Meine Familie und ich haben ein großes Problem. Mein Bruder scheint immer mehr zu vereinsamen und verletzt jeden, der ihm helfen möchte. Er war schon immer das schwarze Schaf der Familie und hatte nicht viel Glück bei Freunden. Um das Problem besser zu beschreiben, muss ich etwas mehr erzählen:
Er war das erste von drei Kindern, und hatte seine ersten drei Lebensjahre Ruhe vor mir und meiner Schwester. Wenig später, als meine Schwester gut zwei Jahre alt war, musste er auf ein Sprachinternat; er stotterte ziemlich. Dort war er „nur“ ca zwei Jahre, die wohl sehr prägend für ihn gewesen sein müssen. Doch alles schien danach besser zu werden, er fand Freunde und war relativ beliebt. Er hatte gute schulische- und sportliche Leistungen. Wir beide gingen zusätzlich zum Karateunterricht und hatten eine gesunde Gesamteinstellung ( Finger weg von Drogen, Mutproben und Idioten ) vermittelt bekommen. Doch er wurde zunehmend aggressiver und stritt sich oft. Nicht nur mit uns dümmeren Kleineren sondern auch mit meinen Eltern. In dem Alter, wo seine Freunde anfingen Dusseligkeiten zu tun, stritt er sich wohl mit ihnen, oder wurde veralbert. Mädchen, mit denen er auf befreundet war, ärgerten ihn nun auch mehrmals und klauten ihn so zum Beispiel auch seine Unterhosen. Er wurde Jähzornig; wer nicht für ihn war, war gegen ihn. Er kapselte sich immer mehr ab und verstritt sich mit meiner Schwester. Er hasste sie. Seiner Ansicht nach, war sie daran Schuld, dass er als Kind bestraft worden ist, wenn er sie geärgert hatte. „Sie habe mit Absicht geweint.“ Es wurde noch schlimmer. Als er auf die Oberstufe kam, verlor er seinen letzten Freund aus den Augen; vermuten wir. Mit seinen neuen Klassenkameraden scheint er nicht viel Kontakt gehabt zu haben. In diesen Alter hat er so gut, wie gar nicht mehr mit uns geredet. Er hat dafür den Computer für sich entdeckt. Gut ich habe das auch gemacht. Er verkaufte (!!!) mir Computerspiele, die er von einen Klassenkameraden bezog. Familienfeiern schienen auch nur noch für ihn eine Geldquelle zu sein. Er beschloss die 13te Klasse zu wiederholen. Schaffte das Abitur, dank Prüfungsangst, nur knapp. Während dieser Zeit war er wohl unglücklich in ein Mädchen verliebt. Soviel ich weiß, hat er ihr sogar (erfolglos) seine Liebe gestanden. Ab seinem sechszehnten Lebensjahr litt er an Akne, verzichtete deswegen auf Fett und tierische Produkte. Er machte sein Zivildienst in der nächst größeren Stadt. Fern von zu Hause. Er scheint seinen Dienst (Wohnbetreuung Behinderter) vorbildlich geleistet zu haben. Allerdings scheint er wenig, bis gar keine Kontakte geknüpft zu haben. Wegen seinem schlechten Abi, und mangelnden Interessen wollte/konnte er nicht studieren. Er wollte gerne Pharmazie studieren, wohl auf Grund seines medizinischen Interesses. Wegen seiner Akne hatte er viel im pharmazeutischen Bereich recherchiert und blieb bei seinem Studienwunsch kompromisslos. Er bekam eine Lehrstelle, auf Druck meines Vaters. Hierbei war mein Vater etwas unsensibel und hatte ihn für alles Mögliche beworben, wofür mein Bruder absolut überqualifiziert war. Letztendlich hat mein Bruder einen anspruchsvollen Job im Computerbereich bekommen! Doch plagt er sich jetzt auf der Berufsschulen mit Jüngeren rum. Er hat, also allen Anschein nach keine Freunde.
