linken Ziffern eines UPC (A)-Symbols codiert. Diese dreizehnte Ziffer stellt in Verbindung mit der zwölften Ziffer normalerweise einen Ländercode dar.
An das Haupt-Barcodesymbol kann eine Zahl aus zwei oder fünf Ziffern als Ergänzung angehängt werden. Diese ist zur Verwendung bei Publikationen und Zeitschriften bestimmt. Diese Zahl erscheint als zusätzlicher Barcode rechts vom Haupt-Barcode.

FIM

Facing Identification Mark (FIM)-Muster (Druck-Identifizierungsmarkierung) sind eine andere Art von Post-Barcodes, die bei der automatisierten Postabfertigung vom US-amerikanischen Postdienst eingesetzt wird. FIM-Muster werden für das automatische Bedrucken und Stempeln von Post verwendet, die keine Briefmarke oder keine Zählungsmarkierung enthält, wie zum Beispiel gebührenfreie Antwortpost, Strafporto-Post usw.
Zur Zeit sind vier FIM-Muster im Einsatz. FIM-A wird bei gebührenfreier Antwortpost verwendet, die mit POSTNET-Barcodes vorbedruckt wurde. FIM-B wird bei gebührenfreier Antwortpost, Strafporto- und frankierter (staatlicher) Post verwendet, die nicht mit POSTNET-Barcodes vorbedruckt wurde. FIM-C wird bei gebührenfreier Antwortpost, Strafporto- und frankierter Post verwendet, die mit POSTNET-Barcodes vorbedruckt wurde. FIM-D zeigt an, daß Porto erforderlich ist. FIM-Muster werden in der oberen rechten Ecke am oberen Rand entlang, etwa 5 cm vom rechten Rand von Briefen und Karten angebracht.

ISBN

ISBN-Nummern (Internationale Standard-Buchnummern) sind eindeutige Nummern, die auf Bücher gedruckt sind. Es handelt sich hier nicht um einen gesonderten Barcodetyp. ISBN-Nummern haben eine bestimmte Struktur und werden mit EAN-13-Barcodes codiert. Die Nachricht wird durch einen festen, dreiziffrigen Ländercode von 978 gebildet, gefolgt von der 10-ziffrigen ISBN-Nummer. Die zehnte Ziffer bzw. Prüfziffer entfällt.

ISSN

ISSN-Nummern (Internationale Zeitschriftennummern) sind eindeutige Nummern, die auf Zeitschriften und Zeitungen gedruckt sind. Es handelt sich hier nicht um einen gesonderten Barcodetyp. ISSN ist ein EAN-13-Barcode mit einem 977-Ländercode und einem zweiziffrigen Ergänzungscode. Der zweiziffrige Ergänzungscode enthält die Nummer der Ausgabe, das heißt Januar = 01, Februar=02 usw.

ITF

ITF ist ein rein numerisches Format mit hoher Dichte und variabler Länge. Die Striche und Leerstellen werden so ineinander verschachtelt, daß die Ziffern der ungeraden Stellen in den Strichen und die Ziffern der geraden Stellen in den Leerstellen codiert werden. ITF ist eins der populärsten Formate im Transport- und Lagerungssektor.
Der Barcode-Assistent ermöglicht die Eingabe von bis zu 40 numerischen Ziffern.

ITF 14

ITF-14 ähnelt dem ITF-Format, mit der Ausnahme, daß genau 13 Ziffern im Barcode-Assistenten eingegeben werden. Wahlweise können fünf Ziffern für den Zusatz-Barcode eingegeben werden.

JAN-8

JAN-8 ist das japanische Äquivalent zu EAN-8.

JAN-13

JAN-13 ist das japanische Äquivalent zu EAN-13.

MSI Plessey

Der MSI Plessey-Barcode ist eine Variante des Plessey-Barcodes. Es ist ein impulsdauer-modulierter, nicht selbstprüfender Code und wird vorwiegend für die Etikettierung von Kaufhauswaren verwendet. Es ist ein Format mit variabler Länge, das eine Codierung der folgenden 10 Zeichen ermöglicht: 0123456789. Jedes Zeichen besteht aus acht Elementen, das heißt vier Strichen und vier Leerstellen.

Pharmacode

Der Pharmacode wird für die Online-Sicherheitskontrolle des Verpackungsvorgangs in der pharmazeutischen Industrie benutzt. Große Drucktoleranzen beeinflussen die Lesbarkeit des Codes nicht.

POSTNET

POSTNET-Barcodes sind die Symbole, mit denen in den USA Postleitzahlen auf Post codiert werden. Die Postabfertigung des Postdienstes ist so organisiert, daß sie vollkommen automatisiert werden kann, und POSTNET- Barcodes liefern die Symbole, die die automatisierte Einrichtung mit Daten versorgen.
POSTNET-Symbole unterscheiden sich von anderen Formaten dadurch, daß die Höhe der einzelnen Striche variiert, im Gegensatz zur einzelnen Strichbreite. Jede Nummer wird durch ein Muster von fünf Strichen dargestellt. Für Anfangs- und Endstriche wird ein einzelner, langer Strich verwendet. POSTNET kann für 5-ziffrige, 9-ziffrige und 11-ziffrige Zustellungspunkt-Barcodes benutzt werden. Diese Codes werden oft in Verbindung mit FIM-Strichen eingesetzt, die man in der rechten oberen Ecke eines Poststücks wie etwa eines gebührenfreien Antwortbriefs findet.

UPC(A)

UPC(Uniform Product Code)-Symbole werden in Einzelhandelsanwendungen eingesetzt. UPC(A) ist ein 12-ziffriges Format. Das Symbol besteht aus 11 Datenziffern und einer Prüfziffer. Die erste Ziffer ist eine Zahlensystem-Ziffer, die in der Regel den Typ des Produkts, das identifiziert wird, darstellt. Bei den folgenden fünf Ziffern handelt es sich um einen Code des Herstellers, und mit den nächsten fünf Ziffern wird ein bestimmtes Produkt identifiziert.

UPC(E)

Wie UPC(A) wird UPC(E) bei Einzelhandelsanwendungen eingesetzt. Da der Barcode physikalisch gesehen kleiner ist, eignet er sich allerdings besser für kleinere Gegenstände. UPC(E) wird auch „nullenunterdrückt“ genannt, weil UPC(E) einen normalen 12-ziffrigen UPC(A)-Code in einen 6-ziffrigen Code komprimiert. Es unterdrückt die Zahlensystem-Ziffer, die Endziffern im Hersteller-Code und Anfangsnullen im Produkt-Identifizierungsteil des Codes.

Danke!
für die Tips.

Gruß,

Mathias