hallo
Ich bin beamter und meine frau ist geringfügig beschäftigte. Heute sagt meine frau, das die aok ihr die karte weggenommen hätte (sie wollte anschriftänderung aufnehmen lassen).Die aok hat ihr die karte weggenommen und gesagt, daß sie mit dem verdienst nicht bei ihr vesichert sei. Auch andere versicherungen würeden sie nicht nehmen. Sie soll es bei meiner privatversicherung versuchen. jetzt der knaller: das sei schon seit zwei jahren so, ohne das die aok von sich aus das versicherungsverhältnis angesprochen hätte. meine frau hat in den zwei jahren natürlich fleißig abgerechnet, ohne das was kam.
Ich kann natürlich keine privatversicherung bezahelen; das tue ich schon für meine tochter.was ist da los???
Gruß
gerd
hallo raketenbasis,
Günter (DAK) wird es Dir bestimmt noch genauer sagen.
Meiner Meinung nach hat Deine Frau (so sie bisher bei der AOK versichert war) das Recht, sich zum Hausfrauentarif zu versichern.
Grüße
Raimund
Hallo Gerd,
mal eine dezente Frage: Ein Beihilfetarif hast du aber schon abgeschlossen, oder? Beamte verdienen normalerweise soviel, dass sie trotz Ehefrau und 2 Kindern durch die Beihilfe weniger zahlen, als wenn sie bei vergleichbarem Einkommen in der GKV wären und zahlen auch in der Privaten weniger, als „Normale“.
Daher dürfte es die günstigere Lösung für dich sein, auch deine Frau bei dir zu versichern.
Gruß
Marco
ich lese gerade, dass Du Beamter bist. Ja, wo liegt denn da das Problem?
Du kannst so unwarscheinlich günstig Deine Familie privat versichern. Da an die GKV zu denken ist ja schon pervers!
Lass Dir doch mal von einem Makler ein Angebot machen!
Grüße
Raimund
Hallo,
zunächst wundere ich mich doch schon ein wenig, das deine
Frau zwei Jahre lang die AOK-Karte benützt hat ohne festzustellen,
dass sie überhaupt keine Krankenversicherung zahlt.
Bei geringfügig Beschäftigten zahlt nämlich nur der Arbeitgeber
eine Pauschale ohne das dadurch ein Leistungsanspruch gegenüber
der Kasse ausgelöst wird. Hat der Arbeitgeber an die AOK eine
solche Pauschale monatlich gezahlt, dann hat er auch eine
entsprechende Meldung vorgenommen - da hätte die AOK schon
wesentlich früher merken müssen dass deine Frau nicht mehr
krankenversichert ist. Du schreibst, dass deine Frau der AOK
zurfolge zwei Jahre die Karte unberechtigt benützt hat -
was war vor zwei Jahren ?
Hat sie eine Beschäftigung aufgegeben oder hat der Erziehungsurlaub
geendet ?
Wenn dies der Fall war, dann endet die Mitgliedschaft kraft
Gesetzes durch die Abmeldung des Arbeitgebers (damaliges Recht)
und die AOK hätte von sich aus die Karte damals anfordern
müssen.
In allen anderen Fälle endet eine Kassenmitgliedschaft nur durch
eine schriftliche Kündigung des Versicherten.
Gruss
Günter
Hallo raimund,
danke für eure Hilfe. Ja, ich bin Beamter.Ich hab die PKV nicht sofort in Betracht gezogen, da meine Frau jahrelang pflichtversichert war und bestimmt auch mal wieder sein wird, wenn das Kind groß genug ist. Außerdem scheue ich die Rücktrittsgefahr wegen Wehwechen, die sie früher hatte.
gruß
Gerd
hallo raketenbasis,
probieren geht über studieren.
grüße
Raimund
Hallo Gerd,
wie lange seid ihr denn schon verheiratet?
Außerdem hat deine Frau Anspruch auf Beihilfe, sie muss also nicht alleine den 100% Betrag zahlen.
Gruß
Marco