Kurz er ist unselbstständig, und hat vermutlich weder Freunde noch Freundin. Man sieht ihn nur noch zu Geburtstagsfeiern, oder wenn meine Eltern ihn seine saubere Wäsche bringen. Seine Wohnung scheint schmutzig zu sein, er lässt niemanden rein. Er scheint von vielen Erlebnissen eingeschüchtert worden zu sein und zieht sich zurück. Er lässt aber niemanden an sich heran. Er hasst meine Schwester noch immer, und lässt sich von uns Jüngeren nichts sagen. Meine Eltern plappern nur… Er verletzt jeden, der ihm helfen möchte. Deswegen traut man sich fast gar nicht mehr, seine Hilfe an zu bieten.
Bald ist Weihnachten und ich fürchte er wird am 25ten bereits wieder los wollen. Wie kann man einen Erwachsenen jungen Mann helfen, der sich nicht helfen lässt?
hm, wie versucht ihr ihm denn zu helfen?
Hallo,
nimmt dein Bruder Drogen?
Es hört sich alles so gleichgültig an, für ihn!
Oder er ist nie aus der pupertären NULL-BOCK Phase rausgekommen, hat gemerkt wie einfach das Leben sein kann, wenn er alle tyranniesiert. Alle sich trotzdem Sorgen machen um ihn, trotz seiner unangenehmen Art.
Eltern kümmern sich um seine Wäsche, Schwesterchen kümmert sich so um ihn.
Du hattest geschrieben, das er stotterte. Wisst ihr wieso? Bzw. wann dies anfing?
Dann nach dem Internat schien es sich ja auch zu bessern, gabs da wieder einen besonderen Fall, mit dem er vielleicht nicht klar kam?
Dann schreibst du, er sei unselbstständig. Vielleicht solltet ihr ihn mal einfach in Ruhe lassen. Ihn seinen eigenen Weg gehen lassen. Wenn keine ernsthafte Krankheit vorliegt. Lass ihn machen, er ist erwachsen!
LG und einen schönen 3. Advent
manu
ich weiss nicht genau, wieso er als kleines Kind gestottert hat. kleine sprachfehler sind ja eigentlich auch normal, zum anfang. es ist schwer ihn zu helfen! Letztendlich läuft dass darauf hinaus, dass ein teil seiner wohnkosten spendiert wird. Und kleinere materielle Sachen. es wird ja auch überlegt „ihn fallen zu lassen“ damit er auf seine eigenen Beinen landet. Aber meine Eltern fürchten, dass er dann noch mehr verkommen würde - wenn sie ihn seine Wäsche nicht waschen, läuft er vielleicht nur noch mit schmutzigen Sachen rum?!
Die einzigste Hilfe die wir, meine schwester und ich, geben könnten wäre es ihn mit ins Kino oder Feiern zu nehmen. Aber a) hasst er meine Schwester und würde aus Prinzip nicht mitkommen und b) sind Feiern nicht sein Fall
Hallo,
wie alt ist denn dein Bruder überhaupt?
Und wer spendiert einen Teil seiner Wohnkosten?
Und warum?
Er arbeitet doch-oder? Und dann kann er zur Not Wohngeld beantragen.
Und ob Kino hilft, ist ne andere Frage!
Und mit zu Feiern gehen. Wozu braucht er das Geld? Nur für seine PC Spiele? Oder für andere Sachen?
Manu
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Auffällige Distanz
Er
kapselte sich immer mehr ab und verstritt sich mit meiner
Schwester. Er hasste sie.
Hallo Felicidy
Mir fiel auf, dass Du (auch in Deinem zweiten Posting, in dieser Antwort) nie von „unserer“ Schwester sprichst, sondern immer von „meiner“ Schwester.
Das kann 2 ganz unterschiedliche Gründe haben:
- Deine Schwester ist nicht seine Schwester (verschiedene Väter oder Mütter) - dann wäre das schonmal geklärt und bedarf nicht meiner weiteren Interpretation.
- Es ist euer beider Schwester - dann haben wir eine psychologische Auffälligkeit. Es würde dann zeigen, dass Du Dich mit Deiner Schwester als eine Einheit oder Gruppe siehst, und dass Du Deinen Bruder „rausnimmst“, ihn als Außenstehenden betrachtest. Von hier aus müste man dann die ganze Angelegenheit weiter untersuchen. Verstehst Du, worauf ich hianus will?
Ich denke shon.
