Ich brauch dringend Hilfe. Ich hab einen Laden und 'ne Kassensoftware für DOS. Dos ist besser für 'ne Kassensoftware und weil ich nicht noch einen extra Computer für die >Kasse haben will hab ich den Windows 2000 Rechner genommen.
Aber weil 2000 keinen Dos Kern und deshalb keinen Dos-Modus hat, ist da nur die doofe Dos-Eingabeaufforderung. Und jetzt funzt das nicht mit dem Drucken und ich muss doch Rechnungen oder Lieferscheine ausdrucken.
Du könntest mit PartitionMagic eine kleine FAT-16 Partition einrichten, und per Bootmanager das zu bootende Betriebssystem auswählen. Ohne PartitionMagic geht das zwar auch, aber nur mit Datenverlust. Falls du kein DOS mehr hast, kannst du auch FreeDOS benutzen: http://www.freedos.org
ohne weitere Infos kann man dir nicht helfen! Also was für ein Programm setzt du ein, was für einen Drucker hast du, wie ist dieser angeschlossen? Wie äußert sich das Problem genau? Läuft die Software an sich, gibt es Fehlermeldungen beim Drucken, kannst du den Drucker im Setup des Programms nicht auswählen, …?
Grundsätzlich laufen DOS-Programme unter W2K sehr gut. Druckprobleme tauchen aber natürlich grundsätzlich da auf, wo Drucker nicht über LPT- oder COM-Ports angeschlossen werden. Typische Situation ist dabei der Einsatz von USB-Druckern, die von DOS natürlich nicht direkt erreichbar sind. Allerdings gibt es hierzu einen kleinen perfekt funktionierenden Trick: Drucker unter Windows als Netzwerkdrucker freigeben und dann einen neuen Netzwerkdrucker installieren, der den freigegebenen USB-Drucker nutzt. Dem Netzwerkdrucker dann eine virtuelle LPT-Schnittstelle zuordnen und schon ist der USB-Drucker auch unter DOS erreichbar. Und damit dann diese Umleitung nicht wieder von einem Deppen unter Windows gekillt wird, trägt man sie am besten auch gleich noch in eine Batchdatei zum Aufruf des Kassenprogramms in der Form net use LPT2: //server/druckerfreigabe ein damit sie bei jedem Programmstart sicherheitshalber erneut verbunden wird. Und schon steht der USB-Drucker unter DOS auch an LPT2: zur Verfügung.
Kommt dann jetzt nur noch die Frage des Druckertreibers dazu. Da aber eigentlich fast alle modernen Drucker noch Epson ESC/P, NEC P6, IBM-Proprinter, HP-Deskjet oder -Laserjet Ansteuerung verstehen, sollte dies aber auch kein so großes Problem sein.
Gruß vom Wiz
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