Hallo erstmal an alle Experten,
ich hoffe ihr könnt mir eventuell ein wenig weiterhelfen.
Nach dem ich nun endlich eine Vernünftige und gute Arbeit gefunden habe, bin ich nun am überlegen ob ich mir eventuell eine Eigentumswohnung finanziere oder aber lieber eine Mietwohnung suche. Wohne nämlich immer noch zu Hause.
Da ich gerade auf der Suche nach einer passenden Altersvorsorge bin ist für mich natürlich auch ein Eigenheim interessant.
Habe selber ein wenig schon zurückgelegt und hätte im Monat gute 600 € im Monat über. Und bevor ich dies nun für die Miete „rausschmeisse“ würde ich natürlich diese lieber in eine Eigentumswohnung stecken von ich später auch was habe.
Nun ist halt meine Frage an euch ob es sinnvoll ist oder ob ihr mir alle davon abraten würdet. Habe hier schon viele Threads über die Finanzierung gelesen. Was ich mich halt frage ist, wenn ich nach 6-7 Jahren eventuell die Wohnung nicht mehr möchte. Was passiert dann. Ich spiele deshalb mit den Gedanken das meine Eltern ein großes Grundstück haben und selber noch mit den Gedanken spielen in 6-7 Jahre neu zu bauen und das Grundstück ist halt so groß das man dort auch 2 Häuser drauf Bauen könnte.
Deshalb frag ich mich halt ob es dann möglich wäre die alte Eigentumswohnung zu vermieten oder aber ob man Sie erst vermieten darf wenn man den Kredit abbezahlt hat, oder aber ob man nach 7 Jahren auch ohne große verluste die Wohnung wieder abgegen kann.
Ich weiß das sind ne menge Fragen aber solltet ihr Tipps oder Ratschläge wür einige dieser Fragen haben wäre ich euch sehr dankbar.
gruß
Nils
Hallo Nils,
Nach dem ich nun endlich eine Vernünftige und gute Arbeit gefunden habe
Glückwunsch zum Job. Wenn ich das „endlich“ richtig deute, bist Du also noch in der Probezeit. Damit bist Du in den Augen der Banken noch nicht kreditwürdig. Manche Institute gehen noch darüber hinaus und verlangen sogar eine mindestens einjährige Beschäftigung beim aktuellen Arbeitgeber.
Insofern sind die weiteren Fragen derzeit nicht unbedingt relevant. Du kannst die Zeit aber nutzen, Dir Wohnungen anzusehen, die Du mit 600,-- € monatlich finanzieren kannst. (Daumenwert: nach heutigem Stand kannst Du damit etwa 120.000,-- € finanzieren). Und wenn dann die Probezeit abgelaufen ist, bist Du Dir vielleicht auch selbst schon etwas klarer darüber, ob Wohnungen in dieser Größenordnung für Dich in Frage kommen.
Freundliche Grüße
wolle
nun nils da hat der wolle recht, solange du den job noch nicht ganz sicher hast wird sich jede bank umdrehen.
ansonsten rate ich immer jeden das man eine eigentumswohnung (anders als ein einfamilienhaus) als reine kapitalanlage ansieht die man halt selber für eine gewisse zeit nutzt.
es gibt also mehrere überlegungen die du anstellen musst, zuerst einmal musst du dir den markt genau anschauen um festzustellen wieviel du denn für deine potentielle eigentumswohnung an miete kriegen würdest.nun schaust wie hoch deine monatliche belastung ist, nur wenn die monatliche belastung kleiner ist als die voraussichtliche miete (und hier ganz wichtig immer ein wenig unter dem durchschnitt vor ort bleiben) dann solltest du ernsthaft über den kauf nachdenken.
man darf nicht vergessen zur eit sind die zinsen so niedrig wie noch nie, das heisst man kann sich wie wolle gesagt hatfür 600 euro monatlich schon sehr hübsche wohnungen kaufen.
selbstverständlich läuft der kredit weiter wenn du die wohnung vermietest, solange die bank ihr geld kriegt interessier die es überhaupt nicht ob du selber darin wohnst, ob du einen mieter hast ob du eine schweinezucht betribst oder sonst etwas…
also schaue dich ruhig mutig um, aber falle nicht auf makler usw rein, nur wenn du dir zu 100% sicher bist das die lage ausgezeichnet, die qualität stimmt, dann schlage zu (bei mir hat es über 60 verschiedene objekte gedauert)
nun dann viel glück
So dann will ich mich erstmal für die Tipps bedanken.
