Hilfe bei Inbetriebnahme von Deckenlautsprechern

Hallo zusammen,
als totaler Neuling möchte ich mich gerne mit meinem Problem an euch wenden:

Ich habe im Rahmen einer Kernsanierung in mehreren Räumen Deckenlautsprecher verbaut. Ich versuche euch erstmal möglichst Übersichtlich einen Überblick zu verschaffen.

Verbaute Lautsprecher (immer zwei LSP zu einem Paar geschaltet)

Schlafzimmer 2 LSP
Büro 2 LSP
Treppenhaus 2 LSP
Küche 2 LSP
Badezimmer 1-2 LSP (noch nicht verbaut)
Keller 1-2 LSP (noch nicht verbaut)
Wohnzimmer verfügt über eine Teufel-Anlage, daher werden hier wohl keine benötigt

Bei den Lautsprechern handelt es sich um Speaka DL-1117 8 Ohm von Conrad:
http://www.conrad.de/ce/de/product/301995/Speaka-DL-…

Da ich die bereits verbauten LSP mal testen wollte, habe ich mir die Tage eine alte Stereokompaktanlage genommen und dort Schlafzimmer, Büro, Treppenhaus und Küche auf einen der beiden Ausgänge gelegt: siehe da, es klappt wunderbar.

Da die Kompaktanlage allerdings nur zu Testzwecken ist, bräuchte ich von euch eine Beratung bezüglich des späteren Anschlusses der Lautsprecher.

Meine erste Idee:
Das Teufel-System dazu verwenden. Es handelt sich dabei um ein Concept E Magnum (http://daten.teufel.de/download/cem_bda_web2-2.pdf) mit Decoderststion.
Hatte überlegt, auf jeden der 5 Ausgänge (vl, vr, hl, hr, center) ein LSP-Paar zu legen, z.B:

vl - Schlafzimmer
vr - Büro
hl - Treppenhaus
hr - Küche
center - Bad und Keller

Allerdings würde mir dann eine Möglichkeit fehlen, die Deckenlautsprecher lautstärketechnisch vom Teufel-System zu trennen oder gar stumm zu schalten. Gibt es hierfür eine Möglichkeit, z.B. einen Regler zwischenzuschalten?

Oder sollte ich besser eine ganz andere (kostspielige) Lösung, z.B. einen AV-Reciever in Betracht ziehen?

Es kann überall die identische Quelle verwendet werden. Die Räume müssen nicht unterschiedlich in der Lautstärke geregelt werden, sondern nur als ganzes.

Ich bedanke mich schon jetzt für eure Mühe!
Ich hoffe die Problematik einigermaßen verständlich mit meinem Leienvokabular für euch dargestellt zu haben.

Viele Grüße,
Daniel

Na,
zwei lautsprecher zusammenschalten, kann ja schon mal Probleme geben;
in der Regel nimmt man, wenn schon vier.

Mußt du aber schon genau sagen, wie du es gemachz hast.

Hallo Daniel,
ich möchte keine Meinung zu Deinem Lautsprechersystem abgeben, aber auf einen Punkt möchte ich aufmerksam machen. Du musst Deine Anlage (falls es überhaupt möglich ist) dann immer im Mono-Betrieb laufen lassen. Bei Stereo würden sonst in einzelnen Räumen immer nur ein Kanal hörbar sein. Wozu aber 2 Lautsprecher je Zimmer, wenn eh nur Mono?
Desweiteren musst Du auf die Impedanz achten, damit der Verstärker nicht überlastet wird.
Gruß, Edi

Hallo ihr beiden,
ich danke euch für die Antworten!

Der Mono-Betrieb ist unproblematisch, da die Lautsprecher eh nur als Hintergrundbeschallung dienen.

Ich habe die 2 Lautsprecher immer parallel geschaltet. Sollten also aus 2 x 8 Ohm dann 4 Ohm werden.

Der Mono-Betrieb ist unproblematisch, da die Lautsprecher eh
nur als Hintergrundbeschallung dienen.

