Hilfe!

hallo ihr lieben geplagten eltern,
letztes jahr hab ich die liebe meines lebens geheiratet.
mein sohn (16) war völlig einverstanden und hat sich auch sehr mit uns gefreut. inzwischen entgleist er uns immer mehr. er setzt sich über jede regel hinweg, kommt ständig zu spät nach hause oder bleibt am wochenende nächte weg. gestern hatten wir ein gespräch in der schule wegen seines verhaltens gegenüber verschiedenen lehrkräften. heute bekam ich einen anruf vom rektor, das mein sohn mal wieder etwas demoliert hat. woher kommt diese gewaltbereitschaft? ich habe das gefühl er ist eine tickende zeitbombe.
"immer sind die anderen schuld. die welt ist schlecht und wir sind die bösen. nur er alleine hat recht und ist ein lieber junge. "
wir haben in 2 wochen einen termin beim jugendamt. so schlimm wie sich das jetzt liest, ich bin froh, wenn er aus der wohnung ist und wir endlich wieder frieden haben. hat jemand ähnliche erfahrungen mit pubertierenden gemacht und welche lösungen habt ihr gefunden damit der familienfrieden wieder hergestellt ist?
ich bin dankbar für jeden rat
anteff

Moin,

Ich werde jetzt mal relativ unverblümt meinen Eindruck schildern, und bitte nimm es mir nicht übel, aber ich weiß nicht, wie ich es freundlicher sagen soll:

Ich erleb dich öfters hier im Forum wie du immer wieder deinen „neues Glück“ herausposaunst. Dran ist ja im Grunde nichts verwerfliches. Allerdings kann einem das auch ganz gewaltig auf die Nerven gehen, insbesondere dann, wenn das eigene Glück im Moment nicht so prall ist.

Bist du so ähnlich auch zu Hause ? Mich hätte in dem Alter eine dermaßen exhibitionistische „Glückseligkeit“ nämlich ganz schön angekotzt. Da hat Mama also ihre Lebensglück gefunden, dreht völlig ab, und ich sitz hier mit Problemen in der Schule, Freundin, den ganzen Existenznöten eines Pubertierenden. Ja, da kann man schon mal aggressiv werden.

er
setzt sich über jede regel hinweg, kommt ständig zu spät nach
hause oder bleibt am wochenende nächte weg.

Typisches „über die Stränge schlagen“ vieler Pubertierender. Nur andere haben dann Eltern an ihrer Seite, die diese Kämpfe mit ihnen ausfechten und nicht Eltern, die in ihrem neuen Glück doch grade bitte nicht gestört werden wollen.

"immer sind die anderen schuld.

woran ?

die welt ist schlecht und wir
sind die bösen.

„wir“ ? schließt dieses "wir"ihn noch ein, oder ist es „wir“ (dein neuer und du) und „er“ dieser Störenfried ?

nur er alleine hat recht und ist ein lieber
junge. "

Wie oft hat er denn tatsächlich recht ?

so schlimm
wie sich das jetzt liest, ich bin froh, wenn er aus der
wohnung ist und wir endlich wieder frieden haben.

tja, da ist es wieder, dieses „wir“…

hat jemand
ähnliche erfahrungen mit pubertierenden gemacht und welche
lösungen habt ihr gefunden damit der familienfrieden wieder
hergestellt ist?

Du willst ihn aus der Wohnung haben, sagtest du doch schon. Also schmeiß ihn raus (das Jugendamt kennt da sicher Lösungen). Allerdings krieg dann in 10 Jahren auch nicht das große Heulen, wenn er dich nicht zu seiner Hochzeit einlädt, weil sein"wir" dich dann auch schon längst nicht mehr einschließt.

Gruß
Marion

@anteff und Pendragon
Hallo ihr beiden,

@anteff:
ja, so wars auch bei uns. Jugendamt hat zwar mit dem Mädel geredet, aber sie weinte bei denen, kam raus und grinste uns an mit den Worten:
Der glaubt auch alles…

@Marion:
so hab ich das noch nie gesehen, aber danke, könnte einiges erklären.

@kuddel + anteff:
kann euch leider keinen Rat geben. Hoff aber, für euch, wie für mich, dass ihr und ich das bald durch habt. Rauswerfen wollt ich meine Tochter zwar auch, aber getan hätt ichs nie…
*drückeuch*

Gruß *wink* Daggi

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Hallo Anteff

für mich hört sich das eher nach der normalen Rebellion eines Jugendlichen an.
Er kommt zu spät, er kennt keine Autorität an?? JA das ist normal in dem Alter,
ich denke fast jeder ist in dem Alter auch so.
Musst du da gleich das Jugendamt einschalten und ihn aus deiner Wohnuung raus
befördern?
Oder stört das das neue Glück? Natürlich gönnt dir das hier jeder, aber es sollte
nicht auf Kosten deines Sohnes gehen.
Was weisst du eigentlich über seine Probleme?
Mit 16 war auch bei mir jeder andere Schuld und ich habe mich von der Welt
verarscht gefühlt, und wenn dann die Mutter kaum Zeit hat und dann noch das
Jugendamt einschaltet. Kein Wunder das er so ist.
Warum setzt du dich nicht mit ihm zusammen, und hörst ihm zu? Ohne zu Werten,
ohne zu sagen, nein so ist das nicht, einfach nur zuhören, damit du seine
Gedanken kennst, und verstehen kannst, warum er wie reagiert.

