HILFE bei ROUTER unter RedHat7?

Hallo,
ich habe mir vorgenommen, unsere PCs durch einen Linux-Router für RedHAT 7.0 (mit GNOME) zum Internet zu verbinden.
Könntet ihr mir sagen, welcher Router sich eignet zum Anschluß von 4~Pcs mit Windows 98?

Folgende Funktionen sollte der Router erfüllen:
-HTTP/FTP…Weiterleitung
-Email-Weiterleitung
-ISDN-Weiterleitung (sprich auf allen anderen wird eine „virtuelle ISDN-Karte“ erzeugt, mit der man von den Clients aus bspsweise Faxe verschicken kann…oder telefonieren…kenne ich von Windows her)

Da ich soetwas noch nie gemacht habe würde ich mich sehr freuen, wenn mir jemand bei der Installation/Konfiguration ein bisschen helfen könnte…

mit freundlichen Grüßen
Andreas Schenk

Hallo Andreas!

Folgende Funktionen sollte der Router erfüllen:
-HTTP/FTP…Weiterleitung

Hier wuerde ich den SQUID-Proxy installieren. Da kann man alles mit machen, was das Herz begehrt.

-Email-Weiterleitung

Fuer die eMail-Weiterleitung empfiehlt sich eine Kombination aus sendmail (schickt die lokalen Mails an die Empfänger-Adresse) und fetchmail (holt Mails von Internet-eMail-Konten) und fetchmail (verteilt die Mails von fetchmail auf die lokalen eMail-Konten)
Du kannst aber wahlweise auch SQUID als Transparent Proxy für die eMail-Ports einrichten.

-ISDN-Weiterleitung (sprich auf allen anderen wird eine
„virtuelle ISDN-Karte“ erzeugt, mit der man von den Clients
aus bspsweise Faxe verschicken kann…oder
telefonieren…kenne ich von Windows her)

Als Fax-Server kann man z.B. Hylafax einsetzen. Der laeuft mittlerweile sogar mit ISDN-Karten (zumindest bietet AVM fuer seine Fritzcard entsprechende Treiber, soweit ich informiert bin)

Da ich soetwas noch nie gemacht habe würde ich mich sehr
freuen, wenn mir jemand bei der Installation/Konfiguration ein
bisschen helfen könnte…

Da wird’s jetzt kompliziert. Wenn Du noch nie mit Linux gearbeitet hast, dann wuerde ich wenn moeglich einen Linux-Rechner erstmal als ‚Bastelkiste‘ einrichten und lustig rumprobieren. Derweil sollte ein Windows-Rechner die o.g. Arbeiten uebernehmen. Der ist lange nicht so kompliziert einzurichten (dafuer wesentlich unflexibler) und dann hast Du erstmal Zeit zum Testen. Auf jeden Fall wirst Du nicht darum herumkommen viele FAQs und Tutorials zu durchforsten :wink: .

cu
Stefan

Hallo Andreas!

Folgende Funktionen sollte der Router erfüllen:
-HTTP/FTP…Weiterleitung

Hier wuerde ich den SQUID-Proxy installieren. Da kann man
alles mit machen, was das Herz begehrt.

Und man hat eine Proxy und keinen Router. Braucht einen flotteren Rechner

Vielleicht willst Du aber Masquerading? auf http://www.linuxdoc.org/ gibts ein HOWTO dazu. Das geht auf kleinen Kisten

-Email-Weiterleitung

Fuer die eMail-Weiterleitung empfiehlt sich eine Kombination
aus sendmail (schickt die lokalen Mails an die
Empfänger-Adresse) und fetchmail (holt Mails von
Internet-eMail-Konten) und fetchmail (verteilt die Mails von
fetchmail auf die lokalen eMail-Konten)

Volle Zustimmung. Genial ist das!

Du kannst aber wahlweise auch SQUID als Transparent Proxy für
die eMail-Ports einrichten.

Sicher?! Wäer mir neu (bin aber auch kein SQUID-Experte…=

-ISDN-Weiterleitung (sprich auf allen anderen wird eine
„virtuelle ISDN-Karte“ erzeugt, mit der man von den Clients
aus bspsweise Faxe verschicken kann…oder
telefonieren…kenne ich von Windows her)

Als Fax-Server kann man z.B. Hylafax einsetzen. Der laeuft
mittlerweile sogar mit ISDN-Karten (zumindest bietet AVM fuer
seine Fritzcard entsprechende Treiber, soweit ich informiert
bin)

HylaFax ist zunächst etrwas komplex, aber ein warer Hammer. Mit ISDN habe ich keine Erfahrung…
Ansonsten ACK!

Gruß,

Sebastian

Moin,

ich habe mir vorgenommen, unsere PCs durch einen Linux-Router
für RedHAT 7.0 (mit GNOME) zum Internet zu verbinden.

Ich würde empfehlen, Gnome wegzulassen.

Könntet ihr mir sagen, welcher Router sich eignet zum Anschluß
von 4~Pcs mit Windows 98?

Wie jetzt, welcher? Bei Red Hat dürfte alles enthalten sein, AFAIK macht das der Kernel.
Meinst Du die Hardware?

