Hilfe bei Brecht

Hallo!

Ich muss fuer die Uni ein Referat schreiben, habe mir ein Thema ausgesucht, ueber das ich im Internet (als breitgefaechertste Quelle) am meisten finde. Leider habe ich aber das, was ich wirklich brauche nicht gefunden.

Es handelt sich um den Text „Vom armen B. B.“ von Bertolt Brecht. Was ich suche, sind Ergaenzungen und Meinungen zu dem Text. Hinweise auf den Context, in dem der Text entstanden ist. Ich muss naemlich unter anderem ‚Die Stadt in Zeit und Raum‘, wie sie in diesem Text vorkommt, erlaeutern, weiters auch die Stellung des Ausseinseiters in der Gesellschaft. Natuerlich hilft da eine Biografie oft auch schon aber wenn jemand Tips fuer Internetadressen hat ODER selbst den Text gelesen hat und mir seine Meinung dazu geben will, nur zu!!! Ich bin fuer jeden Hinweis dankbar!

Falls jemand gerne den Text lesen moechte, ich hab ihn hier unten dazukopiert.

Danke! Gruesse,
Elisabeth

Vom armen B.B.

Ich, Bertolt Brecht, bin aus den schwarzen Wäldern.
Meine Mutter trug mich in die Städte hinein
Als ich in ihrem Leib lag. Und die Kälte der Wälder
Wird in mir bis zu meinem Absterben sein.

In der Asphaltstadt bin ich daheim. Von allem Anfang
Versehen mit jedem Sterbsakrament:
Mit Zeitungen. Und Tabak. Und Branntwein.
Mißtrauisch und faul und zufrieden am End.

Ich bin zu den Leuten freundlich. Ich setze
Einen steifen Hut auf nach ihrem Brauch.
Ich sage: es sind ganz besonders riechende Tiere
Und ich sage: Es macht nichts, ich bin es auch.

In meine leeren Schaukelstühle vormittags
setze ich mir mitunter ein paar Frauen
Und ich betrachte sie sorglos und sage ihnen:
In mir habt ihr einen, auf den könnt ihr nicht bauen.

Gegen Abend versammle ich um mich Männer
Wir reden uns da mit „Gentlemen“ an.
Sie haben ihre Füße auf meinen Tischen
Und sagen: Es wird besser mit uns. Und ich
Frage nicht: Wann?

Gegen Morgen in der grauen Frühe pissen die Tannen
Und ihr Ungeziefer, die Vögel fängt an zu schrein.
Um die Stunde trink ich mein Glas in der Stadt aus
Und schmeiße
Den Tabakstummel weg und schlafe beunruhigt ein.

Wir sind gesessen, ein leichtes Geschlechte
In Häusern, die für unzerstörbare galten
(So haben wir gebaut die langen Gehäuse des Eilands Manhattan
Und die dünnen Antennen, die das atlantische Meer unterhalten).

Von diesen Städten wird bleiben: der durch sie
Hindurchging, der Wind!
Fröhlich machet das Haus den Esser: Er leert es.
Wir wissen, daß wir Vorläufige sind
Und nach uns wird kommen: nichts Nennenswertes.

Bei den Erdbeben, die kommen werden, werde ich hoffentlich
Meine Virginia nicht ausgehen lassen durch Bitterkeit
Ich, Bertolt Brecht, in die Asphaltstädte verschlagen
Aus den schwarzen Wäldern in meiner Mutter in früher Zeit.

hilfe ?
hallo elisabeth …

gedicht-interpretationen waren in der schule damals leider nicht meine große stärke …

hier kannst du von fachkräften er- oder überarbeitete materialen bestellen … http://www.tossnet.de/smkat/m_gedich.cfm

dies ist eine umfangreiche seite zu bert brecht:
http://www.cwru.edu/artsci/modlang/german380/brecht…

hier ein kurzer artikel zum armen, gelobten B.B.
http://www.welt.de/daten/1998/02/09/0209fo68949.htx

hier eine kurzbiographie in tabellarischer form
http://gymnasium-leichlingen.de/brecht.htm

dies ist eine „fan-page“ von brecht
http://polyglot.lss.wisc.edu/german/brecht/index.html

vielleicht findest du auch hilfreiche arbeiten unter:
http://www.hausarbeiten.de
oder
http://www.lehrerfreund.de/

da mich das thema stadt und land und bert und brecht nur sehr wenig interessiert *g*, habe ich mir die links nicht sehr viel näher angesehen … bin somit nicht sicher, ob sie wirklich qualität haben …

bye und liebe grüße aus österreich,
tanja

hilfe !
hallo elisabeth !

jetzt hab ich doch noch einen guten link gefunden …

und zwar unter diesem link zu umfangreicher sekundärliteratur
http://www.ub.fu-berlin.de/~goerdten/germref.html

findest du unter anderem auch zahlreiche hilfestellungen zu brecht und seinen werken
http://www.ub.fu-berlin.de/~goerdten/brecht.html

schönen samstag-abend, ciao, tanja