Ich wünsch euch alles gute

Julia

… gestern hatten wir
ein gespräch in der schule wegen seines verhaltens gegenüber
verschiedenen lehrkräften…
…wir haben in 2 wochen einen termin beim jugendamt.

Hallo anteff,

soll das heißen dein neuer Mann macht hier einen auf Stiefvater und mischt überall mit ?
Jetzt heißt es plötzlich „Zwei gegen einen“ ?
Ich finde, bei Jugendlichen in dem Alter sollte sich nicht plötzlich ein „Fremder“ an der Seite der Mutter in die Erziehung einmischen.
Für dich bedeutet der Mann alles, für deinen Sohn wahrscheinlich nichts.
Da kann ich schon verstehen, wenn einer agressiv reagiert.
Am besten setzt du dich mal allein mit deinem Sohn in eine nette Kneipe und quatschst dich mit ihm aus. Vielleicht erfährst du da mehr als am heimischen Schlachtfeld…
Alles Gute !
Heidi

und bitte nimm es mir nicht übel,
ich nehme gar nix übel

Ich erleb dich öfters hier im Forum wie du immer wieder deinen „neues Glück“ herausposaunst.

wir haben ihn immer daran beteiligt und mit einbezogen. er war glücklich endlich einen vater zu haben.
wir waren also eine ganz normale familie.

Da hat Mama also ihre Lebensglück gefunden,dreht völlig ab
mama dreht überhaupt nicht ab. mama muß nämlich jeden tag arbeiten damit der kühlschrank für den jungen voll ist usw.

Typisches „über die Stränge schlagen“ vieler Pubertierender.

mal laß ich mir das auch gefallen aber im moment ist es der reinste terror und er sagt selber, das er bewußt provoziert.

Nur andere haben dann Eltern an ihrer Seite, die diese Kämpfe
mit ihnen ausfechten und nicht Eltern, die in ihrem neuen
Glück doch grade bitte nicht gestört werden wollen.

er stört ja gar nicht. aber wir sind hier zu dritt im haus und da sollte man auch als pubertierender jugendlich rücksicht üben.

"immer sind die anderen schuld.

woran ?

an allem. wenn er in der schule eine scheibe kaputt macht, wenn er jeden montag zu spät in die schule kommt. da hat nämlich der busfahrer schuld. wenn er gar nicht zur schule geht weil er sich morgens noch was zu essen macht und merkt, das es jetzt eh zu spät ist und es sich nicht mehr lohnt hinzugehen. weil die telefonrechnung 400€ beträgt und die telekom einfach zu teuer ist. weil der tresen im verkaufsraum in der schule einfach so zusammen bricht wenn man den malträtiert. war halt schlechtes material.
willst du noch mehr wissen?

die welt ist schlecht und wir
sind die bösen.

„wir“ ?

das sind alle, die ihn kritisieren.

Wie oft hat er denn tatsächlich recht ?

nie!!! aber er glaubt selber was er sagt.

so schlimm
wie sich das jetzt liest, ich bin froh, wenn er aus der wohnung ist und wir endlich wieder frieden haben.

tja, da ist es wieder, dieses „wir“…

der vorschlag auszuziehen kam selbst von ihm.
ich hab nur gesagt er solle sich beim jugendamt beraten lassen.

Allerdings krieg dann in 10 Jahren auch nicht das

große Heulen, wenn er dich nicht zu seiner Hochzeit einlädt,

mit nichten. meine tränensäcke sind leer. da geht nix mehr.
ich tu mir das nicht mehr an.

ich danke dir für deine ehrliche und offene meinung und hoffe, das du (falls kinder vorhanden) diesen streß nie mitmachen mußt
anteff

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Moin,

wir haben ihn immer daran beteiligt und mit einbezogen. er war
glücklich endlich einen vater zu haben.

DAs klingt mir nach Theorie. Die Praxis sah für ihn dann aber anders aus ? Er erhoffte sich vielleicht mehr Aufmerksamkeit und Zuwendung, dadurch, dass eine weitere Person da war ? Haben sich seine Hoffnungen erfüllt, die er an deinen neuen Partner geknüpft hat ? Habt ihr auch rechtzeitig darüber gesprochen, dass die Aufmerksamkeit und Zuwendung von Seiten seiner Mutter nun vielleicht eher geringer ausfallen kann als vorher ?

wir waren also eine ganz normale familie.

