Hier richtig? - weiss nicht wo ich fragen soll?

hi ich hab mal ne frage ich kenne die namen meiner eltern, meiner großeltern und uhrgroßeltern. gibt es irgendwo die möglichkeit zu erfahren wer die eltern meiner uhrgroßmutter waren? kann man vielleicht irgendwo eine ahnentafel oder sowas bei einem bestimmtem amt anfordern?

ps. wie kann man herausfinden wie das familienwappen aussah?

würd mich sehr über ne antwort freuen

lg honey

Hi kitty
eine möglichkeit ist, bei google nach dem Hausnamen zu googlen.
Wenn die Familie prominent war, dann gibts vielleicht n Eintrag.

Ansonsten in alten Kirchenbüchern.

Oder -spezieill in HH- in Handwerksrollen oder Zunftbüchern.

HH war auch mal jüdisch besiedelt, vielleicht gbits darüber noch Einträge in deren Gemeinde-Register?

Versuchs mal, am ehesten in alten Kirchen-Sterbe-Büchern.
Friedhofsverwaltungen oder gar hier (ein Mitglied von wer-weiss-was:
[email protected] (Beerdigungsinstitut in HH)

Viel Erfolg - digi

Hi
Etwas mit Arbeit verbunden aber am meisten Erfolg versprechend sind die Kirchenbücher.
Ab und an können auch die Stadtarchive weiterhelfen.

Gruß
HaWeThie

(nur mal so anmerk: auch wenn viel Zeit vergangen ist - mit „Uhren“ haben die Urgroßeltern nichts zu tun - der Begriff „TickTack-Oma“ ist ein Joke)

Hallo,
Kirchenbücher wurden zwar schon erwähnt, aber die Einsicht in diese ist oft mit Kosten verbunden. Schau mal bei Wikipedia unter Genealogie, da sind einige Links die dir evtl weiterhelfen.
Frag außerdem mal in deiner Familie, ob es eine Familienbibel gibt, da sind auch oft Stammbäume drin.

Hallo,

grundsätzlich ist es ganz einfach, wenn wir uns im Bereich der heutigen Bundesrepublik befinden. Du nimmst dir das älteste in der Familie greifbare Familienstammbuch. Da sind die Daten der Eltern der Eheleute eingetragen. Interessant ist das Geburtsdatum, der Geburtsname und der Geburtsort der Eltern. Jetzt suchst Du das für den Geburtsort der Eltern jeweils zuständige Standesamt heraus. Das geht über Google und den Namen der Gemeinde. Oft reicht schon www…de. Jetzt ein freundliches Mail oder ein netter Brief (frankierter Rückumschlag für Übersendung der Urkunden) an das Standesamt, dass Du auf Ahnenforschung bist und mehr über Herrn X/Frau Y wissen möchtest, und wenn Du Glück hast, schicken sie dir gelich alles was sie so haben sogar kostenfrei zu. Bei weniger Glück wollen Sie ein paar Euro. Bei ganz wenig Glück bittet man dich, selbst vorbei zu kommen. Hast Du Pech, gibt es keine Unterlagen mehr (im Krieg zerstört).

Über die Standesamtsschiene kommt man oft erstaunlich weit. Reicht die nicht mehr, muss man es mit Kirchenbüchern versuchen oder mal nach so genannten Ortsfamilienbüchern Ausschau bei Google halten. Darin sind dann alle Familie eines Ortes über einen bestimmten Zeitraum von netten Mitmenschen aufbereitet worden.

Wenn man etwas Glück hat, dann geht es dir so wie mir: Ich wollte nur die „handvoll“ bei Eltern und Verwandschaft noch greifbaren Daten mal zusammentragen, bevor sie verloren gehen. Ohne auch nur einmal das Haus zu verlassen und für nicht einmal € 20,-- hatte ich nach rund sechs Wochen zwei Familienzweige bis knapp 1700 quer durch die heutige Bundesrepublik zurückverfolgt und einen Stammbaum von über 200 Leuten beisammen, der auch an einigen anderen Stammbäumen mit über 1000 Einträgen andockt. Wenn ich mal wieder mehr Zeit habe, werde ich das Spiel mal wieder aufnehmen. Ich habe einige neue lebende Verwandte gefunden, die sicher auch noch etwas mehr beitragen können. Auch einige ins Ausland gehende Zweige lassen sich sicher noch mit relativ wenig Aufwand weiterverfolgen.

Gruß vom Wiz

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Vielleicht auch hier?

http://www.berlin.de/standesamt1/aufgaben/index.html