Das ich aus der Probezeit sein muss hatte ich mir schon fast gedacht ist aber ab März nächsten Jahres soweit.
Und bis dahin wollt ich mich auch räumlich noch nicht verändern. Aber ab dann habe ich halt mit dem Gedanken gespielt mich umzugucken.
Habe natürlich auch das Glück nicht unter zeitdruck zu sein.
Ich wollte mich aber halt rechtzeitig mal erkundigen weil es ja auch andere möglichkeiten der Altersvorsorge gibt und wie es die Bank mir erklärt hat sollte ich solche sachen dann dieses Jahr abschließen weil Sie ab dem nächsten Jahr voll versteuert werden müssen.
So wie sich es aber anhört ist es wohl durchaus möglich eine Eigentumswohnug zu finanzieren. Habe natürlich schon mal vorsichtig ausschau gehalten und für gute 100.000 schon etwas gefunden was Interessant ist.
Also erstmal vielen Dank und falls euch oder anderen noch was einfällt worauf man scht geben soll oder was ich besser nicht tuen sollte bin ich natürlich dankbar wenn ihr mir das noch mitteilt.
gruß und dank
Nils
Hallo Nils,
vorsicht, wenn Du jetzt eine ETW als Altersvorsorge kaufen möchtest. Abgesehen davon, dass sich steuerlich die Geschichte derzeit bei Dir noch nicht rechnen wird (zugegeben, bloße Vermutung), kann später ein weiteres Problem auftreten, denn wenn ich Dein erstes Posting richtig verstanden habe, trägst Du Dich durchaus mit dem Gedanken, später ein EFH zu bauen. Wenn Du dann diese ETW nicht verkaufen willst, kann sie Dir wie ein Klotz nicht nur am Bein, sondern um den Hals hängen. U.U. belastet sie Deine Bonitätsrechnung der Bank dermaßen, dass eine Hausfinanzierung nicht möglich ist. Denn erstens wird der Aufwand für die Wohnung höher sein als die Miete, zweitens werden die Mieteinnahmen bei vielen Banken nur zu 75 - 80% angerechnet, und drittens werden für Kapitanleger (und als solcher giltst Du als Eigentümer einer vermieteten ETW) höhere Einkommen vorausgesetzt als für jene Kreditnehmer, die nur die selbstgenutzte Immobilie besitzen bzw. finanzieren wollen.
Zur Klarstellung: ich bin keineswegs gegen den Immobilienkauf zur Altersvorsorge (schließlich lebe ich indirekt davon). In Deinem Fall allerdings halte ich es noch für etwas verfrüht).
Freundliche Grüße
wolle
Hallo,
bin zwar kein Experte, spreche aber aus eigener Erfahrung!
Wenn du dir jetzt eine Wohnung kaufst, raten dir die Banken zu einem Darlehen mit langer Zinsfestschreibung. Wenn du in 5 Jahren bauen willst und du die Wohnung wieder verkaufen willst, zahlst du der Bank eine Vorfälligkeitsentschädigung. Die Höhe richtet sich da nach Höhe des Restdarlehens, muss man nachfragen aber es ergibt schon ein Sümmchen.
Was du auch überlegen solltest, sind die Kosten für Makler, Notar und die Grunderwerbssteuer.
Kaufst du jetzt etwas, zahlst du o.g. Punkte (bei 100.000 Euro-Wohnung ca. 10.000 Euro). Verkaufst du Sie in 5 Jahren, kommen wieder Notarkosten dazu. Bedeutet also Verlust.
Überlegen solltest du auch ob es nicht besser ist, jetzt jeden Monat die 600 Euro zur Seite zu legen und bis in 5 Jahren zu sparen. Das ergibt eine schöne Summe Eigenkapital, und du musst weniger finanzieren. Was auch dann wieder eine niedrigere Belastung bedeuten würde.
Wie gesagt alles selbst erlebte Sachen, die ich im Nachhinein anders machen würde.
cu gk