Ja, und dann ist etwas grundsätzlich schief gelaufen. Aber was ? Es gab einen guten Start. Du kannst sicher sein, dass dein Sohn die Anfänge eurer neuen Konstellation aufmerksam mitverfolgt hat. Offenbar ist es aber dann nicht so gelaufen, wie er es sich vorgestellt hat.

Da hat Mama also ihre Lebensglück gefunden,dreht völlig ab
mama dreht überhaupt nicht ab. mama muß nämlich jeden tag
arbeiten damit der kühlschrank für den jungen voll ist usw.

Ahja. Für deinen Neuen Partner kaufst du also mit glänzenden Augen einen Bürostuhl, damit er es gemütlich hat, dein Sohn hingegen ist derjenige, für den du arbeiten musst, damit er einen vollen Kühlschrank hat ?

Bonusfrage: Wie oft im letzten halben Jahr hat du deinen Sohn mit einer tollen Sache überrascht, um ihm zu zeigen, wie gern du ihn hast ? Ich vermute mal, eher selten. Meinst du, deinem Sohn ist diese unterschiedliche Behandlung nicht aufgefallen ?

er stört ja gar nicht. aber wir sind hier zu dritt im haus und
da sollte man auch als pubertierender jugendlich rücksicht
üben.

In wiefern soll er mehr Rücksticht üben, wenn er doch gar nicht stört ?

an allem. wenn er in der schule eine scheibe kaputt macht,
wenn er jeden montag zu spät in die schule kommt. da hat
nämlich der busfahrer schuld. wenn er gar nicht zur schule
geht weil er sich morgens noch was zu essen macht und merkt,
das es jetzt eh zu spät ist und es sich nicht mehr lohnt
hinzugehen. weil die telefonrechnung 400? beträgt und
die telekom einfach zu teuer ist. weil der tresen im
verkaufsraum in der schule einfach so zusammen bricht wenn man
den malträtiert. war halt schlechtes material.
willst du noch mehr wissen?

Ja. Gibt es auch ernsthafte Probleme ? Nimmt er Drogen ? KOmmt er häufiger mit dem Gesetz in Konflikt ? ist seine Versetzung gefährdet ? Zeigt er selbstverletzendes Verhalten ? Gleitet er in manipulative Gruppen, wie Sekten oder Gruppen mit extremen politischen Ansichten ab etc. ?

die welt ist schlecht und wir
sind die bösen.

„wir“ ?

das sind alle, die ihn kritisieren.

Diese Einstellung ist bei vielen Erwachsenen nicht anders. Konstruktive Kritik setzt erstmal ein Verhätnis und einen Rahmen zwischen Personen voraus, der diese erst ermöglicht. Solange dieser nicht besteht, nützt „Kritik“ in erster Linie dem, der sie äußert (endlich mal die Meinung gesagt).

Wie oft hat er denn tatsächlich recht ?

nie!!! aber er glaubt selber was er sagt.

*lol* Nie also. Wundert mich, dass er dann überhaupt noch was sagt. Bist du denn überhaupt sicher, dass du die Wahrheit wissen willst ? Die Antwort auf die Frage: „Warum warst du nicht in der Schule“ lautet vermutlich: „Weil ich keinen Bock hatte“. Aber mein Instinkt sagt mir, dass diese Wahrheit vermutlich nicht akzeptieren würdest. Also denkt sich der Junge halt was aus, damit Mama Ruhe gibt.

so schlimm
wie sich das jetzt liest, ich bin froh, wenn er aus der wohnung ist und wir endlich wieder frieden haben.

tja, da ist es wieder, dieses „wir“…

der vorschlag auszuziehen kam selbst von ihm.
ich hab nur gesagt er solle sich beim jugendamt beraten
lassen.

Hast du dir mal überlegt, dass er ausziehen will, nicht weil er sich fit für die Welt da draußen fühlt und seine ersten wirklich selbständigen Schritte wagen will, sondern einfach nur, weil er es mit euch nicht mehr aushält ? Weil sein Zuhause kein Zuhause mehr für ihn ist ?

