Hife bei Arbeitszeugnis, DANKE

Hallo zusammen kurze Vorgeschichte:

der AN (Erzieher in einer Kindertagesstätte, stellvertretende Leitung) hat im Betrieb in der Probezeit gekündigt bekommen und bekommt nun folgedes Zeugnis:

… Beschreibung der Tätigkeiten …

Der AN zeigte gute Fachkenntnisse, die den Anforderungen seiner Stelle entsprachen.

In der Gestaltung der Erziehungsarbeit zeigte der AN gute strukturierte Planung, die sich stets an den Bedürfnissen der Kinder orientierte. Der AN bewies gute Fachliche Fähigkeiten, die er erfolgreich in der Arbeit am Kind aber auch in der Gruppe anwendete. Auch die Pflege der Kinder erfüllte er mit viel Einfühlungsvermögen und Fürsorge.

Er war freundlich und hilfsbereit zu Kollegen und arbeitete regelmäßig mit der leiterin von XXX (andere Kindertagesstätte) zusammen.

Der AN zeigte Bereitschaft zur Verantwortungsübernahme und war der täglichen Arbeit in der Kindertagesstätte gewachsen. Er hat die Ihm übertragenen Aufgaben zu unserer vollen Zufriedenheit erledigt.

Der AN scheidet aus unserem Betrieb aus. Für die Zukunft wünschen wir Ihm viel Glück.

=> Was lest Ihr aus diesem Zeugnis heraus? Ich findes es nciht sehr positiv geschrieben für die geleistete Arbeit. Vorallem der Schlusssatz „… viel Glück“ hört sich für mcih sehr komisch an.

Bitte um einige Kommentare, was spezialisten dazu sagen. Reklamieren oder behalten?

DANKE

Auch hallo.

… Beschreibung der Tätigkeiten …

FAQ:2027 (so klein und unscheinbar ?)

=> Was lest Ihr aus diesem Zeugnis heraus? Ich findes es
nciht sehr positiv geschrieben für die geleistete Arbeit.

Stimmt kurzgesagt.

Reklamieren oder behalten?

Reklamieren (wenn man harte Beweise für bessere Leistungen anführen kann).

mfg M.L.

Auch wenn ich M.L. rechtgeben muss… FAQ BEACHTEN, so viel dazu was ich so rauslese.

"
Der MA hat zwar fachliche Ahnung von dem was er tuen sollte, tat aber fast nix und das wenige nur mit mässigem Erfolg.
Mit seinem Chef hatte er ein Problem (unter anderem deswegen)
Wir sind frogh dass wir den Kerl los snd, vielleicht haben wir auch ein wenig nachgeholfen. Gott sei Dank is er weg. Glück wünschen wir Ihm weil er es brauchen wird um jemals wieder einen Job in dem Bereich zu bekommen…
"

Gruss Ivo

Hallo, ich habe selbstverständlich schon in die FAQs geschaut, wollte jedoch eine Meinung zum zusammenhängenden Text. Daher hier ncohmal die zusammenhängende Frage :smile:

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo,

der AN (Erzieher in einer Kindertagesstätte, stellvertretende
Leitung) hat im Betrieb in der Probezeit gekündigt bekommen

Ja, und wie lange ging die? Es könnte schon einen Unterschied machen, ob man da 6 Tage, Wochen oder Monate war.

… Beschreibung der Tätigkeiten …

Was „durfte“ er denn machen? Mitunter kann man auch an der Art und Weise der Tätigkeitsbeschreibung bissel was ablesen.
(Zur Verdeutlichung http://www.arbeitsrecht.de/wbb2/thread.php?postid=48…)

Der AN zeigte gute Fachkenntnisse, die den Anforderungen
seiner Stelle entsprachen.

Mehr nicht? Klingt nicht hellauf begeistert.

In der Gestaltung der Erziehungsarbeit zeigte der AN gute
strukturierte Planung, die sich stets an den Bedürfnissen der
Kinder orientierte. Der AN bewies gute Fachliche Fähigkeiten,
die er erfolgreich in der Arbeit am Kind aber auch in der
Gruppe anwendete. Auch die Pflege der Kinder erfüllte er mit
viel Einfühlungsvermögen und Fürsorge.

Kann wohl besser jemand beurteilen, der aus dem Bereich Kenntnisse hat.

Er war freundlich und hilfsbereit zu Kollegen und arbeitete
regelmäßig mit der leiterin von XXX (andere Kindertagesstätte)
zusammen.

Und (als stellvertretende Leitung) was war mit der Leitung? Den Eltern?

Der AN zeigte Bereitschaft zur Verantwortungsübernahme

Äähm … als stellvertretende Leitung ist das ne Selbstverständlichkeit.

und war
der täglichen Arbeit in der Kindertagesstätte gewachsen.

Wie bitte? (Liest sich wie: Er hats gerade so ohne Nervenzusammenbruch hinbekommen)

Er
hat die Ihm übertragenen Aufgaben zu unserer vollen
Zufriedenheit erledigt.

Zu den Abstufungen bez. Zufriedenheit siehe man einschlägige Zeugniscodeseiten.

Der AN scheidet aus unserem Betrieb aus.

… und eh man deutlich schreibt, für was für ne [***] man ihn hält, schreibt man lieber nichts(?)

Für die Zukunft
wünschen wir Ihm viel Glück.

… weils hier nicht so doll gelaufen ist.

jm2c

MfG

Hi!

Normalerweise würde ich aufschreien, dass ein Zeugnis nur dann vernünftig bewertet werden kann, wenn es KOMPLETT vorliegt.

Da aber der Rest hier nichts retten würde, wage ich mal das Urteil, dass es sich hier um ein typisches Kaminofen-Anzünd-Zeugnis handelt. Kurz: Das kann man verbrennen, es ist unterirdisch!

Auf die einzelnen Sätze KANN man nicht eingehen, da dafür das Zeugnis komplett (also wirklich komplett bis auf die Namen) vorliegen muss, aber auch eine tolle beschreibung der Tätigkeiten oder der ein oder andere positive Satz kann hier nichts mehr retten…

LG
Guido

LG
Guido

Danke für die Infos, die Tätigkeitsbeschreibung ist denke ich ok, das Zeugnis geht aber morgen noch zum Juristen für Arbeitsrecht (bekannter).

Ich denke das ding geht zurück und wir fordern eine „Einfaches Zeugnis“ ohne bewertung und reine Tätigkeitsbeschreibung. Sonst kann man das echt verbrennen, weil in ne Bewerbung würde ich das net legen.