Hilfe..?

Hallo,
ich finde es sehr mutig und ein Zeichen von Reife, dass du hier dein Problem schilderst und auch selbst zur Erziehungsberatung gehen willst. Ich glaube auch, dass Erziehungsberatung der richtige Schritt ist.

Ich habe als Heilpädagogin viel mit „schwierigen“ Kindern (und späteren Erwachsenen) zu tun und weiß, dass sehr viel mehr zu den Problemen beiträgt als die unvermeidlichen Fehler der Eltern.
Also lass dich von einzelnen Stänkerern hier im Forum und sonstwo nicht ärgern!

Kleiner zusätzlicher Tipp: Nimm jede tatkräftige Hilfe an, die du bekommen kannst, und tue wann immer möglich auch was für dich, ohne schlechtes Gewissen. Als zufriedene Mutter hast du auch mehr Kraft für dein Kind!
Viel Erfolg, Martina

Auch hallo,

ich habe mir mal die Postings zu Deinem Hilfeschrei
durchgelesen ! Sorry, aber wäre wohl schön gewesen, wenn
wirklich eine Hilfestellung dabei gewesen wäre.

Äh bitte? Ich fand hier alle Beiträge hilfreich, inklusive Deinem, aber verlange doch bitte keine Absolution :wink:

Für mich sieht das ziemlich nach einer Reaktion aus, die auf
dem Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom beruhen könnte.

Könnte sein…kann aber auch nicht…je nach Umfeld ist das sehr schwer zu sagen. Gerade weil alles recht pauschal kam, würde ich vorsichtiger sein.
Es gibt kein Patentrezept für Erziehung, es gibt keinen Ultrapauschal-Lehrgang dafür, und es gibt auch keinen Super Weichspüler…und es gibt Kinder, die kommen schon schwierig auf die Welt :smile:

Da ist es
nicht mit Erziehungsberatung getan, sondern Dein Kind braucht
zunächst ganz viel Unterstützung.

Doch, die Erziehungsberatung ist die allererste Anlaufstelle. Die merken dort recht schnell, ob ein Kind unter- über- oder sonst wie äh—mißvordert ist (Fällt mir grad nix besseres ein)
Wenn man mit solchen Problemen zuerst zum Arzt gehr, kann es einem durchaus passieren, dass das Kind gleich dementsprechend eingestuft wird (hab da Erfahrung mit…ehrlich)

Ich hatte mit meinem Sohn im
Alter von 7-12 Jahren ähnliche Probleme (auch ohne LOVER und
fehlender Zeit für´s Kind!!) Allerdings ist das ca. 20 Jahre
her und wir waren ziemlich auf uns allein gestellt, aber es
war möglich durch die Umstellung der Ernährung und
begleitender Theraphie den jungen Mann auf eine (auch für ihn
akzeptabele) Verhaltensweise zu bringen.

Hört sich an als fiele Dein Sohn auch in die Kategorie der Phosphati…kann das sein?
Gerne würde ich mehr darüber erfahren, denn mein Bruder dürfte ungefähr so alt sein, wie Dein Sohn.

Gruß
Maja

Hallo Hanna,

Du hast Kinder, taubblinde Kinder, und ich möchte Dir hier
meine Anerkennung aussprechen, dass Du sie gut erzogen hast.
Taubblinde sind eine Herausforderung, der ich mich nicht gerne
stellen würde, muss ich ehrlich zugeben.

Das solltest Du mir bitte näher erläutern.

Danke

Gruß Richard

Hallo Richard!

Taubblinde sind eine Herausforderung, der ich mich nicht gerne
stellen würde, muss ich ehrlich zugeben.

Das solltest Du mir bitte näher erläutern.

Zunächst solltest Du wissen, dass ich Kinder liebe. Käme es nun zu einem Notfall in meiner Verwandtschaft (dass beispielsweise eines meiner Geschwister samt Partner verunglückte), würde ich wohl ohne lang nachzudenken anbieten, die Kinder zu mir zu nehmen.

Handelte es sich aber um ein taubblindes Kind (das ist jetzt rein theoretisch, ich kenne kein Kind mit so einer Behinderung persönlich), dann würde ich nichts unversucht lassen, andere, eventuell bessere Möglichkeiten zu finden, das Kind / die Kinder unterzubringen.

Sollte es diese nicht geben, würde ich mich wohl oder übel der Herausforderung stellen.

Alles klar jetzt?

Richard, was ich in meiner Kritik noch vergessen habe:
Wenn Du helfen möchtest, darfst Du keine Anschuldigungen unüberprüft aussprechen. Der Mutter Lover zu unterstellen, war wirklich überflüssig, nein, sogar kontraproduktiv. Alle guten Ratschläge sind nichts wert, wenn Du sie mit Negativem überlagerst, denn der Leser stößt sich daran - und kann dem Guten in Deinem Artikel gar keine Beachtung mehr schenken.

