Hilfe beim Besuchsrecht

Hallo an alle,
Frau X habt folgendes Problem, vor einger Zeit hat ihr Noch- Ehemann sie vor das Familiengericht gezogen weil er angeblich den gemeinsamen Sohn (3 1/2 Jahre) zu selten gesehen hat.

Da wurde festgelegt das er ihn alle 2 Wochen am Wochenende von Sa. 10 - So. 18 Uhr sehen bzw zu sich nehmen kann und nach Absprache auch einen Tag in der Woche zusätzlich. Dieses sollte auf seinen Schichtplan abgestimmt werden.
Nun will er Frau X bzw ihrer Anwältin den Schichtplan nicht geben und sagt er gibt ihr Termine wo er den kleinen nehmen kann und Frau X soll gucken ob ihr das passt.
Soweit ja auch kein Problem, nur weigert er sich strikt dagegen seinen Sohn an seinen freien Wochenenden zu nehmen weil er lieber frei hat. Er will ihn in der Woche zum Übernachten haben, das möchte Frau X allerdings nicht da der kleine sonst aus seinem Gewohnten Rhytmus rausgerissen wird und noch dazu eigentlich nicht viel von seinem Vater hat, da Kindergarten ja auch ist.
Frau X fragt sixh was die Klage vor dem Familiengericht eigentlich bewirken sollte?!

Das er ihn nicht JEDES freie Wochenende nehmen möchte ok das kann Frau X noch durchgehen lassen aber es ist sein Sohn und wenn er ihm so wichtig wäre würde er jedes freie Minute mit ihm verbringen wollen gerade am Wochenende wo man echt Zeit füreinander hat.
Frau X hat ihm auch Angeboten das er ihn 1 Wochenende nimmt und dann halt die Wöchentlichen Besuche etwas vermehrt werden wenn es von den Schichten gerade nicht anders passt (er muss auch mal am Wochenende arbeiten)

Nun will Frau X wissen was sie da machen kann, er hat ihr nämlich schon wieder gedroht vor Gericht zu ziehen wenn sie ihm den kleinen nicht in der Woche zur übernachtung gibt.

Was noch dazu kommt, er hat ihn jetzt 2 Wochen nicht gesehen weil er wohl keine Zeit hatte ?!?!?
Aber er hat nichtmal angerufen um mit seinem Sohn zu sprechen, irgendwie passt das alles nicht zusammen…
wenn ihm sein Kind so wichtig ist wieso kümmert er sich nur um ihn wenn ER WILL und nicht wie das Gericht festgelegt hat. Frau X glaubt er setzt den kleinen als Druckmittel ein da er sonst keine Möglichkeit hat ihr Stress zu machen.

Was noch dazu kommt, er weigert sich das der kleine den Kindergarten zu einem in Frau X´s Nähe wechselt, sie hat angst das er den Betreuungsvertrag nicht unterschreibt und sie weiter jeden morgen mit dem kleinen um halb 6 aufstehen muss um ihn zum KiGa zu bringen damit sie arbeiten kann.

Hallo,
am besten geht die Frau x zum Jugendamt und bespricht dort mit den zuständigen Leuten das Problem. Diese sind daran interessiert eine Lösung im Sinne des Kindes zu finden und nicht im Sinne einer einzelnen Person.
Es zeigt sich immer wieder das Väter die Probleme bereiten wo eigentlich keine sein sollten dann auf einmal in Wohlgefallen auflösen weil sie sich nicht die blöße geben wollen.
Zumal Frau X dann auch nachweisen kann das sie versucht hat sich ohne Gericht zu einigen und das immer einen besseren Eindruck macht und er somit die Geschichte nicht mehr so auslegen kann als ob die Mutter die jenige ist die versucht den Umgang zu torpedieren.
Gruß Sunny