Gruß, Branden
Für haben die gleichen Eltern. Und ja; wir betrachten ihn als einen Außenstehenden. Es gibt ja dieses Dilemma: Wenn sie wo hin fährt, kommt er nicht/ungern mit. Ich verstehe mich mit unserer Schwester auch wesentlich besser. Dennoch machen sich alle große Sorgen um unseren Bruder!!!
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Hallo,
wie alt ist denn dein Bruder überhaupt?
Und wer spendiert einen Teil seiner Wohnkosten?
Und warum?
Er arbeitet doch-oder? Und dann kann er zur Not Wohngeld
beantragen.
Und ob Kino hilft, ist ne andere Frage!
Und mit zu Feiern gehen. Wozu braucht er das Geld? Nur für
seine PC Spiele? Oder für andere Sachen?
Manu
Er ist 23. Unsere Eltern finanzieren einige Kosten, ich weiss aber nicht genau wie viel / wofür genau. Sie machen es wohl um ihn zu helfen, bzw aus Gerechtigkeit. Meine Schwester wohnt noch zu Hause, und mir wird das Studium finanziert. Deswegen werden ihn wohl z.B TV-Kosten finanziert, die Wäsche gewaschen etc
Wofür braucht er das Geld?! Zum einem für seine Computerspiele. Zum anderem ernährt er sich veganisch = teures Reformhausessen. Zusätzlich leidet er an Geheimratsecken, und kauft sich dagegen Medikamente. Generell kauft er sich wohl viele Medikamente (Akne). Ein weiteres hat er noch: Er knirscht Nachts mit seinen Zähnen. Er ist deswegen mitlerweile in psychologischer Behandlung. Ob er Drogen nimmt weiss ich nicht! Aber ich denke mal nicht, schließlich raucht er nicht… vielleicht ist er aber mitlerweile von seinen anderen Medikamenten abhänig?
Er möchte seine Lehre schmeißen. Anscheinend wird er dort gemoppt, bzw ist sehr unglücklich dort. Unserer Eltern wollen ihn aber auf jeden Fall unterstützen (was ihn wohl überrascht hat)
Huhu!
Aber ich denke mal nicht, schließlich raucht er
nicht… vielleicht ist er aber mitlerweile von seinen anderen
Medikamenten abhänig?
Wasn das fürn scheiss? Natürlich kann man von jeder Menge Drogen abhängig sein, ohne zu rauchen! Und ich kenne mindestens 3 Leute, die nicht rauchen, aber bedenklich viel Kiffen.
Also, das sagt noch garnix.
Grüßlis!
Scrabz.
Hallo,
das er nicht raucht, muss nicht heissen, das er keine Drogen nimmt!!!
Und mit 23 Jahren ist man ja auch schon erwachsen. Und er kann doch gut für sich sorgen: er kauft gegen Haarausfall ein Mittelchen, ernährt sich gesund…
Ich weiss nicht, warum du ihm helfen willst?
Er ist doch in psychologischer Behandlung und wird dort sicher auch mit dem Psychologen reden(müssen).
Lasst ihn doch einfach mal machen, denn es hört sich echt so an , als wenn er so ein kleiner Tyrann gegen seine Familie wär, als wenn er das alles extra macht…
LG Manu
Er möchte seine Lehre schmeißen. Anscheinend wird er dort
gemoppt, bzw ist sehr unglücklich dort. Unserer Eltern wollen
ihn aber auf jeden Fall unterstützen (was ihn wohl überrascht
hat)
Hi,
hätte ich Papi und Mami immer zur Unterstützung, hätt ich auch so einiges geschmissen…
Manu
also ich stelle mir das so vor:
wenn euer bruder von euch hilfe angeboten bekommt, dann fühlt er sich unwohl. alle reden auf ihn ein, dass er hilfe braucht, weil er nicht fähig ist mit anderen menschen normal umzugehen, weil er unselbständig ist, weil er keine freunde hat, weil er alleine nicht für seinen lebensunterhalt aufkommen kann… usw. wenn man ihm hilfe anbietet, fühlt er sich wie der letzte verager der eben auf hilfe angewiesen ist. das ist sehr unschön und deswegen geht er der familie aus dem weg und kapselt sich ab um nicht immer daran erinnert zu werden was für ein „kaputter spinner“ er ist. jedes mal wenn ihr ihm helfen wollt, fühlt er sich als jemand um den man sich sorgen machen muss weil er nichts auf die reihe kriegt. auch wenn er wirklich hilfe braucht, empfindet er diese angebote als sehr negativ, weil sie ja mit allem negativem seiner person verbunden sind. ich glaube auch, dass viele, die ihr leben nicht auf die reihe kriegen, das nur deshalb nicht schaffen, weil sie ständig von anderen dazu aufgefordert werden ihr leben zu regeln, und dadurch „verkümmert“ ihr eigener drang das eigene leben zu meistern. würden sie den ratschlägen der anderen folgen, wäre das, aus ihrer sicht, wieder nur ein zeichen der unfähigkeit.