Ein Jugendlicher, der provoziert, will in erster Linie Aufmerksamkeit. War sein Verhalten vorher „brav“, dann zeigt das nur, dass er mit diesem Verhalten offenbar darunter gelitten hat, zuwenig Aufmerksamkeit zu bekommen. „Brav“ sein ist für ihn also keine echte Alternative. Die Devise lautet: Wenn ich Mist bauen, dann kümmert Mama sich auch endlich mal wieder um mich. Dabei ist er mit seinem „Mist bauen“ noch durchaus moderat, das könnte sich beliebig steigern (siehe oben meine Beispiele für „ernsthafte“ Probleme). Hast du mal einen Augenblick daran gedacht, dass er bei dem Vorschlag, er würde gerne ausziehen, von seiner Mutter vielleicht gerne gehört hätte: „Das finde ich aber seh schade, da ich gerne mit dir zusammen lebe, da du mein Kind bist, zu dem ich immer stehen werde, auch wenns zur Zeit nicht so gut läuft, und du immer bei mir ein Zuhause haben wirst und immer auf mich zählen kannst“ ? Statt dessen verweist die Mama ans Jugendamt. Klasse.

ich danke dir für deine ehrliche und offene meinung und hoffe,
das du (falls kinder vorhanden) diesen streß nie mitmachen

Ich war selbst ein nicht einfaches Pubi und kenne diese Seite der Medaille ziemlch gut. Außerdem war ich mal ein Jahr lang Mutter für eine 17-jährige, die aus ziemlich zerrütteten Verhätnissen kam (so sagt man wohl), in ihrem Leben schon mehr durchgemacht hatte, als so mancher Erwachsener, und es grade noch geschafft hat, die Reißleine zu ziehen, beim Fall in die Tiefe.

Gruß
Marion

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also nochmal von vorne auch wenns manche leute hier nervt. ich kann das alles nicht so stehen lassen.
…einen vater zu haben.

DAs klingt mir nach Theorie. Die Praxis sah für ihn dann aber anders aus ?

das war keien theorie. wir waren immer für ihn da und haben uns prima verstanden. auch der neue papi mit seinem sohn. auch die anderen kinder (3 an der zahl) sind immer gerne zu besuch gekommen und haben meinen voll ins ihr familienleben integriert.
das war schon teilweise komisch, das mein sohn bei der ex übernachtet hatte. die bindung zwischen den kids war hervorragend.

wir waren also eine ganz normale familie.

Offenbar ist es aber dann nicht so gelaufen,wie er es sich vorgestellt hat.
ja, und dann hat man das recht als pubertierender jugendlicher sich zu benehmen wie die axt im walde.
tolles konzept von dir. der arme kleine…nun isser bockig und muß auf den arm.

Ahja. Für deinen Neuen Partner kaufst du also mit glänzenden Augen einen Bürostuhl, damit er es gemütlich hat, dein Sohn hingegen ist derjenige, für den du arbeiten musst, damit einen vollen Kühlschrank hat ?

  1. hab ich den stuhl besorgt und nicht gekauft. der war in der firma einfach übrig.

Bonusfrage: Wie oft im letzten halben Jahr hat du deinen Sohn mit einer tollen Sache überrascht, um ihm zu zeigen, wie gern du ihn hast ? Ich vermute mal, eher selten.

sehr sehr oft. im gegenzug bekam ich eine telefon rechnung von fast 400€ präsentiert.

In wiefern soll er mehr Rücksticht üben, wenn er doch gar nicht stört ?

die bässe raus aus der anlage. morgens pünktlich aufstehen, damit es kein gerangel ums badezimmer gibt.
anrufen wenn es mal später wird. usw. usw.

Ja. Gibt es auch ernsthafte Probleme ? Nimmt er Drogen ?

das hatten wir vor einem halben jahr. ich hab ihn sofort zum arzt geschickt. und siehe da, der test war positiv

KOmmt er häufiger mit dem Gesetz in Konflikt ?
was verstehst du unter häufiger?? bis jetzt 3 mal aber er war noch nicht strafmündig. zum glück ist da seit er 14 ist ruhe.
ist seine Versetzung gefährdet ?
diese jahr wohl nicht. das wäre dann die dritte ehrenrunde.
Zeigt er selbstverletzendes Verhalten ?
nein.

Gleitet er in manipulative Gruppen, wie Sekten oder Gruppen mit extremen politischen Ansichten ab etc. ?

das haben wir auch hinter uns. seit wir alle zusammen wohnen hat er sogar überwiegend ausländische freunde. zu seinen skinhad zeiten wäre das undenkbar gewesen.
ich bin froh, das er wenigstens da die kurve bekommen hat.

„wir“ ?

das sind alle, die ihn kritisieren.

Diese Einstellung ist bei vielen Erwachsenen nicht anders.

das weiß ich auch aber sie sind in der lage ab und zu einsichtig zu sein und eventuell an ihren verhaltensweisen etwas zu ändern und sogar mal kritik anzunehmen. ob positive oder negative.

Wie oft hat er denn tatsächlich recht ?

nie!!! aber er glaubt selber was er sagt.

*lol* Nie also. Wundert mich, dass er dann überhaupt noch was sagt.

oh…er sagt ne menge!!! ist sehr mitteilungsbedürftig.
aber wie gesagt. er glaubt selber was er sagt.