Hanna

Hallo Inge,

Du schriebst selber, dass Deine Probleme mit Deinem Sohn 20 Jahre zurück liegen.

  1. Meine persönlichen Erfahrungen mit derartigen Einrichtungen
    sind nicht so, das ich sie als Empfehlung weitergeben würde.

Kann es sein, dass Deine Erfahrungen auch so alt sind? Ich bin damals nämlich mit meinen Problemen auch nicht zum Jugendamt gegangen, sondern lieber zu einer konfessionellen Beratungsstelle, wo mir dann gut geholfen wurde.

Das Jugendamt (hier in München) ist aber heute nicht mehr so kritisch Alleinerziehenden und vor allem unverheirateten Müttern gegnüber eingestellt, wie es damals war, falls Deine Probleme in diesen Bereich fielen.

Gruß, Karin

Hi,
ich habe die anderen Antworten nicht gelesen. Das vorab.

Ich würde das Kind mal bei einer Kinderpsychiatrie vorstellen. Das ist keine Schande, sondern eine Hilfe. Nur Mut!

Gruß
Nelly

Was soll das???
Hi Richard!

Wenn du einer verzweifelten Mutter, die um Hilfe bittet, nicht bereit bist (oder kannst) zu helfen dann lass es. Niemand zwingt Dich eine Pauke mit hochgehobenen Finger hier zu halten und auch noch mit religiösen Zügen zu „zieren“!

Solcher Besserwisser wie du sind keine Hilfe und zeugen nur Ärger und Mißtöne.

Gruß
Helena
PS Wenn Dein Text nicht bös gemeint war, dann hast du es toll geschafft, das zu kaschieren.

Paradies?
Hi!

  1. Ich habe keine Diagnose gestellt, sondern einen Hinweis
    gegeben was der Grund für das Verhalten des Kindes sein
    könnte! (Hat übrigens noch eine Userin angeregt)

Ich halte die in deinem Posting schimmernde Endgültigkeit einfach für zu heftig!

  1. Meine persönlichen Erfahrungen mit derartigen Einrichtungen
    sind nicht so, das ich sie als Empfehlung weitergeben würde.
    Es gibt durchaus auch für Mütter die Möglichkeit durch den
    Kontakt mit „ADS-erfahrenen Mütter“ sich zunächst einmal
    auszutauschen und dadurch der Problemlösung näher zu kommen.

Entweder lebe ich hier im Heimatkreis in paradiesischen Verhältnissen, oder Du lebst in Hinterwald, oder es hat sich einiges verändert seit Deiner Erfahrung.

Ich halte es für wichtig möglichst gut informiert evtl.
Beratungsstellen aufzusuchen. Zumal solche Kinder nicht
unbedingt ein Fall für die Erziehungsberatung sind.

Ich weiß aus freiwilligen Tätigkeiten, dass die Erziehungsberatung hier (natürlich kann sich das örtlich unterscheiden) die Aufgabe der Information sehr ernst nimmt! Und auch die „Weiterleitung“ an entsprechende Stellen (in erster Linie eher „Selbsthilfegruppen“ und nicht unbedingt Ärzte) ist hier ein großes Thema!
Demnach sind „solche“ Kinder zumindest hier sehr wohl ein Fall für die Erziehungsberatung…

Aber das mag, wie gesagt, regional unterschiedlich sein, und es wurde ja nach Erfahrungen und Tipps gefragt!

Liebe Grüße
Guido

Hi!

  1. Ich habe keine Diagnose gestellt, sondern einen Hinweis
    gegeben was der Grund für das Verhalten des Kindes sein
    könnte! (Hat übrigens noch eine Userin angeregt)

Ich halte die in deinem Posting schimmernde Endgültigkeit
einfach für zu heftig!

>das empfindet wohl jeder anders weder Hinterwald noch oder, da ich mich, auch wenn ich nicht mehr persönlich betroffen bin, noch mit dem Thema beschäftigehier (natürlich kann sich das

örtlich unterscheiden) die Aufgabe der Information sehr ernst
nimmt! Und auch die „Weiterleitung“ an entsprechende Stellen
(in erster Linie eher „Selbsthilfegruppen“ und nicht unbedingt
Ärzte) ist hier ein großes Thema!
Demnach sind „solche“ Kinder zumindest hier sehr wohl ein Fall
für die Erziehungsberatung…

Aber das mag, wie gesagt, regional unterschiedlich sein, und
es wurde ja nach Erfahrungen und Tipps gefragt!

> So ist es und wenn ich mir die Postings zum Teil ansehe, sind einige bestimmt keine Hilfe>

Und damit verabschiede ich mich aus dieser Diskussion, weil ich finde einige Beiträge haben nichts mehr mit den Sorgen der Mutter zu tun und gebe auch keine Hilfestellung.
Tschüs und liebe Grüße
Inge