also so stelle ich mir die situation deines bruders vor. vielleicht ist das was dran, aber vielleicht auch nicht. ich möchte auf keinen fall behaupten, dass ihr euch nicht weiterhin um ihn kümmern sollt, aber vielleicht wäre es ganz gut druck von ihm zu nehmen indem ihr ihn mal ne weile „in ruhe“ lasst. auch wenn viele mit 23 schon eine familie ernähren, ist das noch lange kein alter in dem man sich nicht weiterentwickeln könnte.
vielleicht solltet ihr einfach mal versuchen „normal“ mit ihm umzugehen ohne ihm ständig das gefühl zu geben, dass er das sorgenkind ist. macht ihm klar, dass ihr für ihn da seid und dass euch was an ihm liegt. euere schwester sollte versuchen sich mit ihm zu versöhnen.
Hi Manou
hätte ich Papi und Mami immer zur Unterstützung, hätt ich auch
so einiges geschmissen…
Da ist was dran!
Gruß, Branden
Hallo Felicidy,
so wie sich deine Geschichte für mich anhört, ist dein Bruder von Kindheit an oft von seinen Mitmenschen enttäuscht worden (Internat als so kleines Kind, Lästereien von gleichaltrigen Mädchen, Wunschstudium vom Vater verboten bekommen.
Da ist es doch kein Wunder, dass dein Bruder keinen Bock mehr aufs Leben hat und ihm alles egal ist.
Meiner Meinung nach kann ihm aus deiner Familie keiner Helfen, da er sich von der Familie schon seit Kindesbeinen an, aufgrund des Internates, verstoßen gefült hat. Sehr interessant fand ich deine Einstellung ihm gegenüber. Ich zitiere dich: „Er war schon immer das schwarze Schaf der Familie“. Warum war er schon immer das schwarze Schaf? Was hat ihm dazu gemacht? Warum denkst du so von ihm?
Meiner Meinung nach sollte ihn deine Familie eine ganze Zeit lang einfach nur in Ruhe lassen und ihn sein eigenes Leben gestalten lassen. Das er jetzt seine Ausbildung schmeißen will, kann ich verstehen. Schließlich wollte er sie nie machen, sondern Medizin studieren. Lasst ihn einfach sein Leben selber auf die Reihe bekommen. Meiner Meinung nach kommt ihr sowieso nicht an ihn ran, sondern würdet alles nur noch schlimmer machen, wenn ihr ihm wieder vorschreibt was er zu tun und zu lassen hat.
Vertrauen in die Menschen und in sich selbt findet er vielleicht wieder, wenn er einem Menschen begegnet, der ihm dieses Vertrauen entgegen bringt. Seine Familie scheidet dafür jedenfalls aus.
Viele Grüße
Phoebe
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Hallo Felicidy,
für mich liest sich das so: Irgendwie redest du nicht von einem Bruder, den du liebst und gut kennst, sondern von einem Menschen, der dir eigentlich fremd ist. Wieso willst du ihm aufeinmal „helfen“? Eure Art der Hilfe scheint ja bisher nicht wirklich als Hilfe angekommen zu sein und klingt für mich auch nicht wirklich nach echter „Hilfe“(z.B Das Drängen in ungeliebte Jobs).
Scheinbar traut ihr dem Jungen nichts zu, weder die Eltern noch die Schwestern. Irgendwann wurde er in ein Internat abgeschoben, weil es vielleicht mit den Mädchen gar nicht mehr ging. Hat ihm irgenwann mal jemand was zugetraut, Vertrauen gezeigt, dass er es schon schafft?