Bist du denn überhaupt sicher, dass du die Wahrheit

wissen willst ?

aber ja doch.

Die Antwort auf die Frage: "Warum warst du

nicht in der Schule" lautet vermutlich: „Weil ich keinen Bock hatte“. Aber mein Instinkt sagt mir, dass diese Wahrheit vermutlich nicht akzeptieren würdest.

alles andere als ständig diese lügen.

denkt sich der Junge halt was aus, damit Mama Ruhe gibt.

falsch. weils einfach bequemer ist.

Hast du dir mal überlegt, dass er ausziehen will, nicht weil er sich fit für die Welt da draußen fühlt und seine ersten wirklich selbständigen Schritte wagen will, sondern einfach nur, weil er es mit euch nicht mehr aushält ?

seine worte: dann kann ich endlich machen was ich will.

Weil sein

Zuhause kein Zuhause mehr für ihn ist ?

Ein Jugendlicher, der provoziert, will in erster Linie
Aufmerksamkeit.

recht hast du damit.
War sein Verhalten vorher „brav“,
er war nie „brav“
er war ein ganz normaler junge, der abends mit dreckigen klamotten nach hause kam und sehr zufrieden mit sich und der welt war. und ich fands völlig ok.

Hast du mal einen Augenblick daran gedacht, dass er bei dem Vorschlag, er würde gerne ausziehen, von seiner Mutter vielleicht gerne gehört hätte: „Das finde ich aber seh schade, da ich gerne mit dir zusammen lebe, da du mein Kind bist, zu dem ich immer stehen werde, auch wenns zur Zeit nicht so gut läuft, und du immer bei mir ein Zuhause haben wirst und immer auf mich zählen kannst“ ?
jepp, mehrere male sogar. lange nächtlich gespräche. dann gings ne woche gut und dann kam der nächste hammer aus der schule. ich war nur noch traurig.

Statt dessen verweist die Mama ans Jugendamt.

Klasse.

auch eltern können sich dort hilfe holen.

Außerdem war ich mal ein Jahr langMutter für eine 17-jährige, die aus ziemlich zerrütteten Verhätnissen kam

herzlichen glückwunsch. bei anderen ist meiner auch immer ein vorzeigekind. er ist ein sehr guter schauspieler.

schönes wochenende
anteff

Moin Anteff,

Was willst du eigentlich, Tipp, Anregungen, mal eine andere Sicht der Dinge, um diese ätzende Situation doch wieder zum Besseren zu drehen, oder Mitleid ?

Ok, hier ist nun meine Runde Mitleid.

Diese Einstellung ist bei vielen Erwachsenen nicht anders.

das weiß ich auch aber sie sind in der lage ab und zu
einsichtig zu sein und eventuell an ihren verhaltensweisen
etwas zu ändern und sogar mal kritik anzunehmen. ob positive
oder negative.

Ahja. Dann mach mal.
Gruß und alles Gute,
Marion

Hallo Anteff,

ich habe über dein Problem lange nachgedacht. Eins vorweg: Meine Tochter ist noch klein. Meine Erfahrungen beschränken sich daher neben dem angelesenen Wissen auf meine eigene Jugendzeit und die meines jüngeren Bruders (nur so zur Einordnung).
Fakt ist, dass dein Sohn mit seinen 16 Jahren mitten in der Abnablungsphase vom Elternhaus ist. Da ist er schon von Natur aus voll auf Opposition eingestellt. Warst du immer sehr fürsorglich und beschützend, bist es vielleicht auch jetzt noch? Um so heftiger sind da nämlich meist die Autonomiebestrebungen der Jugendlichen.
Hier sind mal einige Ideen, wie du es probieren könntest, das Verhältnis zu deinem Sohn wieder auf ein annähernd normales Niveau zu bringen:
Nimm dich selbst zurück, auch wenn es schwer fällt.
Versuche, in Gespräche nicht zu werten. (Nicht: Du baust Mist, das ist schlecht. Besser: Es tut mir sehr weh, wenn du xy machst. Oder: Ich weiß, dass du kein kleines Kind mehr bist. Trotzdem mach ich mir Sorgen um dich, wenn du nachts weg bleibst, weil ich dich nämlich lieb habe.)
Frage deinen Sohn ganz konkret, wie er sich ein funktionierendes Familienleben vorstellt. Notiert dies. Notiere auch, was dir wichtig ist. Erarbeitet einen Kompromis und legt dies schriftlich nieder. Unterschreibt alle eure Vereinbarung. So hat dein Sohn einen aktiven Anteil am Familienleben und den einzuhaltenden Regeln. Wenn es die eigenen Regeln sind, werden sie lieber eingehalten als die Regeln anderer.
Geht zur Berufsberatung (vielleicht nicht gleich als erstes). Wenn ihm der Berufsberater klar macht, welche beruflichen Chancen er hat, wenn er die Schule schwänzt und dann miserabel abschneidet, wacht er vielleicht auf.
Ganz wichtig: Lass ihn immer spüren, dass du ihn als eigenständige und (fast) erwachsene Person ernst nimmst.
Eine persönliche Erinnerung zum Schluss: Ich war im großen und ganzen ein recht vernünftiger Jugendlicher. Aber auch ich hab mal Mist gebaut oder mich unmöglich benommen. Und genau dann, wenn ich am unausstehlichsten war, hatte ich es eigentlich am nötigsten, mal in den Arm genommen zu werden. Da konnte ich mich nämlich selbst nicht leiden.
Ich wünsche euch als Familie alles Gute!

