Hallo,
ich suche im Rahmen von Hitler und sein Regime so eine Art Organigramm oder ähnliches, an der man erkennen kann, wer ihm unmittelbar unterstand und wer andererseits für was zuständig war, wie Flugabwehr, Panzer, U- Boote usw. Ich hoffe, jemand kann
mir weiterhelfen.
Bis zum 8. 2. 1942 war Fritz Todt (Organisation Todt) für Rüstung, Strassenbau, Kraftwerke, Wasserstrassenbau zuständig. Er war Minister für Bewaffnung und Munitionsbeschaffung des Heeres.
Er verunglückte am 8.2. und Albert Speer wurde sein Nachfolger.
ich suche im Rahmen von Hitler und sein Regime so eine Art
Organigramm oder ähnliches, an der man erkennen kann, wer ihm
unmittelbar unterstand und wer andererseits für was zuständig
war, wie Flugabwehr, Panzer, U- Boote usw. Ich hoffe, jemand
kann mir weiterhelfen.
Ich schätze mal du redest von den Ministern/Oberbefehlshabern, oder? Falls ja hier eine kleine Liste:
Die Oberbefehlshaber der drei Gattungen:
Herman Göring: Oberbefehlshaber der Luftwaffe (1935-45)
Wilhelm Keitel: Oberbefehlshaber der Wehrmacht (1938-45)
Erich Raeder: Oberbefehlshaber der Kriegsmarine (1935-43)
Karl Dönitz: Befehlshaber der U-Boote (1939-43)/ Oberbefehlshaber der Kriegsmarine (1943-45)
Minister mit wichtigen Aufgabenbreichen:
Fritz Todt: Reichsministerium für Bewaffnung und Munition (1940-42)
Albert Speer: Reichsministerium für Bewaffnung und Munition (1942-45)
Heinrich Himmler: Reichsministerium für Inneres (1943-45)/ Reichsführer SS (1929-45)
Wichtige politische Minister:
Rudolf Heß: „Stellvertreter des Führers“ (1933-41)
Martin Bohrman: „Sekretärs des Führers“ (1943-45)
Joseph Goebbels: Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda (1933-45)
Wem jetzt genau was gehörte war nicht immer klar. Kriegsschiffe gehörten zwar alle zur Kriegsmarine und Kampfflugzeuge zur Luftwaffe (‚Alles was fliegt gehört mir‘ - Göring), aber Panzer, Artillerie oder Flakabteilungen konnten durchaus zu verschiedenen Truppenteilen gehören.
Wenn du vielleicht nochmals genauer sagen könntest worum es dir geht kann man dir sicher weiterhelfen
der Ersteller dieses Organigramms dürfte sich mindestens mit einem Ehrendoktor schmücken; denn wer Ordnung in dieses Chaos (ja, Chaos!) brächte, hat ihn sich redlich verdient. Ich glaube aber, man kann es nicht in ein Organigramm pressen. Und genau das machte Hitlers Herrschaftssystem aus.
Gruß,
Andreas
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
der Ersteller dieses Organigramms dürfte sich mindestens mit
einem Ehrendoktor schmücken [dürfen, sic!]; denn wer Ordnung in dieses Chaos
(ja, Chaos!) brächte, hat [hätte, sic!^2] ihn sich redlich verdient.
Ich würde versuchen, den Versuch zu wagen, fände sich eine Gruppe in Bezug auf dieses gemeinsame Ziel Gleichgesinnter…
…sowas ließe sich doch im Zeitalter gemeinsam bearbeiteter Dokumente und „messanger“-Dienste mit begrenztem Aufwand durchführen. Man müsste nur die notwendige Zeit haben. Hinreichend wäre Zeit dann allerdings noch nicht, man bräuchte in jedem Fall auch die ebenfalls notwendige Muße…
der Ersteller dieses Organigramms dürfte sich mindestens mit
einem Ehrendoktor schmücken; denn wer Ordnung in dieses Chaos
(ja, Chaos!) brächte, hat ihn sich redlich verdient. Ich
glaube aber, man kann es nicht in ein Organigramm pressen. Und
genau das machte Hitlers Herrschaftssystem aus.
Das Chaos bestand vor allem in den überall wuchernden
Überschneidungen der Zuständigkeiten. Hitler schuf diese mit Absicht.
So konnte er die Chefs von seinen Entscheiden abhängig machen, diese
jederzeit gegeneinander ausspielen und Arschleckerei belohnen. Teile
und herrsche! war seine Devise.