Hallo Dirk!
eine bekannte hat sich endlich dazu entschlossen sich
profesionell helfen zu lassen bei der bewältigung einer
vergewaltätigung.
leider weiß ich nicht an wen man sich da wenden kann oder
soll, wie finde ich eine therapeut der sich dieser sache
annimmt.
Neben den schon genannten Vorschlägen wäre vielleicht bei der Therapeutensuche auch noch hilfreich:
Psychotherapie-Informations-Dienst
Oberer Lindweg 2, 53129 Bonn
Tel.: 02 28/74 66 99 (Mo, Di, Do, Fr 9-12 Uhr sowie Mo u. Do 13-16 Uhr)
Fax: 02 28/9 87 31-71
E-Mail: [email protected]
Internet: www.psychotherapiesuche.de
Folgender Artikel beschäftigt sich mit traumatischen Erlebnissen und den Folgen und gibt einige Infos: http://www.hr-online.de/website/rubriken/ratgeber/in…
Wirf mal einen Blick in [FAQ:237], dort finden sich ein paar hilfreiche allgemeine Infos zum Thema Therapeutenwahl.
muß sie erst zum hausarzt um sich überweisen zu
lassen.
Also, falls sich da seit 2001 nichts geändert hat (bitte Widerspruch von kompetenter Seite, wenn dem so sein sollte!), muss sie nicht erst zum Hausarzt. Die Sache läuft so, vorausgesetzt ein Therapeut ist schon gefunden und willens: Beim Therapeuten einen Termin machen, Erstgespräch, die ersten drei Sitzungen werden als „probatorische“ bezeichnet und von der (gesetzlichen) Kasse generell übernommen, die Therapeutin reicht dann bei der Kasse ein Gutachten ein, in dem hoffentlich das drin steht, was diese hören wollen, um die beantragte Anzahl von Sitzungen zu genehmigen. Genehmigung erteilt, fertig ist der Lack.
leider ist diese sache schon eine weile her, es ist also kein
akutes problem.
Ein pragmatischer Aspekt: Das, was du hier wahrscheinlich mit „akut“ meinst (die Zeitnähe), ist für die Bewilligung einer Therapie durch die KK zum Glück kein Hindernis.
verständlicher weise möchte sie sich darum
nicht kümmern, deshalb suche ich für sie eine möglichkeit sie
zu behandeln.
Grüße,
Christiane