Viele Grüße - Heike

Hi Anteff

beim lesen deiner Artikel drängt sich bei mir immer mehr das Gefühl auf, du
willst gar keine Hilfe , keine Anregungen, sondern dich nur über deinen Sohn
auskotzen, und deine Entscheidungen rechtfertigen.

Wie es dem Jungen dabei geht, ist dir völlig egal, du schiebst das Problem ab(
Jugendamt) anstatt wirklich dran zu arbeiten. Die Meinungen von uns nimmst du gar
nicht an, sondern rechtfertigst dich sofort mit ähnlichen Aussagen wir dein Sohn
dir gegenüber.

Anstatt über deinen Sohn zu schimpfen solltest du dran denken, er ist ein Produkt
deiner Erziehung!

Julia

Platzangst
Hallo Anteff,

für mich sieht das so aus, als hätte der Gute Bub seinen Platz in der Familie verloren. Ob nun bewußt oder unbewußt, er weiß nicht wohin er gehört und welchen Stellenwert er für sich selbst und für Euch hat.
Der Verlust des Platzes ist auch ein Verlust der Sicherheit und Geborgenheit. daher hat er das Gefühl auf sich gestellt zu sein und will emotional nur das tun, was er will…im Alleingang eben.
Ich kannte mehrere Jugendliche, die so waren wie Dein Sohn. Was mir bei denen aufgefallen ist, war, daß die Eltern entweder superstreng und nach außen immer heile Welt zeigten, oder das Gegenteil alles nach der Laissez faire Methode abtaten. Beides verhindert eine selbstverwirklichende Entwicklung der Sprösslinge. Sie kennen sich selbst nicht, haben keine Haltung sind ziel- und grenzenlos.
Manche Kinder sind so sensibel, daß sie das Dilemma (so nenne ich das jetzt mal) mit den Patchworkfamiliendasein nicht gut aushalten können und irgendwann kommen die Probleme.
Wie ein Eimer voll Wasser, wenn plötzlich der Eimer fehlt…alles fließt fort in die kleinsten Ritzen und Ecken und kaum etwas davon bleibt übrig, wenn man es versucht aufzuwischen.

Deine Aktion, daß Du ihn zum Doc geschleppt hast, trägt nicht gerade dazu bei, viel Wasser in den Eimer zurückzubringen, Du hast es mit einem Schieber nur in einer andere Ecke geschoben wo es versickern kann.
Ein Vertrauensbeweis zur Stärkung seines Selbstwertgefühls ist das nicht.

Wart Ihr schonmal in einer Beratungsstelle für Eltern und Jugendliche?
Versuche doch mal mit Deinem Sohn solche Dinge zu klären, nicht über ihn.
Setzt Euch doch mit einer Jugenberatung mal zusammen hin, oder frage mal Deinen Sohn, ob er bereit dazu wäre, damit Ihr alle wieder besser miteinander auskommt, und nicht damit Du Deinen Frieden hast.

Alles Gute
Maja

PS Die Leuts von denen ich vorhin sprach sind alle bis auf wenige Ausnahmen in ihrer eigenen Familie zu dem Platz und Stellenwert gekommen, der sie glücklich machte. Was in mir die Frage aufwirft…hat Dein Sohn eine feste Freundin?

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Hallo anteff,

also nochmal von vorne auch wenns manche leute hier nervt.

Nein, nervt nicht. Aber entweder lese ich falsch oder du
widersprichst dir, deshalb moechte ich sogar nochmal nachfragen,
um besser zu verstehen.

Offenbar ist es aber dann nicht so gelaufen,wie er es sich
vorgestellt hat.
ja, und dann hat man das recht als pubertierender jugendlicher
sich zu benehmen wie die axt im walde.
tolles konzept von dir. der arme kleine…nun isser bockig
und muß auf den arm.

