Hallo,
ich schrieb neulich schon mal einen artikel hier der irgendwie in anderen dingen untergegangen ist uns starte jetzt nochmal einen versuch.
ich leide seit ca. 10 jahren an allen formen der angst (spezifische ängste, phobische ängste, generalisierte angststärung, agoraphobie…).
ich war 9 wochen in einer psychosomatsichen klinik auf einer station die angst,zwang und depression zusammenfasste. zwar gab es dinge, die mich ansprachen aber so richtig richtig fühlte ich mich dort nicht.zwei tage vor meiner abreise traf ich eine frau von der traumastation und ich sprach lange mit ihr und dachte dann: wahnsinn, das ist es! alles dinge von denen ich nur mal grob gehört habe wie dissoziationen und flashbacks. das war genau das, was seit jahren in meinem kopf und körper passiert.
als ich wieder zu hause war suchte ich einen kollegen von ulrich sachse auf, ein traumaspezialist, der mir meinen verdacht bestätigte und mir sagte ich leide an dissoziativen störungen und einem posttraumatischen belastungssyndrom. nun weiß ich, dass es dafür spezielle traumatherapien gibt, ich habe jetzt jedoch gerade eine analyse begonnen(verhaltenstherapie 1 jahr lang war nix). bin momentan vlööig überfodert ob ich das richtige mache und ob eine analyse traumatische geschehnisse genauso gut bearbeiten kann wie eine andere form der therapie… bitte um hilfe
kaum denkbar, daß dir dazu jemand etwas auf diesem Wege hier (d.h. aus der Ferne und nur auf Grund deiner eigenen Darstellung) sagen kann, nicht einmal ein Psychotherapeut, der auf das, was du andeutest, spezialisiert wäre. Aber …
… ich habe jetzt jedoch gerade eine analyse
begonnen(verhaltenstherapie 1 jahr lang war nix). bin momentan
vlööig überfodert ob ich das richtige mache und ob eine
analyse traumatische geschehnisse genauso gut bearbeiten kann
wie eine andere form der therapie…
… das Wichtigste, was du richtig machen kannst und auch dringend tun solltest: Sprich mit eben diesem aktuellen Therapeuten über genau das, was der Anlaß deiner Anfrage hier ist.
begonnen(verhaltenstherapie 1 jahr lang war nix). bin momentan
vlööig überfodert ob ich das richtige mache und ob eine
analyse traumatische geschehnisse genauso gut bearbeiten kann
wie eine andere form der therapie… bitte um hilfe
Wer überfordert dich? Tritt der Person in den Hintern. Dann ist die Überforderung weg.
Wenn du wie gesagt, seit Jahren unter diesen Symptomen leidest, kannst du nicht erwarten, daß sie jetzt in NullKommaNix verschwinden.
Was meinst du wieviel Therapien ich kennengelernt habe, wo ich mir sagte: Mensch da machen die tolle Sachen, das will ich auch.
Letztendlich geholfen hat mir, daß ich mich endlich auf die Therapie eingelassen habe, die stattfand.
höre auf deinen Körper und dich
Hallo Anne,
ich würde sagen, lass dich nicht irre machen mit den Diagnosen und Benennungen.
Ich selbst habe eine Verhaltenstherapie gemacht, die mich weiter gebracht hat, und nun mache ich eine Traumatherapie mit ähnlicher Diagnose.
Für mich ist immer der rote Faden, was mir hilft, was mir körperlich guttut, was mir Fortschritte bringt. Durch eine Therapie wurde ich sensibel dafür, und für mich ist am wichtigsten an einer Diagnose, dass sie mir hilft, mit den vielen Zuständen, die man haben kann, klarzukommen, eine Struktur reinzubringen.
Falls du viele Persönlichkeitsanteile hast, kannst du sie ja mit einbeziehen in deine Überlegungen, wo es weitergeht.
Vielleicht hilf dir das etwas weiter.
Ansonsten schließe ich mich an, dass ein Gespräch darüber mit dem Therapeuten/ der Therapeutin wichtig ist.