Hilfe bei starken Hautproblemen

Hallo,

ein Familienmitglied hat seit ca. 2-3 Jahren immer stärker werdende Probleme mit der Haut an Händen und Füßen. Das äußert sich darin, dass die Haut austrocknet, abschuppt und allgemein sehr dünn und empfindlich ist. Das ganze ist wohl auch sehr schmerzhaft. Er war schon bei einigen Spezialisten, u.a. auch in der Schweiz, aber niemand konnte ihm so richtig helfen. Ich habe einen Auszug aus der Patientenakte gesehen, da sind allerhand Diagnosen Marke Ichtyosis vulgaris, Hauttrockenheit, Abschuppen usw. Als Ursache wird „schwere erblich bedingte Stoffwechselstörung“ angegeben, was für mich als Laien irgendwie sehr schwammig klingt. Er hat auch schon alle Kosmetika, Waschmittel usw. gegen dermatologisch Unbedenkliches ausgetauscht.

Mein Verwandter ist nicht sehr internet-fähig, daher wollte ich ihm ein bißchen helfen, denn der Leidensdruck ist sehr groß bei ihm. Kennt jemand besonders renommierte Spezialisten (darf ruhig in D, CH, F, Benelux oder Italien sein) oder Kliniken? Ein Aufenthalt am Toten Meer kommt leider nicht in Frage. Geld ist zweitrangig. Bei der Recherche bin ich auf den französischen Kräuterpapst Messegue gestoßen, ist da was dran? Was für Stoffwechselstörungen könnten das sein?

Am Ende des Postings noch einige Details zum Patienten.

Gruß & danke,

Myriam

Noch einige weitere Infos, wenn sie nötig sind: männlich, 65 Jahre, ca. 35kg Übergewicht. Ernährung nicht direkt ungesund, aber vermutlich recht viel Fleisch und Fett, denn er ist ein echter Gourmet und auch ein bißchen Gourmand. Er ist im Ruhestand, hat aber trotzdem Stress durch familiäre und private Probleme (nicht ich :wink:. Meiner Ansicht nach ist er Alkoholiker, aber er würde das vehement abstreiten. Er kann sich Essen ohne Wein und edle Brände nicht vorstellen, wenn er aus Essen geht, streitet er mit seiner Frau wer fahren muss, weil beide Alkohol trinken wollen, er hat angefangen, Regeln zum Alkoholkonsum aufzustellen (nur 3 x die Woche), die er aber meiner Ansicht nach nicht einhält. Vorerkrankungen von denen ich weiß: er hat sehr lange Cortison genommen, hat erhöhten Blutdruck und schwitzt extrem stark (bei Abendveranstaltungen muss er 2-3 mal das Hemd wechseln).

Diabetes und Bluthochdruck?
ICH BIN KEIN FACHMANN, ich rate nur!

Aus eigener Erfahrung weiß ich, daß ungesunde Ernährung und starkes Übergewicht zu Diabetes, Bluthochdruck und viel zu hohem Ruhepuls führen.

Bei mir selbst konnte ich einen Zusammenhang zwischen Schwitzen und Bluthochdruck feststellen: Ist mein Blutdruck normal, schlafe ich ruhig und ganz normal. Ist mein Blutdruck zu hoch, schlafe ich schlecht und vor allem schwitze ich ein komplettes Kopfkissen in einer Nacht so stark durch, daß ich für die nächste Nacht ein neues brauche.

Weiterhin meine ich mal gehört zu haben, daß Diabetes - neben vielen anderen Problemen - auch Hautprobleme verursachen kann. Ob das nun wirklich stimmt, weiß ich nicht, wäre aber eine Option.

Siehe auch hier (Folgeerkrankungen wie z.B. Bluthochdruck):
http://de.wikipedia.org/wiki/Diabetes_mellitus#Begle…

So oder so würde ich dazu raten, sich auf die von mir genannten Symptome durchchecken zu lassen. Diabetes kann Schädigungen an den Organen hervorrufen, wenn man sie nicht behandelt. Und behandeln kann man sie nur, wenn man sie entdeckt. Auch wenn die Zuckerwerte meist normal sind, ein „Tagesprofil“ beim Hausarzt kann für unangenehme Überraschungen sorgen.