Hilfe! Blockierung Halswirbelsäule oder Bandscheib

Hallo,

ich hatte mir am Montag bei einer falschen Bewegung den Hals „verrenkt“ bzw hatte es dabei geknackst. Seit dem schmerzen ruckartige Bewegungen und vor allem nach dem Liegen bzw. Kopfauflegen ist es schwer, wieder hoch zu kommen bzw den Kopf zu heben. Der Allgemeinarzt versuchte wieder einzurenken ohne Erfolg. Bekam Tabletten mit Ibu600, aber die helfen auch nicht bzw ist das Problem auch damit vorhanden und es wird nicht weniger.
Daher war ich heute beim Notarzt (weil Orthopädentermin steht erst für den 24.04.) und der stellte eine Blockierung der Halswirbelsäule fest, gab mir nur einen Halsgürtel/Verband mit und sagte ich könnte die bei Bedarf tragen. Ich fragte nach Röntgen, aber dazu sagte er, dass das nicht nötig sei, das renkt sich von allein wieder ein und für einen Bandscheibenvorfall sei ich zu jung (bin 33J).

Soll das wirklich so weitergehen bis zum 24.04. wo ich den Orthopädentermin habe - ich meine wenn der Schmerz so bleibt, ich kann mir vorstellen, dass das nicht so gut ist, wenn da vielleicht ein ausgerenktes/verschobenes Glied der HWS nicht an richtiger Stelle sitzt, dass dann die anderen Glieder auch dadurch abgenutzt bzw geschädigt werden und es womöglich noch schlimmer wird. Oder? wer kennt das, hatte das schon einmal oder kann mir dazu was sagen?
Was wäre wenn das ein Bandscheibenvorfall wäre? Woran kann man erkennen, ob es nicht einer ist und was wäre wenn?

Vielen Dank!!
Tigerin

Anfügung
es kackst auch leise wenn ich den Hals nach links und rechts drehe…

Hallo,

wie immer ist eine Ferndiagnose natürlich schwierig.
Bei einem Bandscheibenvorfall treten meist noch andere Symptome, v.a. neurologische, auf. D.h. kribbelt Deine Hand, hast Du motorische Ausfälle im Arm?

Die Theorie mit der Blockierung würde passen, aber warte bitte wenn´s geht nicht bis zum 24.4. bis Du dagegen was unternimmst. Ich weiß es ist Gründonnerstag aber such Dir einen Chiropraktiker, der mal draufschaut und Dir die Blockaden ggf. löst. Diese Schiene halte ich für etwas fragwürdig um ehrlich zu sein… Aber vielleicht hat jemand anderes dafür eine plausible Erklärung… Die soll wohl die Stabilität gewährleisten, aber meiner Meinung nach hilft es bei einer Blockade herzlich wenig, da muss jemand fachmännisches ran.

Grüße und gute Besserung
Jessica

Hi

Röntgen, aber dazu sagte er, dass das nicht nötig sei, das
renkt sich von allein wieder ein und für einen
Bandscheibenvorfall sei ich zu jung (bin 33J).

Ein Bandscheibenvorfall kann einem auch in jüngeren Jahren ereilen. Das Alter alleine ist also keine Gewähr dafür, daß Du einen Bandscheibenvorfall hast.
Zu anderen Anzeichen für einen Bandscheibenvorfall wurde ja schon was geschrieben.

Gruß
Edith

Hallo,
danke Euch für die Antworten! Dann warte ich jetzt bis zum 24. und vielleicht wird es ja auch wieder besser…

Tigerin

Hallo,

ich hatte mir am Montag bei einer falschen Bewegung den Hals
„verrenkt“ bzw hatte es dabei geknackst. Seit dem schmerzen
ruckartige Bewegungen

Such dir so schnell wie möglich einen Osteopathen, der die Teilbereiche Cranio-Sakral-Therapie und Muscle Energy beherrscht - oft sind das Physiotherapeuten. Ich habe viele Jahre mit Wirbelsäulenproblemen einschl. OP durchstehen müssen. Erst ein Osteopath hat mir wirklich helfen können. Die Osteopathie ist viel schonender für den Patienten und hilft nachhaltiger als die Chiropraxis. Letztere ist im Halsbereich riskant, weil mit einem scharfen Ruck gearbeitet wird - der Chiropraktiker müßte einen exzellenten Ruf haben, bevor ich das ausprobieren würde.

So schnell wie möglich: je länger der ausgerenkte Zustand anhält, umso mehr verändert sich auch die Muskelstellung und verkrampft sich, wird dann der Wirbel wieder zurechtgerückt, dauert es entsprechend länger, bis die Muskulatur sich der neuen Position wieder angepaßt hat. Bis das geschieht, kann der Wirbel noch leicht aufs Neue verrutschen. Also nicht schluren lassen.

Gruß,
Cantate