Hilfe bei wissenschaftl. Arbeiten

Hallo,

man liest im Internet ja hin und wieder Anzeigen professioneller Lektoren, die auch ein Coaching bei wiss. Arbeiten anbieten.

Inwieweit ist es für den Nutzer dieser Angebote als auch für den Anbietenden selbst rechtlich bzw. wissenschaftsethisch unbedenklich, so etwas zu tun?

Der Hintergrund ist folgender: Ich spiele mit dem Gedanken, evtl. Studierenden Coaching und Betreuung bei wiss. Arbeiten anzubieten. Umfassen könnte dies z.B. die Literatursuche, die Gliederung der Arbeit und Beratung beim Verfassen der Arbeit, inkl. „Händchenhalten“ und gutem Zureden bei akuten Schreibblockaden und begleitender/abschließender Korrektur. Geschrieben wird die Arbeit aber natürlich vom Studierenden selbst - Ghostwriting käme definitiv nicht in Frage.

Begibt man sich auf rechtlich dünnes Eis? Oder könnten wir beide (also der Studierende und ich) Probleme bekommen?

Wo genau müssten die Grenzen dieser Dienstleistung liegen - so sie überhaupt zulässig ist?

Viele Grüße und danke im Voraus
Gwen

Hallo Gwendolyn,

man liest im Internet ja hin und wieder Anzeigen
professioneller Lektoren, die auch ein Coaching bei wiss.
Arbeiten anbieten.

Inwieweit ist es für den Nutzer dieser Angebote als auch für
den Anbietenden selbst rechtlich bzw. wissenschaftsethisch
unbedenklich, so etwas zu tun?

Der Hintergrund ist folgender: Ich spiele mit dem Gedanken,
evtl. Studierenden Coaching und Betreuung bei wiss. Arbeiten
anzubieten. Umfassen könnte dies z.B. die Literatursuche, die
Gliederung der Arbeit und Beratung beim Verfassen der Arbeit,
inkl. „Händchenhalten“ und gutem Zureden bei akuten
Schreibblockaden und begleitender/abschließender Korrektur.
Geschrieben wird die Arbeit aber natürlich vom Studierenden
selbst - Ghostwriting käme definitiv nicht in Frage.

Begibt man sich auf rechtlich dünnes Eis? Oder könnten wir
beide (also der Studierende und ich) Probleme bekommen?

Wo genau müssten die Grenzen dieser Dienstleistung liegen - so
sie überhaupt zulässig ist?

Du weißt, unrechtmäßiges Handeln muss immer erst einmal vermutet und dann bewiesen werden.
Anders gesagt: wo kein Richter, da kein Henker.

Relativ bis ganz sicher gehst Du mit Rechtschreib- und Grammatikkorrektur. Auch Hinweise hinsichtlich Kontext und Logik sind völlig okay - sofern der Autor anschließend selbst sein Werk verbessert und sich das nicht von Dir erhofft.

Gliederungen ja, soweit sich das auf formale Dinge beschränkt.

Zu Literaturrecherchen kannst Du selbstverständlich Hilfe anbieten. Das tut ja u.a. auch jede Bibliothek.
Insofern kannst Du sicherlich die technische Abwicklung für einen Kunden übernehmen: Bestellung von Literatur, Kopieren; meinetwegen die reine Auflistung der Bibliographie zur geplanten Arbeit.

Nur, was zu recherchieren ist, muss der Kunde Dir vorlegen. Bereitest Du Sekundärliteratur quasi mundgerecht zu, hast Du die Forschung für die Arbeit erledigt.

Dann könntest Du nämlich auch gleich noch die nötigen Folgerungen ziehen und somit die Arbeit schreiben.

viele Grüße
Geli