Ich habe die 2 Lautsprecher immer parallel geschaltet. Sollten
also aus 2 x 8 Ohm dann 4 Ohm werden.

Hallo Daniel,
richtig gerechnet.
ein Tipp von mir: Schalte die beiden Lautsprecher in jedem Zimmer lieber in Serie.
Dann hast Du je Zimmer ca. 16 Ohm. Wenn Du dann 4 Zimmer parallel schaltest, kommst Du bei 4 Zimmern auf ca. 4 Ohm. Dies ist eine, bei Verstärkern übliche Impedanz und er dürfte dann keinen Schaden erleiden.
Ich nehme sowieso an, dass die Lautstärke nicht voll aufgedreht wird.
Gruß, Edi

Vielen Dank, so werde ich es machen!

Sollten noch 2 LSP-Paare hinzukommen, werde ich dann 2 x 3 Zimmer machen richtig? Dann müsste ich ja auf 5,3 Ohm kommen.

Sollten noch 2 LSP-Paare hinzukommen, werde ich dann 2 x 3
Zimmer machen richtig?

Hallo Daniel,
sehe das Problem nicht soo kritisch. Ich nehme an, dass der Verstärker (hast leider keine Werte angegeben, und die Typenbezeichnung sagt mir nichts) in Punkto Leistung nicht am letzten Drücker gefahren wird. Auch scheint Dir das letzte Promille an Klangqualität nicht wichtig zu sein, also darfst Du schon mal die Nennimpedanz deutlich unterschreiten. Ich möchte keinen Freibrief ausstellen, aber ich persönlich würde es sogar bei 6 Zimmern mit je 16 Ohm mit Parallelschaltung riskieren. Das sind zwar nur knapp 3 Ohm, aber wenn die Verstärkerleistung nicht voll ausgenutzt wird, sollte es selbst damit noch gehen.
Gruß, Edi

Hallo Edi,

ich habe noch garkeinen Verstärker :wink:
Schwanke da noch zwischen Stereo-Verstärker und AV-Reciever.

Hallo zusammen,

ich muss nochmal stören bezüglich der Ohmschen Last am Receiver.
Habe jetzt mal die 3 folgenden Modelle in der engeren Auswahl:

http://www.pioneer.eu/de/products/42/98/405/VSX-921/… (6-16 Ohm?)
http://de.yamaha.com/de/products/audio-visual/av-rec… (4 und/oder 8 Ohm?)
http://www.sony.de/product/hcs-home-cinema-receiver/… (8-16 Ohm?)

Der Pioneer und Yamaha verfügt über eine zweite Zone. Der Sony scheinbar nicht, oder habe ich das übersehen?

Jetzt die Frage zum Anschluss der Lautsprecher. Hier nochmal die Auflistung:

2 LSP Schlafzimmer
2 LSP Büro
2 LSP Treppenhaus
2 LSP Küche
2 LSP Wohnzimmer
1-2 LSP Bad (je nach Anschlussmöglichkeiten)
1-2 LSP Keller (je nach Anschlussmöglichkeiten)

Wie könnte man diese Lautsprecher nun am besten schalten und anschließen?
Bad und Keller habe ich bezüglich Anzahl mal offen gelassen, jenachdem was zum Anschluss dann besser ist.

Wenn ich zwei 8 Ohm LSP in Reihe schalte werden daraus 16 Ohm richtig?
Habe ich nun zwei 16 Ohm Paare rechne ich das /2 und komme auf 8 Ohm richtig?

Habe ich nun drei 16 Ohm Paare rechne ich die /3 und komme dann auf 16 Ohm?
Was passiert wenn ich zwei 16 Ohm Paare (zwei mal zwei 8 Ohm LSP in Reihe) habe und ein parallel geschaltetes 4 Ohm Paar (zwei mal 8 Ohm LSP parallel)?

Da steige ich noch nicht so ganz durch :wink:
Ich danke euch!