[hier keine Frage von mir, sondern eine kleine Anmerkung: erklaeren,
warum jemand auf eine bestimmte Art handelt, ist nicht gleichzu-
setzen mit entschuldigen]

Ja. Gibt es auch ernsthafte Probleme ? Nimmt er Drogen ?

das hatten wir vor einem halben jahr. ich hab ihn sofort zum
arzt geschickt. und siehe da, der test war positiv

Frage: und wie ist es jetzt? Wenn ich richtig verstehe,
jetzt drogenfrei. Das wuerde doch heissen, sein Verhalten
hat sich in dieser Hinsicht gebessert.

KOmmt er häufiger mit dem Gesetz in Konflikt ?
was verstehst du unter häufiger?? bis jetzt 3 mal aber er war
noch nicht strafmündig. zum glück ist da seit er 14 ist ruhe.

Frage wie oben. Wenn das war, bevor er 14 war, dann war das
ja noch vor deiner neuen Beziehung, wenn ich das richtig ver-
stehe, also - sein Verhalten ist jetzt besser.

ist seine Versetzung gefährdet ?
diese jahr wohl nicht. das wäre dann die dritte ehrenrunde.

dito.

Gleitet er in manipulative Gruppen, wie Sekten oder Gruppen
mit extremen politischen Ansichten ab etc. ?

das haben wir auch hinter uns. seit wir alle zusammen wohnen
hat er sogar überwiegend ausländische freunde. zu seinen
skinhad zeiten wäre das undenkbar gewesen.

dito. Jetzt besser wie frueher.

ich bin froh, das er wenigstens da die kurve bekommen hat.

Falls ich dich richtig verstanden habe, erinnert mich das sehr,
an klassische Situation von Pflegekindern oder Kindern, die
erst relativ spaet (d.h. nicht als Babies) adoptiert wurden.

  1. Phase: ich bin das braevste Kind, wo’s gibt, damit ihr mich
    auch wirklich behaltet [dein Sohn, wie du schreibst, noch nie
    ein richtig braves Kind, benahm sich ploetzlich - fuer seine
    Verhaeltnisse supergut].
  2. Phase: okay, ich hab’s kapiert: ihr moegt mich, wenn ich brav
    bin, aber jetzt will ich’s wissen: moegt ihr mich auch, wenn ich
    so richtig die Sau rauslasse? [so klingt das, was du schreibst,
    ueber die Situation jetzt]
  3. Phase: kommt drauf an, wie ihr in Phase 2 reagiert — entweder
    er glaubt irgendwann, an deine/eure bedingungslose Liebe [was
    nicht bedingungslose Toleranz seines Verhaltens bedeutet], ent-
    spannt sich und hat nicht mehr das Gefuehl, dauernd provozieren
    zu muessen ODER er gibt auf [z.B. indem er auszieht].

Das das fuer euch nicht einfach ist, verstehe ich gut.

Gruesse, Elke

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auf der Suche nach seinem Stellenwert
Hallo anteff,

hallo ihr lieben geplagten eltern,

naja, bin zwar ein Elter, aber mit Mädchen, die erst dabei sind mit ihren pubertären Anfällen mir das Fürchten beizubringen :wink:

letztes jahr hab ich die liebe meines lebens geheiratet.
mein sohn (16) war völlig einverstanden und hat sich auch sehr
mit uns gefreut.

Das klingt nach Vernunft

inzwischen entgleist er uns immer mehr.

Und das klingt nach Emotion

er setzt sich über jede regel hinweg, kommt ständig zu spät nach
hause oder bleibt am wochenende nächte weg.

ich glaube, das sind die üblichen Erscheinungen, mit denen man als Elternteil konfrontiert wird, wenn man bei seinen Heranwachsenden die Zügel locker läßt, was ich als dringend notwendig erachte. Dazu gehört auch Abmachungen nicht einzuhalten. Diesem Spielchen kommen wir Eltern niemals aus, von Hosenmatzalter an. Denn freien Willen durchzusetzen ist eine Erfahrung, die für uns alle sehr wichtig ist. Da handelt es sich um gelebte Kreativität und in die Tat umgesetzes Selbstbewußtsein. Und Kinder brauchen ein Gegenüber, Reglementierungen, Bremsen, die Wenns mit den Danns, auch noch mit 16 - vielleicht sogar gerade dann - weil Entscheidungen immer auf der Gradwanderung zwischen Eigenwillen und Gegebenheiten des Umfeld getroffen werden. Das will gelernt sein, was ohne Hilfe nicht geht.

gestern hatten wir ein gespräch in der schule wegen seines verhaltens
gegenüber verschiedenen lehrkräften. heute bekam ich einen anruf vom
rektor, das mein sohn mal wieder etwas demoliert hat.

oje, klingt nicht gut. Wenn die Schule schon mahnt…da ist zuvor dir und deinem Mann Einiges entgangen - warum auch immer. (Feststellung - kein Vorwurf - weiß ich, wie es mir ergehen wird, wenn Meine so alt sind?)
War Euer Sohn eigentlich bei dem Gespräch in der Schule dabeigewesen? Das fände ich gut und wichtig. Er will ernst genommen werden, er sucht die Souveränität und demonstriert Macht. Bekommt er die Folgen seines Tuns mit?

