Hilfe bei C-Contol

Guten Tag liebe Experten!
Ich habe mir auf euer anraten eine C-Control-M-Unit gekauft und damit eine Wettermesstation mit Temp.- und Druck-Messung aufgebaut.
Nun stellt sich mir ein Problem die Sensoren sind (zumindest der Temp.-fühler) sind so aufgebaut wie im beiliegenden Büchlein beschrieben.
Aber die AD’s geben immer einen Standardwert aus der sich nie verändert ausser wenn mann eine andere Mase als Bezugspunkt für den Sensor nimmt als für die M-Unit (d.h. ein anderes Netzteil).
Wie soll ich jetzt vorgehen? Es ist alles in ein Gehäuse eingebaut mit einer externen 5V Spannungsversorgung und die Referenzspannung der M-Unit ist intern auf 5V gejumpert.
Danke im voraus
mfg Marti Klingbacher

Hallo Marti,

auch ich habe CControl für ähnliche Zwecke eingesetzt, es läuft ein relativ umfängliches „Hausleitsystem“ mit u.a. einer Aufladesteuerung für eine Nachtspeicherheizung darauf, darin auch eine Außentemp.messung.
Letzteres allerdings über einen selbstgebastelten Sensor: Der ursprünglich für die Heizung vorhandene Temp.fühler - ein einfacher NTC-Widerstand - plus ein kleines nachgeschaltetes Verstärkerchen zur Anpassung. Alles - CControl, Nahtstellenelektronik, Relais usw. - hängt an einem Netzteil, an einer Masse.
Wenn also bei Dir zwei Netzteile erforderlich sind, muss was anderes faul sein! Ich kann Dir leider nicht sagen, was. Dazu müsste der Schaltplan vorliegen. Was verwendest Du denn? Den Temp.fühler „AD592AN“? Der ist in meiner Beschreibung (1997) genannt.

Gruß, Stucki

Hallo, ja genau diesen verwende ich wie beschrieben als Stromquelle eingesetzt. Das zweite Netzteil war nur ein Versuch.
An was könnte es sonst liegen
mfg

Hallo,
zwei Sachen sind dazu zu sagen.

1: Der AD592 arbeitet ja als temperaturabhängige Konstantstromquelle
mit 1uA/1K. Über einen ca. 5K-Widerstand wie in der Anleitung
bei mir drinsteht gibts also ca. 5mV/1K (Meßbereich 1000 Kelvin!!!).
Der AD-Wandler im C-Control hat aber nur 8Bit Auflösung (265 Digit),
so daß ein Digit schon etwa 20mV sind -> entpricht ca. 4grd Auflösung.
Das ist natürlich Quatsch, der Meßbereich muß ja nur bis ca.
320Kelvin = 47°C für Umgebungstemp gehen.
Für einen einfachen Anwendungsfall kannst Du den Meßwiderstand
auf mind. 10 KOhm hochsetzen, so daß wenigstens 2grd pro 1 Digit
rauskommen -> Meßbereich bis 512 Kelvin.

Für höhere Auflösung sollte eine Schaltung mit OPV vorgesetzt werden,
die eine Auflösung von z.B. 0,2grd oder 0,5grd ermöglicht,

Die in der Anleitung gezeigte Referenzspannung zur Anpassung an
°C ist eh quatsch. Das kann man leichter durch Software machen.

  1. Die Sache mit der Stromversorgung kann eigentlich nur ein
    Schaltungsproblem sein. Evtl. fehlende Masse oder sonst was.
    Gruß Uwi

Hallo, ja genau diesen verwende ich wie beschrieben als
Stromquelle eingesetzt. Das zweite Netzteil war nur ein
Versuch.
An was könnte es sonst liegen
mfg