Folgende Funktionen sollte der Router erfüllen:
-HTTP/FTP…Weiterleitung
-Email-Weiterleitung

Ein Router leitet alle IP-Pakete weiter, der ist nämlich nur dazu da, zwischen Deinem Ethernet und ISDN zu übersetzen.
Du könntest aber einige Proxy-/Firewall-Funktionen einbauen.

-ISDN-Weiterleitung (sprich auf allen anderen wird eine
„virtuelle ISDN-Karte“ erzeugt, mit der man von den Clients
aus bspsweise Faxe verschicken kann…oder
telefonieren…kenne ich von Windows her)

Das wird nicht gehen, aber such lieber nochmal die Linux-Webseiten danach ab.

Da ich soetwas noch nie gemacht habe würde ich mich sehr
freuen, wenn mir jemand bei der Installation/Konfiguration ein
bisschen helfen könnte…

Klar. Am besten liest Du http://www.linuxdoc.org/HOWTO/IP-Masquerade-HOWTO.html und stellst Fragen zu den Dingen, die unklar sind.

Thorsten

Moin,

-Email-Weiterleitung

Fuer die eMail-Weiterleitung empfiehlt sich eine Kombination
aus sendmail (…)

An dieser Stelle würde ich gerne unterbrechen: Gearde Anfängern würde ich Postfix oder QMail empfehlen. Das aber auch nur, wenn nicht eh jeder seine Mail von dem POP des Providers abholt.

Du kannst aber wahlweise auch SQUID als Transparent Proxy für
die eMail-Ports einrichten.

Macht der dann Port-Forwarding oder mehr?

Als Fax-Server kann man z.B. Hylafax einsetzen. Der laeuft
mittlerweile sogar mit ISDN-Karten

Nett. Wie teilt man das dann den Windowsbüchsen mit?

Thorsten

Moin,

-Email-Weiterleitung

Fuer die eMail-Weiterleitung empfiehlt sich eine Kombination
aus sendmail (schickt die lokalen Mails an die
Empfänger-Adresse) und fetchmail (holt Mails von
Internet-eMail-Konten) und fetchmail (verteilt die Mails von
fetchmail auf die lokalen eMail-Konten)

Volle Zustimmung. Genial ist das!

Klar ist das genial, ich glaube aber nicht, daß das den normalen Erwartungen entspricht. Um seine Mail mit Outlook vom Provider abzuholen, reicht IP-Masquerading.

Thorsten

Sorry, zwei kleine Fehler

Hallo Andreas!

Folgende Funktionen sollte der Router erfüllen:
-HTTP/FTP…Weiterleitung

Hier wuerde ich den SQUID-Proxy installieren. Da kann man
alles mit machen, was das Herz begehrt.

Und man hat eine Proxy und keinen Router. Braucht einen
flotteren Rechner

Vielleicht willst Du aber Masquerading? auf
http://www.linuxdoc.org/ gibts ein HOWTO dazu. Das geht auf
kleinen Kisten

-Email-Weiterleitung

Fuer die eMail-Weiterleitung empfiehlt sich eine Kombination
aus sendmail (schickt die lokalen Mails an die
Empfänger-Adresse) und fetchmail (holt Mails von
Internet-eMail-Konten) und fetchmail (verteilt die Mails von
fetchmail auf die lokalen eMail-Konten)

Volle Zustimmung. Genial ist das!

erster fehler: die eMail-Verteilung von fetchmail uebernimmt natuerlich procmail - kleiner verschreiber - sorry

Du kannst aber wahlweise auch SQUID als Transparent Proxy für
die eMail-Ports einrichten.

Sicher?! Wäer mir neu (bin aber auch kein SQUID-Experte…=

Sorry, bloeder Fehler. - habe das auch ueber ipchains geloest, nicht squid. war wohl schon zu lange her :wink:

-ISDN-Weiterleitung (sprich auf allen anderen wird eine
„virtuelle ISDN-Karte“ erzeugt, mit der man von den Clients
aus bspsweise Faxe verschicken kann…oder
telefonieren…kenne ich von Windows her)

Als Fax-Server kann man z.B. Hylafax einsetzen. Der laeuft
mittlerweile sogar mit ISDN-Karten (zumindest bietet AVM fuer
seine Fritzcard entsprechende Treiber, soweit ich informiert
bin)

HylaFax ist zunächst etrwas komplex, aber ein warer Hammer.
Mit ISDN habe ich keine Erfahrung…
Ansonsten ACK!

Gruß,

Sebastian

Hallo,

Als Fax-Server kann man z.B. Hylafax einsetzen. Der laeuft
mittlerweile sogar mit ISDN-Karten

Nett. Wie teilt man das dann den Windowsbüchsen mit?

geht z.B. mit susefax

cu
Stefan

erster fehler: die eMail-Verteilung von fetchmail uebernimmt
natuerlich procmail - kleiner verschreiber - sorry

bei mir ist da sendmail noch beteiligt -> kann man nettet SPAM-Schutz konfigurieren.

Sebastian

Moin,

Als Fax-Server kann man z.B. Hylafax einsetzen. Der laeuft
mittlerweile sogar mit ISDN-Karten

Nett. Wie teilt man das dann den Windowsbüchsen mit?

geht z.B. mit susefax

Wie sieht das für die aus?

Thorsten