woher kommt diese gewaltbereitschaft?

meiner Ansicht nach ist Gewaltbereitschaft in uns allen vorhanden, mehr oder weniger

ich habe das gefühl er ist eine tickende zeitbombe.

hast du Angst vor ihm? bitte nicht, das tut ihm bestimmt nicht gut, auch wenn ich dich verstehen kann. Er braucht gerade jetzt gestandene Erwachsene, die den Mumm haben einem heranwachsenden „Schäferhundrüden“ den letzten Schliff an Erziehung angedeihen zu lassen. Zur Not sind härtere Maßnahmen notwenig: Ausgangsverbot wenn Zeiten nicht eingehalten werden, Taschengeldkürzung mit Suchhilfe für Ferienjobs, verstärkter Einsatz bei Hausarbeit um Zugehörigkeit zur Familie zu demonstrieren…Euch fällt bestimmt etwas ein

"immer sind die anderen schuld. die welt ist schlecht und wir
sind die bösen. nur er alleine hat recht und ist ein lieber
junge. "

da schützt er sich selber - das finde ich beinahe zum lachen - gar rührend

wir haben in 2 wochen einen termin beim jugendamt. so schlimm
wie sich das jetzt liest, ich bin froh, wenn er aus der
wohnung ist und wir endlich wieder frieden haben.

das kann ich verstehen. Einen revoltierenden Jugendlichen mit soviel Power auf den richtigen Kanal zu lenken kostet sehr viel Kraft, vielleicht sogar zuviel. Holt Euch Hilfe. Mit dem Problem seid Ihr nicht allein. Vielleicht sind die vom Jugendamt hilfsbereit und können Euch zu Adressen raten, bei denen so eine Art Familienberatung möglich ist. Es geht darum, den Sohnemann wieder zu integrieren. Ihr seid eine Familie, die zwar aus einem harmonisierendem Paar und deren Kinderschar besteht, aber es bestehen auch Beziehungen zwischen Euch als Erwachsene und Euren Kindern - zwar zu jedem einzelnen, ganz individuell. Diese Verbindungen gilt es jetzt zu verstärken, die haben unter Eurem Paardarsein wahrscheinlich gelitten.

Ich glaube, dass dein Sohn unter den vielen Anfeindungen leidet, auch wenn er Verursacher und Schuldiger ist. Er steckt in einer Spirale (wenigstens werde ich als Bösewicht wahrgenommen und habe einen Stellenwert), aus der er aus eigener Kraft nicht herauskommt, weil er auf der Suche nach sich selbst keine Alternative finden kann. In dem Alter sucht man doch nach seinem „wer-bin-ich-eigentlich-und-was-will ich?“. Mit Sicherheit gönnt er dir dein Geliebtwerden, sucht aber das Gleiche für sich. Und dem Sohn einen Stellenwert in Eurem Leben zu verschaffen, bis er seinen eigenen Weg gehen kann (mit 16? sehr jung) ist ein Weg dahin, den er ohne Euch nicht finden kann (du bist für ihn wichtiger als die Profis vom Jugendamt!), und mit dir bzw. mit Kuddel gilt es einige mächtige Hindernisse und Umwege zu überwinden. Egal wie Ihr es schafft, das Ziel ist, sich mit dem Jungen gut zu vertragen.
Es sind nicht selten die zu beachtlichen Persönlichkeiten geworden, die in ihrer Kindheit heftige Kämpfe mit ihrem Umfeld hatten. Gut ist, wenn Verantwortliche ihnen Halt und Grenzen geben und sie nicht ins Leere laufen lassen oder sich auf´s Abwatschen bei Verfehlungen beschränken.
viel Mutterpower wünscht dir
claren

hallo maja,
ich habe jetzt lange über eure anregungen nachgedacht und bin zu dem entschluß gekommen, das ihr in einigen dingen sicherlich recht habt.
nächsten montag haben wir zu drit einen gesprächstermin bei einer beratungsstelle des jugendamtes.
ich denke, das ist der beste weg für uns alle.

zu deiner letzten frage.
er hat ständig feste freundinnen. leider nie für lange.
aber er hat gute freunde.

an alle, die mir hier geschrieben haben: DANKE
irgendwann raufen wir uns sicher wieder zusammen.
anteff

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Was hat der Termin ergeben ?
Hallo,
sorry, aber neugierig bin :wink: Was hat der Berater vom Jugendamt gesagt ?
Würde mich interessieren, nachdem ich hier alles aufmerksam gelesen hab.
Liebe Grüße
Caschmi (mit 2 Söhnen 13 und 14 Jahre)