Geschwisterneid & Geschwisterstreit find ich erstmal normal (bei mir ist es umgekehrt: Ich war die Älteste und habe zwei jüngere Brüder), aber das sollte nicht die einzige Haltung zu den Geschwistern sein. Vielleicht hat deine Schwester ja wirklich absichtlich geheult? Kinder machen ja manchmal echt fiese Sachen…
Meine Familie und ich haben ein großes Problem.
Hat dein Bruder ein Problem - oder ihr mit ihm?
Willst du ihm helfen? Oder willst du ein besseres Verhältnis zu ihm und dass deine Hilfe mit Dankbarkeit angenommen wird?
Mein Rat: Lass in in Ruhe sein Ding machen. Scheinbar weisst du viel nur von Hören-Sagen, vielleicht hat er Freunde, Kollegen, die ihn auf seine Art zu schätzen wissen, auch wenn du dir das vielleicht nicht so vorstellen kannst. Vertraut ihm mal und zeigt das auch. Auf seelische „Almosen“ könnte ich auch dankend verzichten.
grüßli,
barbara
Unser Vater hat ihn sein Wunschstudium nicht verboten, aber mit 3,5 kann man kein Medizin studieren. Auch wenn unserer Schwester mit „Absicht geflennt“ hat, ist das nicht normal, noch 16 jahre später sauer auf sie zu sein. Er raucht nicht und hat nie geraucht. Zudem ernährt er sich bewusst (wenn auch nicht gesund)… was andeutet dass er keine Drogen nimmt. Ja er ist uns/mir fremd. Er ist Jähzorning und kann keine Kritik annehmem. Ihn einfach allein zu lassen bedeutet aber auch jemanden im Stich zu lassen, der z.B nicht einmal seine Wäsche waschen kann. Es ist einfach die akute Gefahr da, dass er vereinsamt und schlicht ein Messi wird! Ich hab es die letzten Jahre miterlebt wie er Tag für Tag, allein in sein Zimmer war.
Hallo Felicidy,
(nebenbei: dein Nick suggeriert eine Frau, normalerweise
ist das wurscht, aber in diesem Thread fuehrt das zu Verwirrung,
weil man denkt, ihr seid zwei Schwestern und ein Bruder).
. Er ist Jähzorning und kann keine Kritik
annehmem.
Vielleicht ein Familienmerkmal? Tut mir leid, war ein
‚cheap shot‘, aber deine Reaktion auf die Postings bisher
lassen zumindest vermuten, dass du nicht sehr erbaut von
den Antworten bist, die deine eigene Position kritisch
hinterfragen.
Ihn einfach allein zu lassen bedeutet aber auch
jemanden im Stich zu lassen,
‚Im Stich lassen‘ ist aber etwas anderes, wie vielleicht
einmal einen SChritt zurueck zu treten und abzuwarten.
der z.B nicht einmal seine Wäsche
waschen kann.
Hat man ihn eigentlich mal versuchen lassen? Vielleicht
kapiert er es, wenn er wochenlang die gleichen drei
dreckigen Unterhosen rotieren muss? So wie es jetzt ist,
weiss er ja, dass immer jemand hinter ihm her wischt, putzt,
zahlt, ihn immer wieder auffaengt.
Es ist einfach die akute Gefahr da, dass er
vereinsamt und schlicht ein Messi wird!
Ein Messi wird man nicht. Ein Messi (ein richtiger jedenfalls)
ist jemand mit einer Stoerung. Man kann lernen, damit umzugehen.
Aber es ist keine Entwicklungsprozess.
Ich hab es die letzten
Jahre miterlebt wie er Tag für Tag, allein in seinem Zimmer war.
Das glaube ich dir. Aber du schreibst ueber ihn, als ob
er ein Problem sei, nicht als ob er ein Mensch mit einem
Problem sei.
Ich habe den Eindruck, hier muesste mal geredet
werden. Mit einem professionellen Beobachter dabei, der
sieht, wenn eingefahrene Wege, die keine Loesung aufzeigen,
eingeschlagen werden. Eine Familientherapie - ihr alle
fuenf - scheint mir am ehesten Hilfe zu versprechen.
Es kaeme auf einen Versuch an - aber das verlangt mehr,
als nur einen Waeschedienst.
Gruesse
Elke